Archiv der Kategorie: Hochbegabung

Lernen lernen – oft effektiver als Nachhilfe, stressfrei die Ferien nutzen

Kinder, die die Grundschule problemlos durchlaufen, d.h. ohne viel lernen zu müssen, haben häufig massive Schulprobleme auf der weiterführenden Schule. Sie schreiben schlechte Noten, wissen nicht wie man Vokabeln richtig lernt, schreiben oder rechnen am Thema vorbei, weil sie sich die Aufgabe nicht richtig durchlesen, wissen nicht, wie man sich auf Klassenarbeiten vernünftig vorbereitet und vieles mehr.

Das muss nicht sein, denn oft sind es nur fehlende Lern- und Arbeitstechniken, das heißt, das Kind muss lernen zu lernen. Das Wissen um das Gewusst wie verschafft nicht nur ein effektiveres, strukturierteres und damit stressfreieres Lernen, sondern verschafft auch wieder mehr Selbstbewusstsein, wenn die Noten wieder besser werden.

Wir bieten seit vielen Jahren immer wieder das Lernen lernen an. Wir vermitteln Lerntechniken, sorgen für bessere Arbeitstechniken und verbessern damit auch das Selbstwertgefühl und die Sicherheit, die das Kind benötigt, um in der Schule erfolgreich zu sein.

Nutzen Sie die Wochenenden oder die Ferien. Speziell die Sommerferien bieten hier eine entspannte Zeit der Vorbereitung auf das neue Schuljahr. Warten Sie nicht, bis „das Kind in den Brunnen gefallen ist“. Je eher Sie sich Hilfe suchen, umso schneller kann Ihrem Kind geholfen werden.

Dazu bieten wir verschiedene Möglichkeiten an. So können Sie sich beraten lassen oder coachen, oder nutzen Sie unser Mentoring. Wir arbeiten mit Ihrem Kind nur im Einzeltraining. Auch das ist effektiver.

Weitere Infos unter http://www.infobeg.de/Lernen-lernen-Lerntechniken-Arbeitstechniken-Schulmanagement/

oder 02302/178172 (auch AB)

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Mentoring – die intensive Unterstützung bei Problemen mit begabten und hochbegabten Kindern

Ihre Kinder haben Probleme in der Schule? Daheim? Im Umgang mit anderen?

Ihre Kinder erleben Mobbing?

Oder Sie sind sich unsicher im Umgang mit Ihrem begabten oder hochbegabten Kind?

Wir bieten seit einigen Monaten sehr erfolgreich ein Mentoring an.

Mentoring bezieht nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern mit ein, sodass gemeinsam an einer Lösung des bestehenden Problems gearbeitet werden kann.

Weitere Infos unter

http://www.hochbegabung-testung-coaching.de/Mentoring-Problem-Problemloesung-Hochbegabung-Verhalten-Schule/    oder unter

http://www.infobeg.de/Mentoring-Problem-Problemloesung-Hochbegabung-Verhalten-Schule/

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Was Ihnen mit begabten und hochbegabten Kindern alles blühen kann

Seit gut einem Jahr ist mein Buch „Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann“, auf dem Markt und es wurde sehr gut angenommen. Es ist in Bezug auf die vielen Beispiele im Buch immer wieder aktuell. Wer Interesse an diesem Buch hat, kann es erwerben über nachfolgendem Link, aber auch bei Amazon und allen führenden Buchhändlern, als Printmedium oder als E-Book.

http://www.infobeg.de/Beate-Gerstenberger-Ratzeburg-Buchshop/

Übrigens erscheint mein neues Buch Anfang Juli 2017 und wird sich mit dem Thema Bildung und dem Umgang mit Kindern im Allgemeinen im deutschen Schulsystem beschäftigen.

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

IQ-Tests für Kinder

Soll ich mein Kind testen lassen? Ist es eher sinnvoll oder nicht? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Ich bin der Meinung, es ist dann notwendig ein Kind testen zu lassen, wenn es schulische Probleme oder im Allgemeinen Probleme gibt, die einem Kind die Freude an der Schule, am Lernen, ja teilweise sogar am Leben selbst nehmen. Hier kann ein IQ-Test sehr hilfreich sein. Wenn es sich um eine Hochbegabung handelt, ist dies besonders wichtig. Meist geht es den Kindern schon etwas besser, wenn sie nach dem Test erfahren, dass sie viele Stärken haben, viel Positives zutage kommt.

Nicht testen müssen Sie, wenn alles problemlos läuft. Dann können Sie einen Test einfach nur aus purem Interesse durchführen lassen. Weitere Infos unter

http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/

http://www.hochbegabung-testung-coaching.de/iq_test_fuer_kinder-html/

Hochbegabung steht auf keiner Stirn geschrieben. Man muss es austesten und genau diagnostizieren.

IQ- Tests – welcher Test ist der richtige?

Immer häufiger höre ich in der letzten Zeit, dass IQ-Tests für Kinder und Jugendliche verwendet werden, die völlig veraltet, falsch interpretiert oder fehlerhaft angewendet werden. Das ist ein Skandal, da vom Ergebnis meist die schulische Zukunft eines Kindes oder Jugendlichen abhängig ist.

So wurde in Sachsen vor einigen Wochen ein 12 Jahre alter Schüler mit dem völlig veralteten und für ein Kind mit Verdacht auf eine Hochbegabung ohnehin problematischen KFT 6-12 getestet. Das Ergebnis hinderte das Kind daran, ein Gymnasium besuchen zu dürfen, denn es lag im Durchschnitt. Der tatsächliche IQ jedoch lag eindeutig im Bereich der Hochbegabung, getestet mit dem gültigen und für diese Fragen sehr gut geeignetem AID3.

Ein weiterer Junge wurde in Nordrhein-Westfalen mit dem SON-R 6-40 getestet, einem Verfahren, das eigentlich dann angewandt wird, wenn ein Kind Probleme mit der deutschen Sprache hat oder schwerhörig ist, obwohl er selbst dann schon problematisch ist.
Er darf nicht angewandt werden, wenn das Kind sehbehindert ist und motorische Probleme hat. Genau dies ist aber passiert. Das Kind ist laut dieses Tests nun geistig behindert, versteht aber zwei Sprachen und hat sich die Gebärdensprache selbst beigebracht. Ebenfalls ein Skandal.

Welcher Test der richtige ist und wie er durchgeführt werden sollte, erfahren Sie hier:

http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/  oder auch

http://www.hochbegabung-testung-coaching.de/AID3_HAWIK-IV_Intelligenztest_iq_test-html/

IQ-Test für Kinder und Jugendliche

IQ-Test AID 3, Intelligenztest AID 3 – Vortrag

Das Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen in Witten bietet einen Vortrag am 22.März 2017, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Vortrag) mit anschließender Diskussion, an.

Referent ist Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger von der Universität Wien.
Schlechte Schüler müssen nicht dumm sein – Nur, wie stellen Sie fest, dass dies z.B. auf Ihr Kind zutrifft? Vielfach hilft ein Intelligenztest weiter. Aber wir kennen alle die Sorgen und Nöte der Eltern, die dabei auftauchen können. Wo liegen die wirklichen Probleme des Kindes? Ist der Intelligenztest nicht eine Modeerscheinung unserer heutigen Zeit? Hierauf möchten wir Ihnen helfen eine Antwort zu finden. Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger, eine Kapazität auf dem Gebiet der Testentwicklung und Evaluation, hält einen Vortrag zum Thema „Förderungsorientierte Diagnostik mit einem modernen Intelligenztestkonzept – das Adaptive Intelligenzdiagnostikum 3, AID 3.“
Prof. Kubinger vertritt die Einstellung, dass Intelligenztests nach wie vor ein wichtiges Instrument bei vielerlei Fragestellungen der psychologischen Praxis sind. Zwar wäre es wohl langfristig besser von Tests zur Erfassung (möglichst vieler) „kognitiver“ Fähigkeiten zu sprechen, weil es um Prozesse des „Erkennens“ geht, nämlich um Wahrnehmen, Merken, Denken, Lernen und Urteilen – aber der Begriff „Intelligenz“ wird von Laien gerne akzeptiert.
Förderungsorientierte Diagnostik“ trachtet nun danach, die Gesamtheit aller kognitiven Voraussetzungen einer Person zu erfassen, die allgemein notwendig sind, um Wissen zu erwerben und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Im Gegensatz zur bloßen IQ-Bestimmung ist sie so angelegt, dass mit der Diagnose „Förderung“ ziemlich weitgefasst gemeint, nämlich auch für Maßnahmen, die negative Entwicklungen lediglich stoppen oder wenigstens entschleunigen können.
Auf vielfachen Wunsch der Eltern wird die praktische Seite dabei auch nicht zu kurz kommen. Frau Dr. Mag. Beate Gerstenberger-Ratzeburg, Leiterin des Instituts zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen, wird Ihnen an diesem Abend über verschiedene Wahrnehmungsproblematiken berichten, die Sie sehr gut anhand des AID3 erkennen können. Ein nicht zu unterschätzender Bereich. Denn nicht erkannte Wahrnehmungsprobleme können zu schlechten Noten, Verhaltensauffälligkeiten und sogar zu Fehldiagnosen wie z.B. ADS/ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie etc. führen. Im Anschluss an den Vortrag hoffen wir auf eine rege Diskussion und die Beantwortung Ihrer Fragen.
Förderungsorientierte Diagnostik mit einem modernen Intelligenztestkonzept – das adaptierte Intelligenzdiagnostikum 3 (AID 3)

Haus Herbede, Von-Elverfeldt-Allee 12, 58456 Witten-Herbede

Mittwoch, 22. März 2017

Beginn des Vortrags 18.30 Uhr mit anschließender Diskussion

Kosten EUR 10,– pro Person

Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

IQ-Test AID3, Intelligenztest AID3 – Fortbildung

Das Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen in Witten bietet eine Fortbildung am 23.März und 24. März 2017 an.

