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IQ-Test AID 3, Intelligenztest AID 3 – Vortrag

Das Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen in Witten bietet einen Vortrag am 22.März 2017, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr (Vortrag) mit anschließender Diskussion, an.

Referent ist Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger von der Universität Wien.
Schlechte Schüler müssen nicht dumm sein – Nur, wie stellen Sie fest, dass dies z.B. auf Ihr Kind zutrifft? Vielfach hilft ein Intelligenztest weiter. Aber wir kennen alle die Sorgen und Nöte der Eltern, die dabei auftauchen können. Wo liegen die wirklichen Probleme des Kindes? Ist der Intelligenztest nicht eine Modeerscheinung unserer heutigen Zeit? Hierauf möchten wir Ihnen helfen eine Antwort zu finden. Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger, eine Kapazität auf dem Gebiet der Testentwicklung und Evaluation, hält einen Vortrag zum Thema „Förderungsorientierte Diagnostik mit einem modernen Intelligenztestkonzept – das Adaptive Intelligenzdiagnostikum 3, AID 3.“
Prof. Kubinger vertritt die Einstellung, dass Intelligenztests nach wie vor ein wichtiges Instrument bei vielerlei Fragestellungen der psychologischen Praxis sind. Zwar wäre es wohl langfristig besser von Tests zur Erfassung (möglichst vieler) „kognitiver“ Fähigkeiten zu sprechen, weil es um Prozesse des „Erkennens“ geht, nämlich um Wahrnehmen, Merken, Denken, Lernen und Urteilen – aber der Begriff „Intelligenz“ wird von Laien gerne akzeptiert.
Förderungsorientierte Diagnostik“ trachtet nun danach, die Gesamtheit aller kognitiven Voraussetzungen einer Person zu erfassen, die allgemein notwendig sind, um Wissen zu erwerben und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Im Gegensatz zur bloßen IQ-Bestimmung ist sie so angelegt, dass mit der Diagnose „Förderung“ ziemlich weitgefasst gemeint, nämlich auch für Maßnahmen, die negative Entwicklungen lediglich stoppen oder wenigstens entschleunigen können.
Auf vielfachen Wunsch der Eltern wird die praktische Seite dabei auch nicht zu kurz kommen. Frau Dr. Mag. Beate Gerstenberger-Ratzeburg, Leiterin des Instituts zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen, wird Ihnen an diesem Abend über verschiedene Wahrnehmungsproblematiken berichten, die Sie sehr gut anhand des AID3 erkennen können. Ein nicht zu unterschätzender Bereich. Denn nicht erkannte Wahrnehmungsprobleme können zu schlechten Noten, Verhaltensauffälligkeiten und sogar zu Fehldiagnosen wie z.B. ADS/ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie etc. führen. Im Anschluss an den Vortrag hoffen wir auf eine rege Diskussion und die Beantwortung Ihrer Fragen.
Förderungsorientierte Diagnostik mit einem modernen Intelligenztestkonzept – das adaptierte Intelligenzdiagnostikum 3 (AID 3)

Haus Herbede, Von-Elverfeldt-Allee 12, 58456 Witten-Herbede

Mittwoch, 22. März 2017

Beginn des Vortrags 18.30 Uhr mit anschließender Diskussion

Kosten EUR 10,– pro Person

Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

IQ-Test AID3, Intelligenztest AID3 – Fortbildung

Das Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen in Witten bietet eine Fortbildung am 23.März und 24. März 2017 an.

Referent ist Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus Kubinger von der Universität Wien. Univ.-Prof. Dr. Mag. Klaus D. Kubinger, Jahrgang 1949, Professor für Psychologische Diagnostik im Ruhestand, er studierte Psychologie (Promotion 1973) und Statistik (Sponsion 1989) in Wien, wo er sich auch in Psychologie habilitierte (1985). Von 1985 bis 2012 war er Ausbildungsleiter im Prüfungsfach „Psychologische Diagnostik“ an der Fakultät für Psychologie der Universität Wien; dort leitete er den Arbeitsbereich Psychologische Diagnostik samt Test – und Beratungsstelle. Dazwischen war er Gastprofessor in Klagenfurt, Graz, Berlin und Potsdam. Er ist Klinischer- und Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut (Systemische Familientherapie).

