Erste Geschichten bei logios online

Geschichten hochbegabter Menschen – jetzt online bei logios.

Für unsere Internetplattform www.logios.de suchen wir Geschichten, Schicksale hochbegabter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, die wir gern veröffentlichen möchten. Damit möchten wir dokumentieren, dass eine hohe Intelligenz nicht immer mit einer Hochleistung identisch ist. Underachiever sind im deutschen Schulsystem leider keine Seltenheit.
Zwei solcher Geschichten finden Sie unter www.logios.de/wir-suchen-geschichten.
Möchten auch Sie Ihre Geschichte schreiben, bitte eine Mail mit Ihrer Geschichte an info@logios.de senden. Wir veröffentlichen auch Ihre Geschichte, natürlich anonym. Alles Notwendige dazu finden Sie unter der o.g. Webside.
Sie können aber natürlich auch im Blog Ihre Sorgen, Nöte, Erfahrungen (positiv UND negativ) und Erlebnisse mitteilen. Und natürlich alles Gebloggte kommentieren. Jeder Beitrag ist wichtig, damit eine überdurchschnittliche Begabung genauso wahrgenommen wird wie eine unter dem Durchschnitt liegende.

3 Gedanken zu „Erste Geschichten bei logios online

  1. moni12

    Schön, dass es endlich losgeht mit den Geschichten. Durch meine ähnlichen Erfahrungen bin ich froh, dass Hochbegabung endlich ein Thema wird. Bitte weitermachen!

  2. groß & KLEIN

    Danke für die Veröffentlichung unserer Geschichte!

    Warum ist es eigenlich in unserer Gesellsschaft so schwer, über das Anderssein zu sprechen? Kaum einer wird mit seiner Hb hausieren gehen, ob man das nun direkt so nennen mag, oder ob man einfach über seine Emfpindungen, Wahrnehmungen, Fähigkeiten spricht, in reinen Fakten erwähnt, ohne Gefühlsduselei und ohne dieses Wort zu gebrauchen?

    Weil Anderssein allgemein nicht akzeptiert wird? Wer anders ist, macht sich zur Zielscheibe: Homosexuelle, Farbige, Behinderte, …, Hochbegabte? Oder weil der Begriff der „echten“ Hochbegabung durch den allzu inflationären Gebrauch der „Möchtegern-Hochbegabung“ stigmatisiert ist (man bedenke: plötzlich wird jedes irgendwie verhaltensauffällige Kind von seinen Eltern gern als hb bezeichnet)?

    Neulich traf ich einen Vater, der mir stolz berichtete, dass sein Sohn nun, am Ende der ersten Klasse, in der Lage sei, nicht nur einzelne Wörter, sondern auch schon mal einen ganzen Satz zu lesen. Ich wußte nicht, was ich mit dieser Information anfangen sollte. Ist es etwas Besonderes, dass ein Kind am Ende der ersten Klasse einen Satz liest? (Ich las mit vier ganze Bücher, mein Sohn auch – für MICH, für MEIN alltägliches Erleben ist das normal.) Was sollte ich entgegnen? Was wollte der Vater von mir hören? Ein großes Lob? Mir lag spontan ein „na, das wird aber auch Zeit“ auf der Zunge, was ich selbstverständlich nicht geäußert habe, ebenso wenig wie ich die Tatsache erwähnt habe, dass mein gleichaltriger Sohn schon lange fließend liest… „Ja, schön!“ habe ich letzlich geantwortet. Woraufhin dann der Vater sichtlich irritier war – er hatte tatsächlich eine überschwängliche Würdigung der Leistung seines Sohnes erwartet…

    Warum kann dieser Vater voller Stolz äußern, dass sein Kind mit sieben einen Satz aus der Schulfibel lesen kann, während unsereins schräg angeschaut, wenn nicht gar gemieden wird, sobald man auch nur im zweiten Nebensatz vorsichtig den Fakt in die Runde wirft, dass sein eigenes Kind mit vier Lexika sinnverstehend liest?

    1. groß & KLEIN

      Magst du vielleicht auch deine Geschichte verraten?

      Man schweigt immer (meist aus schlechter Erfahrung), und meint, man sei allein damit. Wenn einer erstmal zu reden beginnt, stellt man ganz schnell fest, dass man nicht allein anders ist – und ist verwundert darüber, dass auch alle anderen immer geschwiegen haben…

Schreibe einen Kommentar