Referent ist Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger von der Universität Wien. Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus D. Kubinger, Jahrgang 1949, Professor für Psychologische Diagnostik im Ruhestand, er studierte Psychologie (Promotion 1973) und Statistik (Sponsion 1989) in Wien, wo er sich auch in Psychologie habilitierte (1985). Von 1985 bis 2012 war er Ausbildungsleiter im Prüfungsfach „Psychologische Diagnostik“ an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien; dort leitete er den Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik samt Test – und Beratungsstelle. Dazwischen war er Gastprofessor in Klagenfurt, Graz, Berlin und Potsdam. Er ist Klinischer- und Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut (Systemische Familientherapie).

Donnerstag, 23.03.2017

Einführung und Vertiefung in die Intelligenz-Testbatterie AID 3 Nach einer kurzen Besprechung der Grundsätze einer förderungsorientierten Diagnostik wird in das Konzept des AID 3 (Adaptives Intelligenz Diagnostikum, Version 3.1; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014) eingeführt, was auch für erfahrene Anwender(innen) des AID als Kurzwiederholung dienen soll. Dann wird auf besondere, selten genutzte Optionen bei der Anwendung dieser Testbatterie hingewiesen. Im Zuge dessen werden auf FAQs eingegangen. Außerdem wird die Nutzung des Auswertungsprogramms AID_3_Score illustriert, das Testleiterprogramm AID_3_tailored demonstriert und die neuen Produkte AID-English und AID-Gruppe vorgestellt. Schließlich werden Fallbeispiele, eventuell auch solche von Teilnehmern, diskutiert. Der Tag gliedert sich in 4 Arbeitsblöcke, welche von Kaffeepausen unterbrochen warden, auf. Mittags haben wir in der Nähe einen warmen Imbiss vorbereitet.

Freitag, 24.03.2017

Übungen zum Einsatz der Intelligenz-Testbatterie AID 3 Die entsprechenden Möglichkeiten des AID 3 (Adaptives Intelligenz Diagnostikum, Version 3.1; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014) zur „Teilleistungsstörungsdiagnostik“ einerseits und zur „Hochbegabungsdiagnostik“ andererseits werden illus- triert. Für erstere dient das hierarchische Modell zu Specific Learning Disorders mit den (Domäne-) Faktoren Wahrnehmen, Merken und Verarbeiten/ Benutzen; letztere basiert auf dem Wiener Diagnosemodell zum Hochleistungspotenzial. Es wird zusätzlich darauf hingewiesen, wie der AID 3 die Möglichkeit einer „Wahrnehmungsdiagnostik“ bietet. Fallbeispiele illustrieren das Vorgehen dabei. Der Tag gliedert sich in 2 Arbeitsblöcke, welche von einer Kaffeepause unterbrochen wird, auf.

Die Fachfortbildung findet statt:

Haus Herbede, Von-Elverfeldt-Allee 12, 58456 Witten-Herbede
Donnerstag, 23. März 2017 Freitag, 24. März 2017 Uhrzeit
Beginn der Fortbildung 09.00Uhr Ende Do ca. 17.00 Uhr,
Fr. ca. 13.00 Uhr Kosten EUR 249,– pro Person
Mitgliedschaft in der DGHK 10%
Mitgliedschaft ECHA 10%
Mitgliedschaft BDP 10%
Bitte fügen Sie einen entsprechenden Beleg bei.
Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

Hochbegabt, normal oder unter dem Durchschnitt?

Diese Frage stellt sich immer und immer wieder. Und es hängt ständig damit zusammen, dass zu schnell eine Schublade geöffnet wird, das entsprechende Kind hineingesteckt und die Schublade wieder geschlossen wird. Hier einige Schubladen zur Ansicht:

  • Kinder, die zappeln, haben ADHS.
  • Kinder, die träumen, haben ADS.
  • Schüler mit sehr schlechten Noten in vielen Fächern sind faul.
  • Kinder mit Rechtschreibfehlern haben Legasthenie.
  • Schüler, die nicht rechnen können, sind einfach dumm.
  • Schüler mit sehr schlechten Noten und Verhaltensauffälligkeiten sind lernbehindert.
  • Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten erhalten sozial-emotionalen Förderbedarf.
  • Kinder mit Sprachproblemen sind geistig behindert.
  • Kinder mit unterdurchschnittlichen IQ-Werten sind entweder lernbehindert oder geistig behindert.

Die Schubladen ließen sich beliebig erweitern.

  • Kann es denn nicht sein, dass die Klassenclowns und Träumerchen einfach nur unterfordert sind, sich langweilen, weil sie schon alles verstanden haben?
  • Kann es nicht sein, dass die Rechtschreibfehler aus einer falschen Methodik und Didaktik heraus durch die Schule selbst forciert werden?
  • Kann es nicht sein, dass Schüler der deutschen Sprache gar nicht mächtig sind und deshalb schulisch nicht mitkommen?
  • Kann es nicht sein, dass Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten Sorgen und Nöte haben, die nicht offensichtlich sind?
  • Kann es nicht sein, dass ein falsches Testverfahren angewandt wurde, die Testleitung inkompetent war, das Kind krank war, keinen Nerv hatte oder einfach die Testleitung nicht mochte oder nicht verstand?

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Nenads zweite Chance – eine WDR-Dokumentation, die sich alle Eltern anschauen sollten

„Menschen hautnah – Für dumm erklärt – Nenads zweite Chance“

Ein Sonderschüler wider Willen verklagt das Land NRW. Die Elternvereine sagen: Nenad ist kein Einzelfall.

Seine Geschichte ist ein Paradebeispiel für Fehldiagnosen. 11 Jahre befindet sich der Junge auf Schulen für geistig Behinderte – obwohl er durchschnittlich begabt ist. Jahrelang bittet er seine Lehrer immer wieder, auf eine normale Schule wechseln zu dürfen – keine Reaktion. Erst kurz vor seiner Volljährigkeit schafft er es mit externer Hilfe, auf eine andere Schule zu wechseln, auf der nun ein Schulabschluss möglich ist. Nun verklagt Nenad das Land NRW.

Das WDR Fernsehen strahlte am 20.10. 2016 die Sendung aus. „Für dumm erklärt – Nenads zweite Chance“. Für alle, die diese äußerst interessante und notwendige Sendung verpasst haben, meine Bitte: nachträglich anschauen unter

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/menschen-hautnah/video-fuer-dumm-erklaert—nenads-zweite-chance–100.html

Es lohnt sich sehr!!! Insbesondere dann, wenn Sie meinen, Ihr Kind sei falsch diagnostiziert worden, es wird von den LehrerInnen und TherapeutInnen falsch eingeschätzt u.v.m.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass es sich im Fall Nenad um einen besonders dramatischen Fall handelt. Aber, kein leider Einzelfall, sagen die „NRW-Elternvereine für inklusive Bildung“. Die deutschen Sonderschulen versagen bei der Rückführung der SchülerInnen in allgemeine Schulen. Aber auch dann, wenn Ihr Kind nicht zur Förderschule geht, können Fehldiagnosen wie es auch bei ADS und ADHS häufig vorkommt, die schulische Laufbahn Ihres Kindes ruinieren.

Denken Sie daran, eine Fehldiagnose kann jederzeit jedes Kind treffen, auch dann, wenn es eine Regelschule besucht und kein Förderschulkind ist.

Wir haben Nenad im Institut kennengelernt und getestet. Bereits in meinem aktuellen Buch „Intelligenz und Teddybären“ http://beate-gerstenberger-ratzeburg.de/?page_id=156 habe ich Fehldiagnosen aufgegriffen und mir bescheinigen die LeserInnen, dass sie in den genannten Beispielen ihre eigenen Kinder immer wieder erkennen.

Für mein neues Buch zu diesem Thema suche ich noch nach Fallbeispielen, die auch anderen Familien helfen können.

Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Es ist wichtig allen Beteiligten zu zeigen – Kein Kind muss verloren gehen. Aus diesem Grund würden wir uns auch freuen, wenn wir von Ihnen und Ihrem Kind Ihren Fall geschildert bekämen. Mein nächstes Buch beschäftigt sich nämlich konkret mit Fehldiagnosen und ihren Folgen. Schreiben Sie Ihre Mail an info@infobeg.de. Ich bin gespannt auf Ihre Geschichte.

Hochbegabung und Verhaltensprobleme – warum denken alle immer sofort an ADHS?

Auch in dieser Woche kam wieder ein 6-jähriger Junge zu mir, der in der Schule extrem verhaltensauffällig ist, bereits die zweite Klasse besucht und mit dem alle Betroffenen total überfordert scheinen. Auch im Test zeigte sich dieser Junge extrem auffällig. Er zappelte herum, stand oft auf und beantwortete Fragen unter dem Tisch. Unmöglich sagen Sie? Ja, eigentlich ist solche ein Verhalten unmöglich und auch äußerst selten bei Kindern mit Schulerfahrungen. Auch kann man eigentlich leicht auf ADHS schließen, gäbe es bei diesem Jungen nicht ein enormes Wahrnehmungsproblem. Zwei Untertests, die sich speziell mit der Wahrnehmung beschäftigen, lagen deutlich unter dem Durchschnitt. Es muss nun dringend herausgefunden werden, um welche Art von Wahrnehmungsstörung es sich handelt. Dann kann man diesem Jungen helfen und mit der Zeit wird sich damit auch sein Verhalten ändern. Wahrnehmungsstörungen tragen dazu bei Kinder zappelig und unkonzentriert werden zu lassen.
Und es handelt sich hierbei NICHT um ADHS. Schon häufig habe ich darauf hingewiesen Kinder genauer zu untersuchen und gerade ADS oder ADHS immer nur als letzte Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber es ist ja scheinbar viel einfacher Pillen zu verschreiben, als genau hinzusehen. Gut, dass die Mutter dieses Jungen die ADHS-Diagnose nicht in Erwägung zog, sondern genauer hinschaute.