Donnerstag, 23.03.2017

Einführung und Vertiefung in die Intelligenz-Testbatterie AID 3 Nach einer kurzen Besprechung der Grundsätze einer förderungsorientierten Diagnostik wird in das Konzept des AID 3 (Adaptives Intelligenz Diagnostikum, Version 3.1; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014) eingeführt, was auch für erfahrene Anwender(innen) des AID als Kurzwiederholung dienen soll. Dann wird auf besondere, selten genutzte Optionen bei der Anwendung dieser Testbatterie hingewiesen. Im Zuge dessen werden auf FAQs eingegangen. Außerdem wird die Nutzung des Auswertungsprogramms AID_3_Score illustriert, das Testleiterprogramm AID_3_tailored demonstriert und die neuen Produkte AID-English und AID-Gruppe vorgestellt. Schließlich werden Fallbeispiele, eventuell auch solche von Teilnehmern, diskutiert. Der Tag gliedert sich in 4 Arbeitsblöcke, welche von Kaffeepausen unterbrochen warden, auf. Mittags haben wir in der Nähe einen warmen Imbiss vorbereitet.

Freitag, 24.03.2017

Übungen zum Einsatz der Intelligenz-Testbatterie AID 3 Die entsprechenden Möglichkeiten des AID 3 (Adaptives Intelligenz Diagnostikum, Version 3.1; Kubinger & Holocher-Ertl, 2014) zur „Teilleistungsstörungsdiagnostik“ einerseits und zur „Hochbegabungsdiagnostik“ andererseits werden illus- triert. Für erstere dient das hierarchische Modell zu Specific Learning Disorders mit den (Domäne-) Faktoren Wahrnehmen, Merken und Verarbeiten/ Benutzen; letztere basiert auf dem Wiener Diagnosemodell zum Hochleistungspotenzial. Es wird zusätzlich darauf hingewiesen, wie der AID 3 die Möglichkeit einer „Wahrnehmungsdiagnostik“ bietet. Fallbeispiele illustrieren das Vorgehen dabei. Der Tag gliedert sich in 2 Arbeitsblöcke, welche von einer Kaffeepause unterbrochen wird, auf.

Die Fachfortbildung findet statt:

Haus Herbede, Von-Elverfeldt-Allee 12, 58456 Witten-Herbede
Donnerstag, 23. März 2017 Freitag, 24. März 2017 Uhrzeit
Beginn der Fortbildung 09.00Uhr Ende Do ca. 17.00 Uhr,
Fr. ca. 13.00 Uhr Kosten EUR 249,– pro Person
Mitgliedschaft in der DGHK 10%
Mitgliedschaft ECHA 10%
Mitgliedschaft BDP 10%
Bitte fügen Sie einen entsprechenden Beleg bei.
Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

Voranmeldungen sind dringend erforderlich, da begrenzte Teilnehmerzahl.

Hochbegabte Schüler in Deutschland

Hochbegabte Schüler haben es auch in diesem Jahr nicht leichter gehabt, im deutschen Schulsystem klar zukommen. Im Jahr 2016 gab es wieder viele Fälle von Schubladendenken, Fehldiagnosen, mangelhaft durchgeführte IQ-Tests mit entsprechend fatalen Folgen für hochbegabte Schulkinder in unserem Land und natürlich auch viel Ignoranz.
Fehldiagnosen häuften sich, wenn es um ADS oder ADHS im Zusammenhang mit einer Hochbegabung ging. Aber auch Pseudodiagnosen wie Legasthenie oder Dyskalkulie, daraus resultierend entsprechende Förderschulverfahren und vieles mehr prägten wiederholt die Arbeit im Institut.
Aber es gab auch positiven Geschichten. Mein im Juni 2016 veröffentlichtes Buch „Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann“ kam gut bei den Lesern an, sodass ich viel positives Feedback erhielt. Dies veranlasste mich auch dazu, zwei weitere Buchprojekte in Angriff zu nehmen, die ich im Frühjahr veröffentlichen werde.

