Archiv für den Monat: November 2015

IQ-Test wg. Hochbegabung – Konditionstraining vor dem Test

Manches Mal traut man seinen Ohren kaum. In der vergangenen Woche erzählte mir eine Mutter, dass sich ihre 12-jährige Tochter vor einigen Wochen einem IQtest (HAWIK IV) unterziehen sollte, vor diesem aber sehr nervös war. Die Testleiterin gab dem Kind daraufhin den guten Rat, mehrfach die Treppe „rauf und runter“ zu laufen. Wohlgemerkt, der Testraum befand sich einige Etagen über der Erde! Völlig fertig kam das Kind schon nach dem ersten Mal an der Mutter vorbei, die sie mit einem bösen Blick strafte, frei nach dem Motto: Was soll das hier?
Japsend begann das Mädchen nun mit dem Test. Immer noch in Gedanken an dieses Konditionstraining konnte es sich erwartungsgemäß nicht mehr voll und ganz auf den Test konzentrieren. Er endete trotzdem mit einem Ergebnis von IQ 113. Wie wäre er wohl ausgegangen, wenn es diesen Vorabsport nicht gegeben hätte und man stattdessen ein beruhigendes und freundliches Gespräch mit dem Kind geführt hätte? Das kann ich Ihnen sagen. Die Mutter hat ihre Tochter bei uns im Institut mit dem AID3 testen lassen. In aller Ruhe und entspannter Atmosphäre Das Ergebnis bei uns: Gesamt-IQ 127, Primär-IQ 133.
Deshalb! Schauen Sie nach, wer testet und wie so etwas abläuft. Informieren Sie sich gründlich, bevor es wie oben beschrieben, gründlich schiefläuft.

http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

IQ-Test für hochbegabte Kinder

Um eine Hochbegabung bei Kindern zu diagnostizieren, bleibt einem nur der IQ-Test als einzige Möglichkeit. Nun ist es in dieser Woche im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen wieder erneut passiert, dass wir feststellen mussten, dass Eltern nicht eindeutig das Ergebnis eines Intelligenztests erklärt wurde.

Timo, 8 Jahre, wurde in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie in NRW getestet, da es wieder einmal darum ging, ein verhaltensauffälliges Kind zunächst auf ADHS zu testen, da es in der Schule in die Klasse rief, aufstand und den Klassenraum verließ und zu Hause immer aggressiver wurde. Der in dieser Klinik durchgeführte Test ergab einen IQ von 129. Den Eltern wurde lediglich der Wert genannt mit dem Kommentar: „Na ja, schlau ist er ja.“ Des Weiteren wurde ADHS ausgetestet und bestätigt. Die daraufhin verordneten Medikamente zeigten aber keine Wirkung. Im Gegenteil. Es entwickelte sich immer stärker eine Schulverweigerung. An Hausaufgaben oder Üben war überhaupt nicht zu denken und die Aggressionen des Kindes, auch seinem kleinen Bruder gegenüber, wurden immer schlimmer. Die Nachbarin, die dieses tägliche Drama mitbekam, riet den Eltern sich über Hochbegabung bei Kindern zu informieren, da sie mit ihrem Kind ähnliche Erfahrungen gemacht hatte.
Die Eltern vereinbarten also einen Termin mit uns. Wir konnten den Eltern mitteilen, dass sie mit Timo ein hochbegabtes Kind haben, denn, wie man wissen sollte, ist die Grenze zur Hochbegabung fließend. Geht man dann auch noch von den Umständen aus, d.h., HAWIK IV mit entsprechender fehlerhafter Auswertung (siehe Intelligenztest) in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie (ein hochbegabtes Kind weiß wo es ist und was das heißt), so kann man davon ausgehen, dass eindeutig eine Hochbegabung vorliegt. Dies wiederum bedeutet, dass dieses Kind vermutlich kein ADHS hat, sondern lediglich unterfordert ist. Hier muss die „Therapie“ ansetzen, in der Schule und mit einer entsprechenden Förderung und Forderung. Dann macht auch das Lernen wieder Spaß.
Insofern ist es unverantwortlich, Eltern nicht über eine vorhandene Hochbegabung ihres Kindes aufzuklären. Aber leider wissen die meisten auch gar nicht, welche Konsequenzen es hat, wenn eine Hochbegabung nicht erkannt wird und das Kind immer nur „klein“ gehalten wird. Psychische Probleme sind dann nicht selten.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, alternativ www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, alternativ www.hochbegabung-kinder.de oder unter www.conzept3b.de.