Weitere Infos über Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit einer Wahrnehmungsstörung gibt es auch in meinem aktuellen Buch „Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann“. Und natürlich auf meinen Internetseiten, www.infobeg.de oder www.logios.de.

Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Begabt und trotzdem Förderschwerpunkt Lernen

Immer häufiger kommen junge Erwachsene zu mir, die weder einen Schulabschluss oder wenn, überhaupt, nur einen Hauptschulabschluss besitzen. Meist ohne Qualifikation und damit chancenlos, einen vernünftigen Beruf zu erlernen.
Schaut man sich die Biografien dieser jungen Menschen an, dann stellt man wieder einmal fest, wie viel schiefgegangen ist. Und es wurde wieder einmal nicht genau hingeschaut. Hierzu ein Beispiel:
Max, 28 Jahre alt, trägt den Stempel „lernbehindert“ nun schon seit fast 20 Jahren. Als es in der Schule nicht lief, wurde ein IQ-Test durchgeführt mit einem Ergebnis von 89. Das hieß zweifellos „Förderschule Lernen“.  Ein Test, der zwei Jahre später durchgeführt wurde, ergab einen Wert von 103, doch keinen interessierte das. Obwohl die Mutter immer wieder darauf hinwies, dass ihr Sohn Hörprobleme habe, interessierte das auch keinen. Selbst die beiden Fachärzte (HNO) bescheinigten ihm eine gute Hörfähigkeit.
Als Max 16 Jahre alt war, die Schule ihn nicht weitertragen wollte, da er ja seine Pflichtschulzeit abgesessen hatte, wurde er nochmals in Sachen Gehör überprüft. Dieses Mal war es allerdings ein Neurologe. Dieser stellte fest, dass die Verbindung Ohr/Gehirn auf der linken Seite nicht verknüpft war und Max deshalb einseitig gar nichts hörte. Doch eine Hilfe zur Verbesserung der Hörqualität gab es anscheinend nicht. Also blieb er einseitig gehörlos.
Da er keinen Abschluss hatte, gab es keinen Ausbildungsplatz. Ein Abschluss aus eigenem Antrieb an einer VHS scheiterte aufgrund einer im Nachhinein festgestellten Dyskalkulie.
Das Gespräch mit dem jungen Mann und die Schilderung der Mutter, dass er sich vor der Schule das Lesen und Schreiben selbst beigebracht hatte (trotz Taubheit, links), weisen allerdings deutlich auf eine höhere Begabung hin.
Wir müssen nun überlegen, welche Möglichkeiten Max hat mit Unterstützung doch noch einen für ihn interessanten Beruf ergreifen zu können.
Traurig, dass es niemand in den ersten Lebensjahren gemerkt hat und die Mutter nicht ernst genommen wurde. Aber das ist ja leider kein Einzelfall.
Für Rückfragen, Anregungen einfach schreiben oder anrufen unter 02302 1781792.
Stehen Sie zu Ihrer Begabung. Und gestalten Sie Ihr Leben erfolgreich.

Stehen Sie zu Ihrer Begabung. Und gestalten Sie Ihr Leben erfolgreich.

Und wieder beginnt die Langeweile – Hochbegabte Kinder in der Schule

In den letzten Tagen hat in einigen Bundesländern die Schule wieder angefangen und damit auch wieder der Stress vieler Kinder. Und dieser Stress bezieht sich nicht nur auf die Anforderungen, die an die Kinder gestellt werden, sondern auch auf die Anforderungen, die nicht gestellt werden. Und davon sind wieder die meisten begabten und hochbegabten Kinder betroffen. Und der Schwerpunkt liegt hierbei in der Grundschule. Hier wird in der Regel solange derselbe Stoff unterrichtet, bis es das letzte Kind verstanden hat. Dies ist ja auf der einen Seite auch richtig und verständlich. Doch herrscht nicht gleiches Recht für alle? Es ist doch durchaus legitim, dass Kinder, die einfach schneller sind als alle anderen, auch schneller in der Schule vorwärtskommen dürfen. Doch das ist leider nur selten der Fall. Hochbegabte und begabte Kinder müssen sich in der Regel dem allgemeinen Lerntempo anpassen. Diese dadurch entstehende Langeweile führt dann dazu, dass sich Kinder zurücknehmen, scheinbar dem Unterricht nicht folgen oder aber Unsinn machen. Oft entstehen durch das Abschalten vom Unterricht tatsächlich Lücken, sodass der Eindruck entsteht, diese Kinder haben nichts verstanden. Doch hier irren LehrerInnen gewaltig. Viele Infos dazu gibt es auch in meinem Buch „Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann“, aber auch unter www.infobeg.de, www.logios.de und vielen anderen Seiten von mir, zu finden unter http://beate-gerstenberger-ratzeburg.de/?page_id=15.

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

IQ-Test – auf was muss man achten?

Diese Frage stellt sich sehr häufig, insbesondere dann, wenn Eltern plötzlich mit dem Thema Hochbegabung und Begabung konfrontiert werden. Alle IQTests, die sich auf dem Markt befinden, sind unterschiedlich und messen auch unterschiedliche Bereiche.

Die sog.  sprachfreien Test, (die es nicht wirklich sind, da die Testanweisungen verbal gegeben werden), sind in der Regel stark auf Wahrnehmung fokussiert. Dies bedeutet, dass  ein zu Testender mit einer Wahrnehmungsstörung deutlich schlechter abschneidet, als es den tatsächlichen kognitiven Leistungen entspricht. Somit ist dieser Test unbrauchbar. Weiterlesen

Sitzenbleiben – ein Relikt aus der Vorzeit, das dringend abgeschafft werden sollte

In einigen Bundesländern sind bereits Sommerferien und somit gibt es wieder viele SchülerInnen, die die Versetzung nicht geschafft haben. Den SchülerInnenn in NRW steht die Versetzung bzw. Nicht-Versetzung am kommenden Freitag bevor. Und wieder fragen sich viele Eltern und SchülerInnen, welchen Sinn ein Sitzenbleiben hat, außer den, eine(n) SchülerIn zusätzlich zu den schlechten Noten nochmals so richtig zu demütigen. Staaten, die im schulischen Ranking deutlich vor Deutschland stehen, haben vielfach eine Klassenwiederholung abgeschafft. Trotzdem sind diese SchülerInnen besser als die deutschen Schulkinder. Woran mag das wohl liegen, fragen sich viele Menschen, die mit Schule und Co. zu tun haben.
Es liegt am gesamtdeutschen, maroden Schulsystem, indem Bildung hintenansteht, LehrerInnen schlecht ausgebildet sind und SchülerInnen, insbesondere dann, wenn sie ein bisschen fitter sind als der Durchschnitt, vor Langeweile nicht wissen, wie sie in den Schulschlaf kommen sollen. Ständige Wiederholungen, stumpfes „Vor sich hin lernen“, ohne den tieferen Sinn zu erkennen, fragwürdige Methoden der Wissensvermittlung (wenn man an die Rechtschreibvermittlung in der Grundschule denkt), das nicht Akzeptieren eigener Rechen- oder anderer Lösungswege und vieles mehr hindern unsere Kinder und Jugendlichen daran mit Spaß zu lernen. Und hat man keinen Spaß an etwas, fehlt die Motivation, damit die Konzentration und die Konsequenzen daraus sind schlechte Noten, die dann im schlimmsten Fall zur Klassenwiederholung führen. Und dann wird es noch langweiliger. Viele Kinder erreichen auch bei einer Wiederholung nicht das Klassenziel und müssen in der Regel noch weiter runter im System Schule. So kann es schon einmal passieren, dass Kinder zunächst auf das Gymnasium kommen, danach auf eine Realschule und schließlich auf die Hauptschule. Und es trifft auch hier sehr oft die besonders cleveren Kids. Deshalb sollten die zuständigen Behörden doch einfach mal einen Blick über den Tellerrand riskieren und sich ein Beispiel an erfolgreichen Ländern nehmen.
Und für alle SchülerInnenInnen, die in diesem Jahr wiederholen müssen: Ihr seid in guter Gesellschaft. Viele Promis haben die Klasse wiederholen müssen und sind nun wesentlich berühmter und erfolgreicher als ihre ehemaligen LehrerInnen!
Weitere Infos, wenn es um Hilfe und Unterstützung in Sachen Schule geht, finden Sie unter www.infobeg.de oder www.logios.de
oder lesen Sie einfach mein Buch
Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

 

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Mein Buch (trotz des Titels übrigens für alle Altersgruppen gedacht) ist jetzt rund drei Wochen auf dem Markt und ich habe schon viele positive Reaktionen erhalten. Viele Eltern haben ihre Kinder in den Fallbeispielen wiedererkannt. Das freut mich sehr. Denn mein Ziel ist es darauf aufmerksam zu machen, dass Deutschland immer noch nicht in der Lage ist sein wahres Potenzial an wirklich intelligenten und kreativen Menschen zu erkennen. So wird im Gegenteil immer wieder versucht alle auf die Mittellinie zu ziehen, begabte Kinder und Jugendliche im wahrsten Sinne des Wortes zu biegen und zu brechen. Psychische Krankheiten, Teilleistungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Wahrnehmungsstörungen und viele weitere Problemstellungen werden diagnostiziert, obwohl es sich in den meisten Fällen um eine hohe Begabung handelt. Das muss sich ändern. Dazu soll mein Buch beitragen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen es weiter empfehlen an Freunde, Verwandte und Bekannte, die mit ihren Kindern Probleme jeglicher Art haben. Es kann sich dabei um eine nicht erkannte Begabung handeln. Eine Überprüfung macht immer Sinn, auch wenn es zunächst unwahrscheinlich scheint. Denn bereits ab mittlerweile IQ 110 !!! gibt es aufgrund unseres maroden Schulsystems enorme Probleme bei Kindern und Jugendlichen. Davon sind dann immerhin schon 25% unserer Schüler betroffen. Bei Fragen bitte gern anrufen unter 02302/1781792 oder mailen unter info@infobeg.de. Weitere Informationen unter www.infobeg.de.

Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Intelligenz und Teddybären – mein neues Buch zum Thema Begabung und Hochbegabung

Das Buch behandelt nicht nur den Spagat, den begabte und hochbegabte Kinder zwischen ihrem kognitiven und ihrem tatsächlichen Lebensalter hinbekommen müssen, sondern auch die durch eine nicht erkannte oder zu spät erkannte Begabung hinzukommenden Probleme wie Verhaltensauffälligkeiten, schlechte Noten u.v.m. Auch falsche Diagnosen, die durch eine nicht kompetente Diagnostik entstehen, werden im Buch anhand vieler Beispiele aus der Praxis thematisiert, z.B. ADS, ADHS, Asperger-Autismus, Legasthenie und Dyskalkulie.

Der Untertitel (was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann) bezieht sich auf die vielen Fehldiagnosen und die damit verbundenen Probleme der Kinder.

Das Buch ist in allen führenden Buchhandlungen, in meinem Institut sowie als E-Book erhältlich.
Preis Printausgabe Paperback: EUR 19,95 (inkl. MWST)
Preis E-Book: EUR 15,99 (inkl. MWST)
ISBN: 378-34712-0864-5
Sie können das Buch auch in unserem Institut bestellen oder unter folgendem Link direkt beim Verlag (Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei):
http://www.bod.de/buch/beate-gerstenberger-ratzeburg/intelligenz-und-teddybaeren/9783741208645.html

Ich freue mich auf Ihre Meinung, auf Anregungen und Kritik.

 

Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Hochbegabung – wann ist man eigentlich hochbegabt?

Wann ist ein Kind hochbegabt? Diese Frage wird, leider, immer wieder gestellt. Geht man von der allgemeinen Ansicht aus, dann betrifft dies Kinder mit einen IQ ab 130. Doch gehen in der Wissenschaft die Meinungen arg auseinander. So liegt die Spanne, wann man denn nun wirklich hochbegabt ist, zwischen 120 und 140. Und viele Wissenschaftler mögen diesen Begriff auch nicht. So gibt es mittlerweile auch die Ansicht die Intelligenz nach Prozenträngen einzuteilen. Doch wo setzt man die Grenze hier?

Und es gibt viele Faktoren, die verhindern, dass man seine wahre Intelligenz auch wirklich zeigen kann. Mögen Kinder z.B. die Testleitung nicht, machen sie nicht mit. Folglich gibt es schlechte Werte. Haben Kinder Wahrnehmungsprobleme, können diese das wirkliche Ergebnis auch nach unten ziehen. Man ist nicht dumm, nur weil man schlecht sehen (oder hören) kann.

Sind Kinder krank, beeinträchtigt das die Messung. Hat man ein geringes Selbstwertgefühl, zweifelt man die Richtigkeit seiner eigenen Aussage an, kann auch das zu niedrigeren Werten führen. Ist die Testleitung inkompetent (und das kommt leider häufiger vor als man denkt) oder wird der Test falsch ausgewertet, weil man zu bequem ist, die Testanweisung zu lesen oder zu bequem eine andere Auswertungsmöglichkeit durchzuführen, falsche oder veraltete Testverfahren, all das kann das Ergebnis verfälschen. Doch eines ist klar, man kann sich immer dümmer stellen als man ist, aber niemals schlauer.

www.infobeg.de

 

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Schüler

Hochbegabte Schüler – der Umgang mit ihnen in der Schule

Und wieder gab es in dieser Woche wieder einen schlimmen Fall von Mobbing in der Schule. Serena, 13 Jahre, wurde in der ersten Klasse als hochbegabt getestet, da bei ihr ein Förderschulverfahren, Bereich Sozial-Emotional, durchgeführt werden sollte. „Sie ist immer so komisch“, sagten Lehrer und Mitschüler und deren Eltern. „Sie weiß immer alles besser und kann sich nicht integrieren.“ Das alles führte also zu einem AOSF-Verfahren, ein Verfahren, um einen sonderpädagogischen Förderbedarf zu erhalten. Doch die testende Psychiaterin testete im Bereich der Hochbegabung und empfahl der Schule Serena einfach eine Klasse springen zu lassen. Doch die Schule lehnte das ab. Stattdessen gab es immer wieder Sticheleien von den Mitschülern und, schlimmer noch, von deren Eltern, und die Lehrer schauten hilflos zu.

Serena reagierte immer stärker psychosomatisch mit Neurodermitis, Kopf- und Bauchschmerzen, Erbrechen und dauernder Übelkeit. Und ging immer weniger zur Schule. Doch nun bekamen die Eltern richtig Ärger. Die Schule unterstellte ihnen, das Kind absichtlich nicht in die Schule zu schicken und auch der behandelnde Arzt bekam Post. Auch ihm unterstellte man Gefälligkeitsatteste auszustellen. Mit Hilfe von Anwälten konnte zumindest der Arzt seine Unschuld beweisen, doch für Serena ging es munter weiter. Die Eltern versuchten erfolglos einen Schulwechsel, dort erging es Serena auch nicht anders, denn die Schulakte wandert immer mit. Und hier wurde das Mobbing noch massiver. Hefte wurden zerrissen, Stifte geklaut, Milch in den Tornister gekippt und die Lehrer sahen auch hier nichts. Lediglich eine Lehrerin wagte es einmal, sich auf die Seite von Serena zu stellen, doch schon nach kurzer Zeit hörte man, dass sie einen Versetzungsantrag gestellt hatte.

Nun ging es weiter auf die Gesamtschule und viele der mobbenden Mitschüler gingen auch dort hin. Und nun gab es auch noch Verstärkung in Richtung Mobbing durch neue Mitschüler. Im Winter verschwand die Jacke, Serena wurde körperlich attackiert und irgendwann klaute man ihr Handy und schloss sie in der Toilette ein. Und auch hier gab es keine Reaktionen von Seiten der Schule. Bei tausend Schülern ist das natürlich auch schwierig alle zu beaufsichtigen.

Momentan versuchen die Eltern Serena auf eine Privatschule zu geben, doch zahlen sollen das die Eltern selbst. Das Jugendamt sieht keine Notwendigkeit und auch ein vorliegendes psychiatrisches Gutachten wurde von Seiten des Jugendamtes nicht anerkannt. Serena besucht nun unser Anti-Mobbing-Training und wir coachen sie, damit sie wieder selbstbewusster wird und lernt sich endlich zu wehren, denn dies hat sie bislang noch nicht getan. Die Drohungen der mobbenden Mitschüler waren einfach zu gefährlich. Und auch die Bezirksregierung, die eingeschalten wurde, hat sich nun Serena angenommen. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels. Weitere Infos unter http://www.infobeg.de/Mobbing_bei_Hochbegabung_ueberdurchschnittlicher_Begabung-html/ oder

http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/mobbing

 

Mobbing beginnt oft schon im Kindergarten

Mobbing beginnt oft schon im Kindergarten

Hochbegabte Erwachsene – Hochbegabung erkennen, wichtige Merkmale

Immer häufiger entdecken erwachsene Menschen ihre Hochbegabung und bitten um einen entsprechenden IQ-Test, eine Beratung oder ein Coaching. Frauen sind dabei in unserem Institut in der Mehrzahl. Wie bei hochbegabten Kindern und Jugendlichen, die heutzutage bereits deutlich öfter als früher einem Intelligenztest unterzogen werden, wenn Auffälligkeiten entstehen, gibt es ebensolche Merkmale bei Erwachsenen. Deshalb gebe ich im Folgenden nochmals einige Hinweise, welche Merkmale vorhanden sind, wie man eine Hochbegabung bei Erwachsenen erkennen kann.

  • Sie fühlen sich anders als andere?

  • Sie verstehen manchmal nicht, dass andere Menschen Sie nicht verstehen?

  • Sie haben das Gefühl, im Leben nicht das erreicht zu haben, was Sie sich vorgestellt haben?

  • Sie waren in der Schule nur Mittelmaß oder ausnehmend schlecht?

  • Die Lehrer hatten keine hohe Meinung von Ihnen?

  • Sie waren verhaltensauffällig oder vielfach geistig abwesend?

  • Sie kamen mit dem System Schule oder mit Ihrer Umwelt nicht zurecht?

  • Sie sind bei Routineaufgaben unkonzentriert oder lustlos?

  • Sie erwischen sich oft anderen nicht zuzuhören, sondern kümmern sich um Ihre eigenen Gedanken?

  • Sie sind schnell ungeduldig, wenn andere länger brauchen als Sie selbst?

  • Sie sind jedoch, wenn es darauf ankommt, in der Lage, wichtige Dinge besser als andere zu erledigen?

  • Trotzdem haben Sie nicht Ihren Wunschberuf?

  • Sie wurden von anderen und werden es vielleicht heute noch?

  • Sie selbst sind hochsensibel und nehmen auch Zwischentöne andere Menschen deutlich wahr?

  • Sie mögen keine Gruppen? Und Teamsitzungen sind eine Qual?