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Begabt und trotzdem Förderschwerpunkt Lernen

Immer häufiger kommen junge Erwachsene zu mir, die weder einen Schulabschluss oder wenn, überhaupt, nur einen Hauptschulabschluss besitzen. Meist ohne Qualifikation und damit chancenlos, einen vernünftigen Beruf zu erlernen.
Schaut man sich die Biografien dieser jungen Menschen an, dann stellt man wieder einmal fest, wie viel schiefgegangen ist. Und es wurde wieder einmal nicht genau hingeschaut. Hierzu ein Beispiel:
Max, 28 Jahre alt, trägt den Stempel „lernbehindert“ nun schon seit fast 20 Jahren. Als es in der Schule nicht lief, wurde ein IQ-Test durchgeführt mit einem Ergebnis von 89. Das hieß zweifellos „Förderschule Lernen“.  Ein Test, der zwei Jahre später durchgeführt wurde, ergab einen Wert von 103, doch keinen interessierte das. Obwohl die Mutter immer wieder darauf hinwies, dass ihr Sohn Hörprobleme habe, interessierte das auch keinen. Selbst die beiden Fachärzte (HNO) bescheinigten ihm eine gute Hörfähigkeit.
Als Max 16 Jahre alt war, die Schule ihn nicht weitertragen wollte, da er ja seine Pflichtschulzeit abgesessen hatte, wurde er nochmals in Sachen Gehör überprüft. Dieses Mal war es allerdings ein Neurologe. Dieser stellte fest, dass die Verbindung Ohr/Gehirn auf der linken Seite nicht verknüpft war und Max deshalb einseitig gar nichts hörte. Doch eine Hilfe zur Verbesserung der Hörqualität gab es anscheinend nicht. Also blieb er einseitig gehörlos.
Da er keinen Abschluss hatte, gab es keinen Ausbildungsplatz. Ein Abschluss aus eigenem Antrieb an einer VHS scheiterte aufgrund einer im Nachhinein festgestellten Dyskalkulie.
Das Gespräch mit dem jungen Mann und die Schilderung der Mutter, dass er sich vor der Schule das Lesen und Schreiben selbst beigebracht hatte (trotz Taubheit, links), weisen allerdings deutlich auf eine höhere Begabung hin.
Wir müssen nun überlegen, welche Möglichkeiten Max hat mit Unterstützung doch noch einen für ihn interessanten Beruf ergreifen zu können.
Traurig, dass es niemand in den ersten Lebensjahren gemerkt hat und die Mutter nicht ernst genommen wurde. Aber das ist ja leider kein Einzelfall.
Für Rückfragen, Anregungen einfach schreiben oder anrufen unter 02302 1781792.
Stehen Sie zu Ihrer Begabung. Und gestalten Sie Ihr Leben erfolgreich.

Stehen Sie zu Ihrer Begabung. Und gestalten Sie Ihr Leben erfolgreich.

IQ-Test und Wahrnehmung – Hilfe durch den IQ-Test

Auch in der vergangenen Woche haben wieder einige Kinder und Erwachsene in den IQ-Tests ihr volles Potenzial nicht entfalten können, weil sie ein oder zwei Untertests nicht richtig lösen konnten. Häufig handelt es sich hierbei um Wahrnehmungsstörungen, die die Leistung enorm beeinträchtigen können. Diese Menschen sind dadurch nicht weniger intelligent als andere, die keine Wahrnehmungsstörungen aufweisen, sondern nur durch ihr Wahrnehmungsproblem teilweise mittel bis sehr stark beeinträchtigt, sodass der IQ niedriger ausfällt, als er eigentlich ist. Deshalb ist es enorm wichtig einen durchgeführten IQ-Test intensiv auf Auffälligkeiten in der visuellen Wahrnehmung zu überprüfen und entsprechend auch zu interpretieren. Gegebenenfalls kann man ihn später wiederholen, wenn die Wahrnehmung entsprechend korrigiert wurde. Für weitere Infos www.infobeg.de/Wahrnehmung-Test-Hochbegabung-html/ oder http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/wahrnehmungsstoerungen.

Weitere Infos finden Sie auch in meinem Buch „Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann“.