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Hochbegabte Kinder – lernbehindert? Oder lerngehindert?

Sind hochbegabte Kinder nicht die erwarteten Einser-Kandidaten, so wird gerade dann die Hochbegabung angezweifelt.

Häufig können sie nicht rechnen. Sie machen Rechtschreibfehler, haben eine schlechte, unleserliche Handschrift, beteiligen sich nicht am Unterricht. Sie sind verhaltensauffällig oder träumen sich weg. Hochbegabte Kinder sind durchaus in der Lage nicht sinnzusammenhängend zu schreiben. Es fehlen Wörter, Satzteile, gar ganze Abschnitte. Und es passiert nicht selten, dass diese Kinder auch leere Blätter abgeben, anstatt etwas zu schreiben oder zu rechnen.

Insofern kann man sie als lernbehindert bezeichnen und man kann dann nur zu gut verstehen, wenn ein AOSF, also ein Förderschulverfahren eingeleitet wird. Sie haben es ja nicht anders verdient! Oder?

Im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen erleben wir häufig, dass hochbegabte Kinder ein Förderschulverfahren durchlaufen müssen, sowohl sozial-emotional oder mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Manchmal auch beides gleichzeitig.
Doch warum ist das so? Hochbegabte Kinder sind nicht lernBEhindert, sondern lernGEhindert. Würde man diese Kinder sofort erkennen, könnte man die Unterforderung in den Griff bekommen und es gäbe keine Verhaltensauffälligkeiten jeglicher Art. Würde man wissen, dass der Erwerb der Schriftsprache durch das Schreiben lernen nach Gehör bei begabten Kindern eine hausgemachte Rechtschreibschwäche auslöst, könnte man auch das ändern. Wüsste man auch, dass hochbegabte Kinder schneller und querer denken als andere, dann erklärt es sich von selbst, dass man das Chaos im Kopf in den Griff bekommen muss. Und letztendlich wüsste man dann auch, dass diese Kinder oftmals eigene Rechenwege haben und deshalb Probleme damit den schulischen Weg zu gehen. Ja hätte man das alles gewusst………………………………
Also, es wird Zeit, dass sich endlich etwas ändert.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, www.hochbegabung-kinder.de.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

ADS/ADHS oder eine Hochbegabung

Immer wieder kommen Kinder ins Institut, die die Diagnose ADS oder ADHS erhalten haben. So auch wieder in der vergangenen Woche.

Marvin, 7 Jahre alt, 2. Klasse, macht nur Unsinn im Unterricht. Er ruft unaufgefordert in den Klassenraum, verlässt auch schon mal scheinbar ohne Grund die Klasse oder ärgert die Mitschüler. Auch macht er ständig den Klassenclown, albert herum und die anderen finden das toll (wenn er nicht gerade ärgert). Der Klassenlehrer weiß nicht so recht, was er mit Marvin machen soll, hält ihn eigentlich für recht fit und schickt die Eltern zum Kinderarzt. Dieser untersucht auf ADHS, Allergien etc., wird aber nicht fündig. Also schickt er die Eltern in unser Institut. Wir testen Marvin und können den verdutzten Eltern einen IQ von 130 präsentieren. Marvin ist also hochbegabt. Wir empfehlen den Eltern in diesem Fall mit der Schule zu reden, denn der Lehrer ist recht aufgeschlossen. Er muss Marvin fordern, insbesondere im Fach Mathematik, da er dort die höchsten Werte erreicht hat. Auch ein Überspringen der Klasse ist denkbar, jedoch ist dies immer dann problematisch, wenn der derzeitige Klassenlehrer (oder die Lehrerin) sehr viel Verständnis hat. Denn Sie kennen ja den Spruch, was man hat, das hat man, was man bekommt….???. Es gibt aber auch die Möglichkeit Marvin innerhalb des Klassenverbandes so zu fördern, dass Marvin am Ende der dritten Klasse den Stoff der vierten auch schon beherrscht, sodass er dann früher auf die weiterführende Schule wechseln kann. Mal sehen, wie der Lehrer in Marvins Fall entscheiden wird. Weitere Infos auch unter http://www.infobeg.de/ads_adhs_hochbegabung-html/ oder http://www.conzept3b.de/ads-adhs-hochbegabung-kinder-vorschulkinder-html/

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.