Dies ist nur eine Auswahl an Merkmalen. Auf meiner Internetseite, http://www.infobeg.de/hochbegabte_erwachsene_beraten_erkennen_foerdern_fordern_intelligenztest-html/, auch erreichbar unter www.hochbegabung-testung-coaching.de, finden Sie weitere Hinweise, ebenso wie unter www.logios.de.

Wenn Sie Fragen, eigene Erfahrungen oder Anregungen haben, können Sie mir auch eine Email senden unter info@infobeg.de.

Hochbegabte Erwachsene - stehen Sie zu Ihrer Begabung für ein glücklicheres Leben.

Hochbegabte Erwachsene – stehen Sie zu Ihrer Begabung für ein glücklicheres Leben.

IQ Test – ja oder nein

Immer wieder werden wir gefragt, wann es sinnvoll ist einen IQ-Test durchführen zu lassen. Die Frage ist eigentlich einfach zu beantworten. Immer dann, wenn Ihr Kind Schulprobleme hat, die Sie selbst nicht erklären können, da Ihr Kind sonst eigentlich immer ganz clever ist, macht ein Intelligenztest Sinn. Die Testung bringt Klarheit und gibt Ihnen Entscheidungssicherheit. Wichtig ist allerdings darauf zu achten, wer den Test durchführt. Wiederholt habe ich schon darauf hingewiesen, dass nur solche Menschen einen Test durchführen sollten, die ein abgeschlossenes HOCHschulstudium der Psychologie, der (Sonder)pädagogik oder der Erziehungswissenschaften nachweisen können. Bei Berufsfremden wie z.B. Chemiker, Archäologen, Biologen usw. sollten Sie vorsichtig sein. Auch der Dr.-Titel ist nicht immer ausschlaggebend. Achten Sie deshalb darauf, denn nur so können Sie sicher sein, dass das Ergebnis auch ok ist.

Für weitere Informationen steht wie immer folgende Webside zur Verfügung: http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Wann sollte ein IQ-Test gemacht werden und wann nicht?  Eine wichtige Frage, denn nicht immer ist es nötig.

Hochbegabte Schüler, IQ-Test und Dyskalkulie

In dieser Woche ging es darum herauszufinden, ob ein 8-jähriges Mädchen, Jule, eine Dyskalkulie hat, da es in Mathe immer zwischen einer 5 und einer 6 steht.
Ein vor einigen Wochen durchgeführter IQ-Test zeigte Werte im Normbereich an. Der Gesamt-IQ befand sich im Bereich der Hochbegabung. Außerdem lag eine Winkelfehlsichtigkeit vor, die direkt nach dem IQ-Test behandelt wurde. Der durchgeführte Dyskalkulietest jedoch ergab einen Prozentrang von 94. Das bedeutet: KEINE Dyskalkulie.
Und schon ist es wieder bewiesen, dass hochbegabte Kinder eigene Rechenwege besitzen. Jule durfte nämlich während des Dyskalkulietests rechnen, wie sie es wollte. Und das tat sie auch! Da sie vielfach laut rechnetet, wunderte ich mich, wie sie mit den Zahlen balancierte, Zahlen nannte, die eigentlich überhaupt nicht relevant waren und dann trotzdem zum richtigen Ergebnis kam. Nun ist zu überlegen, ob Jule nicht sogar eine mathematische Begabung besitzt, die sie im IQ-Test nicht zu zeigen imstande war. Denn Jules Selbstbewusstsein ist unterirdisch. Da sie mich nun schon mehrfach gesehen hatte und mich gut kannte, vertraute sie mir und machte dann gut beim Dyskalkulietest mit.
Deshalb, liebe Lehrerinnen und Lehrer der Mathematik: Lasst hochbegabte Schüler so rechnen wie sie es wollen! Sie haben eigene Rechenwege und bauen auf diesen auch immer wieder auf. Sie benötigen wirklich äußerst selten den vorgegebenen schulischen Rechenweg.
Bei Rückfragen wie immer bitte melden unter info@infobeg.de. Oder besuchen Sie unsere Internetseiten, www.infobeg.de, www.logios.de oder www.conzept3b.de.

Auch hochbegabte Kinder können eine Dyskalkulie besitzen, es kann aber auch eine mathematische Hochbegabung sein.

Auch hochbegabte Kinder können eine Dyskalkulie besitzen, es kann aber auch eine mathematische Hochbegabung sein.

Hochbegabte Kinder mit ADS bzw. ADHS? – wieder ein Fall für den Optiker

Auch zum Jahresanfang haben wir wieder ein Kind hochbegabt getestet, das in der Schule den Klassenclown gibt.

Der 8-jährige Max ruft in die Klasse, verlässt ohne Erlaubnis den Unterricht und macht Unsinn, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Und die bietet sich leider zu oft. Die meisten Klassenkameraden finden das gut und stacheln Max immer wieder an weiter zu machen. Und das tut Max. Denn der Unterricht ist langweilig. Also gibt es fast täglich Mitteilungen an die Eltern und natürlich mal wieder den Rat, Max auf ADHS untersuchen zu lassen. Er ist nicht mehr tragbar in der Klasse und die Leistungen entsprechen natürlich auch nicht seinen Begabungen. Die Schrift ist eine Katastrophe und lesen mag er auch nicht.
Wir verwenden wie immer für dieses Alter den AID3. Hier zeigen sich neben vielen, teilweise weit überdurchschnittlichen Leistungen wieder extrem niedrige Werte im Antizipieren und Kombinieren – figural. Wir empfehlen einen Besuch bei einem auf Winkelfehlsichtigkeit spezialisierten Optiker und siehe da, Max ist hochgradig winkelfehlsichtig. Vor ein paar Tagen hat Max seine neue Brille erhalten und er sieht schon jetzt die Welt mit ganz anderen Augen. Bereits während er Überprüfung der Augen beim Optiker wurde Max von Minute zu Minute ruhiger.
Leider wird das Thema Winkelfehlsichtigkeit von vielen Augenärzten ignoriert. Wir haben im unserem Institut Dutzende von positiven Beispielen, wie aus sog. ADS oder ADHS Kindern durch eine spezielle Brille wieder ruhige und konzentrierte Kinder wurden. Auch die Schrift wird besser und die meisten Kinder beginnen dann auch mit dem Lesen und erfreuen sich daran.
Weitere Infos unter http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/winkelfehlsichtigkeit-hochbegabung oder http://www.infobeg.de/hochbegabte-kinder-und-winkelfehlsichtigkeit-html/.
Schon im Kindergarten kann man späteren Schulproblemen vorbeugen.

Schon im Kindergarten kann man späteren Schulproblemen vorbeugen.

Hochbegabte Menschen unterstützen – auch in 2016 unser Anliegen

Zunächst möchte ich allen Lesern dieses Blogs ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 wünschen. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, dass insbesondere hochbegabte Kinder im Kindergarten und in der Schule endlich rechtzeitig erkannt und entsprechend gefordert und gefördert werden.
Um einmal ein positives Beispiel zum Jahresanfang zu nennen, möchte ich auf die Junior-Uni in Wuppertal hinweisen. Sie fördert Kinder und Jugendliche von 4 bis 20 Jahren schwerpunktmäßig in den Bereichen Natur und Technik. Diese Uni gibt es nun seit rund 7 Jahren und scheint einzigartig zu sein. Kinder, die unser Institut besuchen und diese Uni kennen, sind begeistert. Der professionelle Umgang mit den Kindern macht den Erfolg aus. Die Kinder werden ernst genommen und dürfen sich beweisen. Eine Möglichkeit, die Schule leider wenig bietet. Für alle Interessierten hier die Webside: https://www.junioruni-wuppertal.de/
Wir hoffen, dass in diesem Jahr positive Nachrichten in Sachen Hochbegabung und Begabung überwiegen.
In diesem Sinne: frohes neues Jahr!

Übrigens, wir haben viel Neues auf unseren Internetseiten, z.B. unter www.infobeg.de.

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

IQ-Test wg. Hochbegabung – Konditionstraining vor dem Test

Manches Mal traut man seinen Ohren kaum. In der vergangenen Woche erzählte mir eine Mutter, dass sich ihre 12-jährige Tochter vor einigen Wochen einem IQtest (HAWIK IV) unterziehen sollte, vor diesem aber sehr nervös war. Die Testleiterin gab dem Kind daraufhin den guten Rat, mehrfach die Treppe „rauf und runter“ zu laufen. Wohlgemerkt, der Testraum befand sich einige Etagen über der Erde! Völlig fertig kam das Kind schon nach dem ersten Mal an der Mutter vorbei, die sie mit einem bösen Blick strafte, frei nach dem Motto: Was soll das hier?
Japsend begann das Mädchen nun mit dem Test. Immer noch in Gedanken an dieses Konditionstraining konnte es sich erwartungsgemäß nicht mehr voll und ganz auf den Test konzentrieren. Er endete trotzdem mit einem Ergebnis von IQ 113. Wie wäre er wohl ausgegangen, wenn es diesen Vorabsport nicht gegeben hätte und man stattdessen ein beruhigendes und freundliches Gespräch mit dem Kind geführt hätte? Das kann ich Ihnen sagen. Die Mutter hat ihre Tochter bei uns im Institut mit dem AID3 testen lassen. In aller Ruhe und entspannter Atmosphäre Das Ergebnis bei uns: Gesamt-IQ 127, Primär-IQ 133.
Deshalb! Schauen Sie nach, wer testet und wie so etwas abläuft. Informieren Sie sich gründlich, bevor es wie oben beschrieben, gründlich schiefläuft.

http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

IQ-Test für hochbegabte Kinder

Um eine Hochbegabung bei Kindern zu diagnostizieren, bleibt einem nur der IQ-Test als einzige Möglichkeit. Nun ist es in dieser Woche im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen wieder erneut passiert, dass wir feststellen mussten, dass Eltern nicht eindeutig das Ergebnis eines Intelligenztests erklärt wurde.