Intelligenz und Teddybären - was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann -

Intelligenz und Teddybären – was Ihnen mit begabten Kindern alles blühen kann –

Hochbegabte Schüler, überdurchschnittlich begabte Schüler – Achtung, Schulprobleme!

Hochbegabte Schüler, überdurchschnittlich begabte Schüler – Achtung, Schulprobleme!

Die Ferien sind fast vorbei in NRW und die Schule beginnt wieder. Und es werden wieder viele hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Kinder eingeschult. Und nicht erkannt! Damit beginnt dann für viele Schüler eine Leidenszeit, die vermeidbar wäre, wenn das Thema hochbegabte Schüler bzw. überdurchschnittlich begabte Schüler im Studium der Lehrerinnen und Lehrer ausführlich behandelt würde oder aber Fortbildungen in diesen Bereichen Pflicht wären. Hochbegabte Schüler zu erkennen ist eben auch nicht einfach, weil sie in sehr seltenen Fällen dem Klischee entsprechen. Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu massiven Verhaltensstörungen, schlechte Noten, Schulunlust bis hin zur Schulverweigerung, Probleme mit den Hausaufgaben, all das könnte vermieden werden.

Unser Institut bietet Fortbildungen zum Thema Hochbegabung und überdurchschnittliche Begabung an, aber auch viele Informationen, die Merkmale anzeigen, die auf eine Begabung hindeuten. Bitte, informieren Sie sich über Anzeichen, wie man eine Begabung erkennen, fördern und fordern kann. Wir brauchen Querdenker, Menschen, die um die Ecke denken können, die versuchen Unmögliches möglich zu machen. Viel zu viel Potenzial geht in unserem Lande jährlich verloren, weil Unwissenheit, aber auch Unbelehrbarkeit, dazu beiträgt, begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche nicht zu erkennen.

Bitte beteiligen Sie sich auch unter www.logios.de am Forum, lesen Sie wichtige Hinweise unter www.infobeg.de oder www.logios.deHochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

 

Hochbegabte Kinder, IQ testen und helfen

Immer wieder erleben wir im Institut, dass Eltern Angst vor einem IQ-Test haben, der eine Hochbegabung ihrer Kinder bestätigt. Meist handelt es sich um Eltern, deren Kinder schon viele Schulprobleme haben, schlechte Noten schreiben, verhaltensauffällig bis verhaltensgestört sind – und das nur, weil sie sich in der Schule langweilen, mit den Klassenkameraden nicht zurecht kommen. Eben- weil es hochbegabte Kinder oder überdurchschnittlich begabte Kinder sind.

Und diese gilt es zu erkennen! Auch wenn es Eltern nicht glauben. Eine Hochbegabung kann man nur durch einen IQ-Test sicher erkennen. Und nur dann, wenn man Sicherheit hat, kann man etwas tun. Und noch etwas. Wenn ein Kind hochbegabt ist, kann man es ohnehin nicht ändern. Warum also Angst vor der Wahrheit haben?
Ein IQ-Test macht den Kindern viel Spaß, weil sie endlich zeigen können, was sie „drauf“ haben. Kein einziges Kind hat sich bislang bei uns beschwert, das der Test nicht schön war. Im Gegenteil. Ich bin bereits von Kindern gefragt worden, ob man den Intelligenztest auch irgendwo kaufen könne. Doch das geht leider nicht. Denn testen dürfen nur Fachleute. Weitere Infos wie immer unter

http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/
http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/
http://www.infobeg.de/AID3_HAWIK-IV_Intelligenztest_iq_test-html/
http://www.logios.de/intelligenztest-iq-test-hochbegabung-kinder-erwachsene-jugendliche
http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest

Cheerful smiling  little boy sitting at the table. Looking at camera. School concept

Hochbegabte Kinder – ein IQ-Test kann helfen.

Hochbegabte Vorschulkinder – Hochbegabung schon im Kindergarten erkennen.

Ferien auf dem Bauernhof

Hochbegabte Kindergartenkinder

Hochbegabte Kindergartenkinder werden noch weniger erkannt als Schulkinder, da sie ja noch keinerlei Leistung zeigen müssen. Deshalb wieder folgende Geschichte aus aktuellem Anlass.

„Ich habe Bauchschmerzen“, sagt der vierjährige Finn. „Schon wieder, dann müssen wir zum Arzt“, sagt die besorgte Mutter. Der Arzt untersucht gründlich, doch Finn ist körperlich total gesund. Immer morgens, wenn Finn in den Kindergarten soll, spielt sich das gleiche Drama ab. Er klagt über Bauchschmerzen, muss sich sogar einmal erbrechen, klüngelt herum, will nicht aus dem Auto. Die Mutter ist verzweifelt.

Eine Freundin, die Ähnliches mit ihrem Kind durchgemacht hat, sagt eines Tages: „ Willst du nicht mal einen IQ-Test machen lassen? Vielleicht ist Finn ja hochbegabt.“ Finns Mutter lacht: Ja gut, er ist ja nicht auf den Kopf gefallen, aber gleich hochbegabt? Das glaube ich nicht.“ Da Finns Verhalten nicht besser wird und er nun schon im Kindergarten verhaltensauffällig wird, greift die Mutter doch zum Hörer und ruft uns an.

Einige Tage später wird Finn mit dem Intelligenztest für (Vorschul)kinder, BIVA, getestet und es zeigt sich, dass Finn einen IQ von 127 hat. Da Intelligenztests bei Vorschulkindern noch nicht so sehr genau sind, ist aber davon auszugehen, dass sich der Wert später, wenn Finn Schulerfahrungen hat, entweder bestätigt oder sogar noch höher sein wird. Dies kann man auch schon aufgrund der Anamnese und der Testbeobachtungen ableiten.

Finn benötigt nun im Kindergarten eine intensive Forderung. Ob die Erzieherinnen das leisten können, wird sich zeigen. Auch muss über eine evtl. vorzeitige Einschulung gesprochen werden. Finn darf auf keinen Fall unterfordert bleiben, denn das ist er momentan. Er darf nicht ausgebremst werden. Fragen, die er stellt, sollten auch beantwortet werden. Finn möchte gern schon lesen und schreiben lernen und kennt schon alle Buchstaben. Warum auch nicht? Ein dauerhaftes Ausbremsen führt zu einem immer geringer werdenden Selbstwertgefühl und kann auch psychische Krankheiten auslösen. Psychosomatisch reagiert er ja schon.
Deshalb bitte immer beachten: Zeigt Ihr Kind Auffälligkeiten, weisen andere Sie auf eine mögliche Begabung hin, nehmen Sie diesen Hinweis ernst. Unterforderung kann Ihr Kind krank machen.
Weitere Infos über

http://www.infobeg.de/hochbegabte_vorschulkinder_erkennen_foerdern_fordern-html/

oder unter http://www.logios.de/infos-fuer-erzieher-innen .

Oder einfach ins Forum schauen. Auch dort gibt es viel Interessantes und Informatives von Eltern für Eltern unter www.logios/forum.de

Hochbegabte Erwachsene – viel zu oft zu spät erkannt.

Ein aktueller Fall beschäftige uns in dieser Woche im Institut. Eine Frau von 35 Jahren suchte uns auf mit der Bitte um einen IQ-Test.

Sie fühlte sich immer anders, litt lange Zeit unter Depressionen und hatte nur mit Mühe und Not einen Realschulabschluss geschafft. Ausbildungen brach sie immer wieder ab, wurde früh schwanger und wechselte ständig die Partner, da sie niemals auf einer Wellenlänge mit ihnen lag, wie sie sagte. Im Rahmen einer psychiatrischen Untersuchung wurde vor einiger Zeit auch ein Grundintelligenztest durchgeführt, der einen IQ von 126 ergab. Dazu gab es den Hinweis, sie sei ja ganz schön schlau und warum sie aus ihrem Leben nichts gemacht habe. Diese nicht gerade positive Äußerung des Psychologen führte nur zu weiteren Depressionen. Eine Therapie schließlich brachte sie dazu sich nochmals neu zu orientieren. U.a. führten wir mit ihr den IST 2000-R durch, der einen Gesamt-IQ von über 130 ergab. Allein das Wissen nicht „blöd“ zu sein, so wie sie all die Jahre über sich selbst dachte, gab ihr schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Doch das allein wird nicht ausreichen. Sie selbst überlegt nun, noch einmal völlig neu durchzustarten, das Abi nachzumachen und dann evtl. zu studieren. Ein Coaching wird sie dabei unterstützen. Die Psychotherapie benötigt sie nach eigenen Angaben nun auch nicht mehr, da sie endlich weiß, warum sie anders als andere war und ist, denn sie ist nicht krank, nur hochbegabt. Doch manchmal entsteht bei mir der Eindruck, dass man das gleichsetzt?