Timo, 8 Jahre, wurde in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie in NRW getestet, da es wieder einmal darum ging, ein verhaltensauffälliges Kind zunächst auf ADHS zu testen, da es in der Schule in die Klasse rief, aufstand und den Klassenraum verließ und zu Hause immer aggressiver wurde. Der in dieser Klinik durchgeführte Test ergab einen IQ von 129. Den Eltern wurde lediglich der Wert genannt mit dem Kommentar: „Na ja, schlau ist er ja.“ Des Weiteren wurde ADHS ausgetestet und bestätigt. Die daraufhin verordneten Medikamente zeigten aber keine Wirkung. Im Gegenteil. Es entwickelte sich immer stärker eine Schulverweigerung. An Hausaufgaben oder Üben war überhaupt nicht zu denken und die Aggressionen des Kindes, auch seinem kleinen Bruder gegenüber, wurden immer schlimmer. Die Nachbarin, die dieses tägliche Drama mitbekam, riet den Eltern sich über Hochbegabung bei Kindern zu informieren, da sie mit ihrem Kind ähnliche Erfahrungen gemacht hatte.
Die Eltern vereinbarten also einen Termin mit uns. Wir konnten den Eltern mitteilen, dass sie mit Timo ein hochbegabtes Kind haben, denn, wie man wissen sollte, ist die Grenze zur Hochbegabung fließend. Geht man dann auch noch von den Umständen aus, d.h., HAWIK IV mit entsprechender fehlerhafter Auswertung (siehe Intelligenztest) in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie (ein hochbegabtes Kind weiß wo es ist und was das heißt), so kann man davon ausgehen, dass eindeutig eine Hochbegabung vorliegt. Dies wiederum bedeutet, dass dieses Kind vermutlich kein ADHS hat, sondern lediglich unterfordert ist. Hier muss die „Therapie“ ansetzen, in der Schule und mit einer entsprechenden Förderung und Forderung. Dann macht auch das Lernen wieder Spaß.
Insofern ist es unverantwortlich, Eltern nicht über eine vorhandene Hochbegabung ihres Kindes aufzuklären. Aber leider wissen die meisten auch gar nicht, welche Konsequenzen es hat, wenn eine Hochbegabung nicht erkannt wird und das Kind immer nur „klein“ gehalten wird. Psychische Probleme sind dann nicht selten.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, alternativ www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, alternativ www.hochbegabung-kinder.de oder unter www.conzept3b.de.

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Hochbegabte Kinder – lernbehindert? Oder lerngehindert?

Sind hochbegabte Kinder nicht die erwarteten Einser-Kandidaten, so wird gerade dann die Hochbegabung angezweifelt.

Häufig können sie nicht rechnen. Sie machen Rechtschreibfehler, haben eine schlechte, unleserliche Handschrift, beteiligen sich nicht am Unterricht. Sie sind verhaltensauffällig oder träumen sich weg. Hochbegabte Kinder sind durchaus in der Lage nicht sinnzusammenhängend zu schreiben. Es fehlen Wörter, Satzteile, gar ganze Abschnitte. Und es passiert nicht selten, dass diese Kinder auch leere Blätter abgeben, anstatt etwas zu schreiben oder zu rechnen.

Insofern kann man sie als lernbehindert bezeichnen und man kann dann nur zu gut verstehen, wenn ein AOSF, also ein Förderschulverfahren eingeleitet wird. Sie haben es ja nicht anders verdient! Oder?

Im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen erleben wir häufig, dass hochbegabte Kinder ein Förderschulverfahren durchlaufen müssen, sowohl sozial-emotional oder mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Manchmal auch beides gleichzeitig.
Doch warum ist das so? Hochbegabte Kinder sind nicht lernBEhindert, sondern lernGEhindert. Würde man diese Kinder sofort erkennen, könnte man die Unterforderung in den Griff bekommen und es gäbe keine Verhaltensauffälligkeiten jeglicher Art. Würde man wissen, dass der Erwerb der Schriftsprache durch das Schreiben lernen nach Gehör bei begabten Kindern eine hausgemachte Rechtschreibschwäche auslöst, könnte man auch das ändern. Wüsste man auch, dass hochbegabte Kinder schneller und querer denken als andere, dann erklärt es sich von selbst, dass man das Chaos im Kopf in den Griff bekommen muss. Und letztendlich wüsste man dann auch, dass diese Kinder oftmals eigene Rechenwege haben und deshalb Probleme damit den schulischen Weg zu gehen. Ja hätte man das alles gewusst………………………………
Also, es wird Zeit, dass sich endlich etwas ändert.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, www.hochbegabung-kinder.de.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

ADS/ADHS oder eine Hochbegabung

Immer wieder kommen Kinder ins Institut, die die Diagnose ADS oder ADHS erhalten haben. So auch wieder in der vergangenen Woche.

Marvin, 7 Jahre alt, 2. Klasse, macht nur Unsinn im Unterricht. Er ruft unaufgefordert in den Klassenraum, verlässt auch schon mal scheinbar ohne Grund die Klasse oder ärgert die Mitschüler. Auch macht er ständig den Klassenclown, albert herum und die anderen finden das toll (wenn er nicht gerade ärgert). Der Klassenlehrer weiß nicht so recht, was er mit Marvin machen soll, hält ihn eigentlich für recht fit und schickt die Eltern zum Kinderarzt. Dieser untersucht auf ADHS, Allergien etc., wird aber nicht fündig. Also schickt er die Eltern in unser Institut. Wir testen Marvin und können den verdutzten Eltern einen IQ von 130 präsentieren. Marvin ist also hochbegabt. Wir empfehlen den Eltern in diesem Fall mit der Schule zu reden, denn der Lehrer ist recht aufgeschlossen. Er muss Marvin fordern, insbesondere im Fach Mathematik, da er dort die höchsten Werte erreicht hat. Auch ein Überspringen der Klasse ist denkbar, jedoch ist dies immer dann problematisch, wenn der derzeitige Klassenlehrer (oder die Lehrerin) sehr viel Verständnis hat. Denn Sie kennen ja den Spruch, was man hat, das hat man, was man bekommt….???. Es gibt aber auch die Möglichkeit Marvin innerhalb des Klassenverbandes so zu fördern, dass Marvin am Ende der dritten Klasse den Stoff der vierten auch schon beherrscht, sodass er dann früher auf die weiterführende Schule wechseln kann. Mal sehen, wie der Lehrer in Marvins Fall entscheiden wird. Weitere Infos auch unter http://www.infobeg.de/ads_adhs_hochbegabung-html/ oder http://www.conzept3b.de/ads-adhs-hochbegabung-kinder-vorschulkinder-html/

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder in der Schule – Beteiligung am Unterricht oft ein Problem

„Meine Tochter meldet sich nicht. Sie weiß doch die Antwort. Warum sagt sie nichts“. Diese Aussage hören wir häufig, meist geht es dann um begabte und hochbegabte Mädchen, aber immer häufiger auch um Jungen mit hohen Begabungen.

Woran liegt das? Nun, es gibt mehrere Antworten. Zunächst gibt es Kinder, die schlechte Erfahrungen mit der Beteiligung am Unterricht gemacht haben. Begabte Kinder sind in der Regel sehr sensibel. Haben sie etwas Falsches gesagt und wurden ausgelacht, dann kann das dazu führen, dass sie sich gar nicht mehr melden. Eine andere Variante ergibt sich daraus, dass begabte und hochbegabte Kinder weiter, schneller, querer denken, als es die Schule erlaubt. Wird die Frage gestellt: “Welche Farbe haben Erdbeeren?“, so wird die allgemeine Antwort rot lauten. Begabte Kinder hingegen fragen sich: „Sind reife Erdbeeren gemeint? Oder die unreifen? Ist hellrot oder dunkelrot gemeint, je nach Reifegrad?“ Und während sie noch überlegen, haben andere schon geantwortet.

Oder aber die Frage: „Welches Tier legt Eier?“ Die erwartete Antwort lautet: „Huhn!“. Ein begabtes oder hochbegabtes Kind hat mehrere Antworten parat. „Natürlich Vögel. Aber welche sind wohl gemeint? Das Huhn ist doch zu einfach, das weiß doch jeder!“ Und wieder sind die anderen schneller.

Und begabte Kinder denken vorausschauend. „Wie entsteht ein Haus?“, lautet die Frage. Begabte Kinder denken nun wie folgt: Hat das Haus einen Keller? Wenn ja, muss man zuerst ausschachten, wenn nicht, kommt zuerst die Bodenplatte. Danach die Wände, dann wieder ein Boden und, je nach Größe des Hauses, geht es immer so weiter. Es kommen Handwerker…usw,usw.! Sie können sich vorstellen, worauf ich hinaus will. In der Regel kommt aber die Antwort „Man setzt Ziegel aufeinander.“ „Und was noch?“ „Es kommt ein Dach drauf“. „Und was noch?“ „Es wird ein Loch gebuddelt.“ U.s.w., u.s.w.. Das scheinbar komplizierte Denken der Kinder passt nicht ins System. Was kann man tun? Wenn begabte und hochbegabte Kinder Probleme dieser Art haben, benötigen sie ein Coaching, speziell auf ihre Begabung zugeschnitten. Hier lernen die Kinder sich selbstbewusst am Unterricht zu beteiligen und mit unbefriedigenden Situationen klarzukommen. Wie immer können Sie sich über unsere Internetseite noch intensiver informieren oder aber auch gern eine Mail schreiben oder anrufen unter 02302/1781792.

 

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder in der Schule – Rechnen dürfen wie man möchte

Hochbegabte Schulkinder, insbesondere mathematisch hochbegabte Kinder, darüber habe ich schon häufiger berichtet, haben oft Probleme in der Mathematik. Das liegt u.a. daran, dass diese Schüler eigene Rechenwege besitzen und somit mit dem schulischen Rechenweg nicht zurechtkommen. Das hat wiederum schlechte Noten zur Folge. Die meisten Lehrer berufen sich auf die Schulgesetze, wenn man sie bittet diese Kinder anders zu bewerten.

Doch es gibt auch Ausnahmen. Vor einigen Tagen telefonierte ich mit einer Lehrerin in Mecklenburg-Vorpommern. Wir unterhielten uns über einen Schüler mit eben diesen Problemen. „Das ist doch gar kein Problem, das mache ich immer so“, war ihre Antwort, als ich sie bat, das Kind seinen eigenen Rechenweg zu lassen. Also, geht doch! Und das auch noch in der 6. Klasse. Denn, wenn es geht, dann meist nur in den Klassen 1-4. Dort sind die Lehrer schon aufgeschlossener.

Und bei allen anderen frage ich mich immer: Wo ist das Problem? Wenn ich als Lehrer befürchte, das Kind könne abschreiben, dann setze ich es separat an einen Platz, von welchem ein Abschreiben unmöglich ist. So kann man überprüfen, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist. Ist es richtig, fehlen jedoch die Rechenwege, dann bitte trotzdem die volle Punktzahl geben. Mathematisch hochbegabte Kinder haben eben ihre eigenen Rechenwege, auf denen sie auch aufbauen können.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Unsere Internetseiten www.infobeg.de oder www.logios.de geben Ihnen weitere Hilfestellungen. Dort finden Sie auch Kontaktmöglichkeiten, entweder per Mail, per Telefon, per Post.

Höchstbegabung -Hochbegabung

Hochbegabung oder Höchstbegabung, wo liegt der Unterschied?

Wie überall, wenn es um Definitionen der Begriffe Hochbegabung, besondere Begabung, überdurchschnittliche Begabung, Talent u.s.w. geht, gibt es sehr viele kontroverse Meinungen. Auch der Begriff der Höchstbegabung ist wissenschaftlich nicht eindeutig definiert. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass bereits ab einem IQ von über 140 eine Höchstbegabung vorliegt, andere wiederum sehen diese ab IQ 145 aufwärts, wieder andere lehnen diesen Begriff komplett ab. Auch gibt es wissenschaftliche Meinungen, die ein Asperger-Syndrom mit einer Höchstbegabung gleichsetzen.

Dies kann ich insofern nachvollziehen, da viele Symptome hochbegabter Menschen mit denen eines Asperger-Autisten identisch sind. Deshalb sind weitergehende Forschungen in diesem Bereich notwendig und wichtig, insbesondere im Umgang unserer Gesellschaft mit hochbegabten bzw. höchstbegabten Kindern und Jugendlichen. Diese Kinder zu akzeptieren und einfach so zu nehmen wie sie sind, gleichgültig, ob es nun hochbegabt, höchstbegabt oder Asperger-Kind heißt, , ist schon, wie man so schön sagt, die halbe Miete. Diese Kinder mit Druck anpassen zu wollen entspricht schon einer Kindeswohlgefährdung. Empathie und Geduld hingegen bewirken manchmal Wunder im Umgang mit diesen Kindern.

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Hochbegabte Kinder in der Schule – warum viele hochbegabte Kinder keine Hochleister sind –

Jetzt, da schon einige Zeit ins Land gegangen ist und wir in NRW schon wieder Herbstferien haben, stellen sich auch die ersten Schulprobleme in Form von schlechten Noten ein. Die Eltern berichten von schlechten Noten, obwohl das Kind doch gelernt habe, sie sprechen von miserablen Vokabeltests, von mangelnder Beteiligung am Unterricht u.s.w., u.s.w..

Schüler, die sich in der 5. und 6. Klasse eines Gymnasiums befinden, haben jetzt wieder gerade die Hinweise der LehrerInnen erhalten die falsche Schulform gewählt zu haben. Die Eltern berichten von Schulgesprächen, in denen sie die Hochbegabung ihrer Kinder thematisiert haben und mal wieder belächelt wurden. „ Der Knabe soll hochbegabt sein? Der soll erst einmal lernen stillzusitzen“. „Das Mädchen kann nicht begabt sein, sonst würde es ja nur Einsen schreiben und nicht Vieren und Fünfen“. Solche unqualifizierten Äußerungen hören wir immer wieder von Lehrern. Und anstatt sich auf diesem Gebiet fortzubilden, wird es immer wieder gern verdrängt. Muss man sich dann etwa mehr um das einzelne Kind bemühen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und, Gott sei Dank, sind nicht alle Lehrer so. Aber leider noch zu viele.

Da man aber Lehrer leider nicht ändern kann, muss man das Kind stärken. In den meisten Fällen fehlen den Kindern Lern- und Arbeitstechniken, die, wenn man sie gut beherrscht, das Schulleben kräftig erleichtern. In unserem Institut findet es meist in Kombination mit einem Motivationstraining statt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Und wer weiter weg wohnt, kann das Ganze auch als Online-Coaching über das Internet durchführen. Und im Übrigen: hochbegabte Kinder werden erst dann zu Hochleistern, wenn das Umfeld, sprich Schule UND Elternhaus, entsprechend interessant gestaltet wird, die Kinder aufgrund ihres Potenzials eine ausreichende Forderung erhalten und diese ihrer Begabung entsprechend auch dargeboten wird. Findet dies nicht in ausreichendem Maße statt, entwickeln sich hochbegabte Kinder leicht zu Underachievern und können selten oder nur mit viel Mühe ihre Begabung voll entfalten.
Weitere Infos wie immer unter http://www.infobeg.de/Schulprobleme/Teilleistungsstoerung/Wahrnehmung/ oder unter www.logios.de.

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder – durch Mobbing zu Schulproblemen

Die ersten Wochen des neuen Schuljahres sind vergangen und auch die ersten Fälle von Mobbing treten wieder auf.

Gerade haben wir im Institut wieder von einem heftigen Fall erfahren, der uns alle geschockt hat. Und wieder ist ein hochbegabter Schüler der Sündenbock.

Nennen wir diesen Jungen Max. Max ist 9 Jahre alt, hat eine Klasse übersprungen und geht nun in die 5. Klasse eines Gymnasiums. Bereits nach einigen Tagen wollte er nicht mehr hingehen und schon bald klingelte das Telefon bei den Eltern. Der Klassenlehrer rief an und teilte den erstaunten Eltern mit, ihr Sohn habe einen Klassenkameraden getreten, so dass dieser sogar zum Arzt gehen musste. Auch sonst wäre ja nicht viel los mit Max. Auf Fragen antworte er nicht, melde sich ohnehin nicht und die ersten Tests wären weit unter dem gymnasialen Niveau. Auch würden ständig irgendwelche Arbeitsmaterialien, aber auch Hausaufgaben fehlen.

Die Eltern stellen Max zur Rede, aber Max ist verstockt und antwortet nicht. Die Eltern rufen bei uns an, wir vereinbaren schnell einen Termin und besprechen die Situation. Ich spreche auch mit Max alleine und nach einer Weile erzählt er mir, dass er regelmäßig von drei Klassenkameraden fertiggemacht werde. Auf dem Nachhauseweg lauern sie ihm auf, schubsen, treten und beleidigen ihn, haben ihm auch schon Stifte und Geld geklaut und auch versucht ihm sein Handy abzunehmen. Auch haben sie sein Hausaufgabenheft zerrissen und ihm angedroht, ihn krankenhausreif zu schlagen, wenn er etwas erzählen sollte.
Es eskalierte dann, als Max von den Jungen auf dem Schulhof gezwungen werden sollte, einer Klassenkameradin die Geldbörse zu stehlen. Da rastete Max aus und wehrte sich. Als eine Lehrerin einschritt, wurde Max von allen als Täter und Anstifter beschimpft.
Max schämte sich, dies alles seinen Eltern zu erzählen. Er wollte ihnen keinen Kummer bereiten. Aus Angst davor in die Schule zu gehen, konnte er sich gar nicht mehr auf die schulischen Dinge konzentrieren.
Mobbing ist leider nicht immer sofort offensichtlich. Bitte achten Sie deshalb darauf, ob sich Ihr Kind, Ihr Schüler verändert, die Schule verweigert oder psychosomatisch reagiert. Es gibt immer einen Grund dafür.

 

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabung – lassen Sie sich beraten!

Man merkt es deutlich, Deutschland verabschiedet sich nach und nach von den Sommerferien. Und schon gibt es wieder jede Menge Probleme, da sich nur wenige mit einer Hochbegabung auskennen. Hochbegabten-Beratung ist deshalb wichtig und notwendig. Wenn Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, der Meinung sind ein hochbegabtes Kind vor sich zu haben, ist es notwendig dieses sofort zu identifizieren, besonders dann, wenn die schulischen Leistungen schlecht, das Verhalten nicht akzeptabel ist. Lassen Sie sich deshalb beraten.

Aber bitte nur von Fachleuten! Das bedeutet zunächst, dass der /die Beratende einen akademischen Abschluss in den Bereichen Erziehungswissenschaften/Pädagogik/Psychologie haben sollte und schon länger in der Beratung hochbegabter Kinder tätig ist. Um eine Beratung für hochbegabte Kinder durchführen zu können, benötigt man eine lange Erfahrung, damit man auch effektiv und erfolgreich beraten kann.

Also, wenn eine Hochbegabten-Beratung, dann vorher kundig machen, wer sich mit dem Thema auskennt.

Weitere Infos wie immer unter http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/ oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabte Kinder mit einer Dyskalkulie oder Rechenschwäche

Hochbegabung, Dyskalkulie oder beides?

In der vergangenen Woche haben wir wieder ein Kind, Max, 9 Jahre, 3. Klasse, auf eine Dyskalkulie oder Rechenschwäche getestet. Das Schuljahr habe kaum begonnen, sagt die Mutter und schon seien die ersten Probleme wieder da. Die Mutter erzählt, das Kind sei vor zwei Jahren schon einmal mit dem WISC IV (HAWIK IV) getestet worden. Das Ergebnis sei ein IQ von 127 gewesen. Auch sei damals eine Dyskalkulie festgestellt worden. Und nun, mit Beginn des neuen Schuljahres, habe die neue Lehrerin nochmals alles aus der zweiten Klasse wiederholt und sofort besorgt bei den Eltern angerufen. Max beherrsche ja noch nicht einmal die Grundlagen der zweiten Klasse. Da müsse dringend etwas geschehen. Da die Mutter immer schon sehr skeptisch bzgl. des Dyskalkulie-Ergebnisses war, möchte sie eine zweite Meinung hören. Im privaten Bereich kann Max merkwürdiger Weise rechnen. Deshalb kommt sie ins Institut.

Wir rechnen zunächst obligatorisch den WISC IV nach und kommen dort schon auf ein anderes Ergebnis. Der IQ des Jungen beträgt 132. Da, wie in den meisten Fällen beim WISC IV das angewandte Rechnen nicht mitgetestet wurde, da dies nur optional ist, gibt es hier auch keine weiteren Rückschlüsse. Auf Wunsch der Mutter testen wir nochmals die Intelligenz mit dem AID3 und erhalten einen Prozentrang von >99, was einem IQ in diesem Fall von 138 entspricht. Im Bereich „Angewandtes Rechnen“ erzielt Max einen T-Wert von 79, was einem IQ von 144 entspricht. Den Dyskalkulietest können wir uns sparen.
Max hat eine mathematische Hochbegabung. Die Aufgaben in der Schule sind zu leicht, Max schaltet ab. Max hat eigene Rechenwege, deshalb kommt er mit dem schulisch vorgegebenen nicht klar. Aber am Schlimmsten sind die Wiederholungen. Bei Kindern mit einer Hochbegabung ein NO-GO. Deshalb mein Rat: wenn Sie als Eltern (oder Lehrer) der Meinung sind Ihr Kind bzw. Schüler sei falsch ausdiagnostiziert worden, holen Sie sich eine Zweitmeinung ein. Achten Sie dabei aber immer darauf, dass diese Menschen auch qualifiziert sind, sich z.B. auch mit einer Hochbegabung und allen damit verbundenen Facetten auskennen. Eine falsche Diagnose kann fatale Folgen für das Kind haben.

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder, überdurchschnittlich begabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen!

Die Schule hat begonnen und es gibt wieder die ersten Probleme. Viele Eltern rufen jetzt wieder an und fragen nach, wie man eine Begabung, speziell eine Hochbegabung erkennen kann. Auf welche Merkmale der Kinder muss man achten?

Hier gibt es einige Hinweise. Schläft Ihr Kind wenig? Oder sehr viel? Interessierte es sich früh für Buchstaben und/oder Zahlen? Denkt Ihr Kind über Leben und Tod nach? Hat es einen ungewöhnlich großen Wortschatz? Hat Ihr Kind ein ausgeprägtes Detailwissen auf einem speziellen Gebiet? Spricht Ihr Kind erwachsen, ist aber emotional altersgerecht?
Dies sind einige Merkmale, die auf eine Hochbegabung oder überdurchschnittliche Begabung hinweisen. Viele weitere Informationen finden Sie wie immer auch unter http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/ oder auch unter www.logios.de.

Sollten Sie Merkmale erkennen, die auf eine Hochbegabung oder überdurchschnittliche Begabung hindeuten, informieren Sie sich! Das deutsche Schulsystem ist leider kaum darauf ausgerichtet, hochbegabte Kinder zu fördern und zu fordern. Das obliegt leider immer noch den Eltern. Und je eher eine Begabung erkannt wird, umso besser kann man helfen. Eine Testung bringt im Zweifelsfall immer eine Lösung, denn dann wissen alle, woran man ist und man hat Gewissheit. Aber achten Sie auf den richtigen Test! Ich empfehle immer den AID3 für Schüler, da er einfach optimal ist eine Hochbegabung zu erkennen. Auch hier weitere Infos unter http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/.

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Bitte schreiben Sie Ihre Erfahrungen ins Blog oder kommentieren Sie diesen Artikel.

Hochbegabte Kinder, überdurchschnittlich begabte Kinder – Verhaltensauffälligkeiten vorprogrammiert!

Von der Verhaltensauffälligkeit bis hin zur Verhaltensstörung – viele Probleme hochbegabter Kinder sind durch schulische Langeweile vorprogrammiert. Wenn hochbegabte bzw. besonders begabte Kinder ständig wiederholen müssen, was sie schon können, reagieren sie mit Abwehr. Und dies ist individuell.

Jedes Kind versucht anders mit der Langeweile umzugehen. Während Mädchen oft abschalten und mit den Gedanken ganz woanders während des Unterrichts sind, spielen Jungen oft den Klassenclown. Obwohl auch hier die Ausnahme die Regel bestimmt. Trotzdem sind Jungen diejenigen, die meist durch Zwischenrufe, Unsinn und gesteigerte Unruhe manchmal auch durch aggressives Verhalten auffallen. Da sie mit diesem Verhalten den Unterricht stören, wird alles negativ wahrgenommen und es gibt Ärger. Mädchen dagegen sind unauffälliger und gehören eher zu den Träumerchen. Damit stören sie nicht und werden positiver wahrgenommen. Wird nichts gegen die Langeweile getan, kann das Kind schlimmstenfalls im Underachievement enden. Dies wiederum bedeutet schlechte Noten, fehlende Motivation, Schulunlust oder gar Schulverweigerung.
Doch dieser Entwicklung kann man vorbeugen. Eine individuelle Förderung des Kindes und die Akzeptanz der Hochbegabung und des Wissen darüber wie man mit diesen Kindern umgeht, ist die Lösung vieler Probleme. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Weitere Infos unter www.logios.de oder www.infobeg.de.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabung und Legasthenie

Legasthenie oder Lese-Rechtschreibstörung bei hochbegabten Kindern –

 – es gibt viele Gründe einer fehlerhaften Rechtschreibung. Das kann man nicht oft genug betonen. Und gerade jetzt, wo viele Kinder wieder neu in die Schule kommen, sollten Eltern hochbegabter Kinder gut informiert sein.

Nur die eigentliche Legasthenie stellt wirklich ein schwieriger lösbares Problem dar, weil sie angeboren ist und nur durch eine spezielle Therapie verbessert werden kann. Die sog. Rechtschreibstörung oder Rechtschreibschwäche ist vielfach hausgemacht von Seiten der Schule. Wenn Kinder so schreiben sollen, wie sie es hören und dann nicht verbessert werden, kann es bei hochbegabten Kindern z.B. vorkommen, dass aus dem Stuhl der Schtul wird, aus dem Fenster das Fänsta, aus dem Garten der Gahten usw., usw. Hochbegabte Kinder zeichnen sich durch hohe Gedächtnisleistungen aus. Das bedeutet, dass sie alles was sie wahrnehmen, sofort abspeichern, egal ob richtig oder falsch. So kommt es dann immer wieder zu Rechtschreibfehlern.

Hat das Kind Probleme mit dem Atlaswirbel, eine Winkelfehlsichtigkeit, Blicksprünge oder andere visuelle oder auditive Probleme, so kann es ebenfalls dazu führen, dass eine Lese-Rechtschreibstörung vermutet wird. Doch auch hier sind die Ursachen andere. Deshalb ist es wichtig sich zu informieren und eine Diagnose Legasthenie oder LRS nicht ungeprüft zu akzeptieren.

Viele weitere Infos unter

http://www.infobeg.de/legasthenie_u_lese_rechtschreibstoerung_u_lrs_u_hochbegabung-html/

oder http://www.infobeg.de/hochbegabte-kinder-und-winkelfehlsichtigkeit-html/.

Hochbegabung und Legasthenie - viele Probleme sind von Seiten der Schule hausgemacht.

Hochbegabung und Legasthenie – viele Probleme sind von Seiten der Schule hausgemacht.

Dieses Kind und hochbegabt? Niemals!

Diese Aussage von vielen LehrerInnen und ErzieherInnen gehört für unser Team immer noch zum Alltag, und das seit fast 20 Jahren. Nach einem kleinen Hype in den Jahren von ca. 2005 bis 2010, geht es nun wieder stetig bergab. Das Verständnis, wie hochbegabte Kinder „ticken“, nimmt wieder ab oder bleibt konstant schlecht. Leider! Aber es herrscht in Deutschland immer noch der Trend vor alle auf eine Linie zu ziehen. Defizitorientiert werden die schlechteren Schüler nach oben und die besseren nach unten gezogen. Oder aber, es werden unter dem Durchschnitt liegende Kinder nach oben gefördert, hochbegabte Kinder dürfen unterfordert nach unten gezogen werden.

Natürlich sollen Kinder mit Defiziten eine vernünftige Förderung erhalten, aber im Zuge des Spruchs „Gleiches Recht für alle“, müssen auch begabte Kinder gefordert werden, damit sie nicht den Spaß am Lernen verlieren und dadurch bedingt zu schlechten Schülern werden.

Dieses Blog wird in regelmäßigen Abständen von negativen, aber auch von positiven Entwicklungen in der Begabtenfo(e)rderung berichten.