Wir informieren über hochbegabte Erwachsene auf unseren Internetseiten: http://www.infobeg.de/hochbegabte_erwachsene_beraten_erkennen_foerdern_fordern_intelligenztest-html/

oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-erwachsene

Geben Sie Ihre Erfahrungen an. Beteiligen Sie sich im Blog oder im Forum unter www.logios.de/forum

Businessman finding the solution of a maze

Hochbegabte Erwachsene haben häufig Probleme.

IQ-Test ist gleich IQ-Test – diese Rechnung geht leider nicht auf!

Um herauszufinden, ob ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener hochbegabt ist, gibt es die Möglichkeit einen Intelligenztest durchführen zu lassen. Doch IQ Test ist nicht gleich IQ-Test. Intelligenztests für Vorschulkinder sind bereits anders aufgebaut als für Schüler. Auch ist es wichtig zu wissen, dass es sowohl für Schulkinder als auch für Jugendliche und Erwachsene unterschiedliche IQ-Testungen gibt. Ein aktueller Fall im Institut macht es nochmals notwendig darüber zu berichten.

Es gibt bei den unterschiedlichen Testverfahren solche, die nur die Grundintelligenz messen und auch solche, die sowohl die angeborene als auch die erworbene Intelligenz messen. Die sog. Grundintelligenztests erfordern eine hohe visuelle Konzentration und Sehfähigkeit um bestimmte Aufgaben lösen zu können. Hat man damit Probleme dreidimensional zu sehen, eine Winkelfehlsichtigkeit oder anders gelagerte Wahrnehmungsstörungen, so ist man „körperlich“ gar nicht in der Lage die gestellten Aufgaben zu lösen. Häufig sind es Testverfahren, wie sie z.B. bei Mensa durchgeführt werden. Aber auch in vielen anderen Bereichen, z.B. wenn es um einen neuen Job geht, werden diese Verfahren bevorzugt. Man muss dann natürlich nicht glauben in der Norm oder sogar unterdurchschnittlich zu sein, selbst dann, wenn das Ergebnis dies aussagt. Korrigiert man seine Wahrnehmung, kann das Ergebnis schon ganz anders aussehen.

Leider kennen sich die Wenigsten, die sich mit Intelligenztests beschäftigen, damit aus. Dies hat zur Folge, dass nicht alle, die eigentlich einen hohen IQ haben, diesen auch im IQ-Test zeigen können. Aber auch die Intelligenztests selbst sind nicht alle gleich, haben die gleiche Intention oder die gleiche Aussagekraft. Und man muss sie auch noch richtig durchführen und interpretieren können. Also aufgepasst bei der Wahl der IQ-Testungen. Bitte immer genau informieren, wer testet wann was mit welchem Verfahren.

Weitere Infos unter http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/, http://www.infobeg.de/AID3_HAWIK-IV_Intelligenztest_iq_test-html/ oder unter http://www.logios.de/intelligenztest-iq-test-hochbegabung-kinder-erwachsene-jugendliche

Businessman finding the solution of a maze

IQ-Test ist nicht gleich IQ-Test, jeder Intelligenztest sagt etwas anderes aus. Deshalb immer informieren!

Hochbegabte Kinder – wie erkennt man sie?

Diese Frage stellt sich immer wieder aufs Neue und auch bei erfahrenen Eltern gibt es immer wieder Zweifel, ob denn der IQ-Test überhaupt stimmt. Auch in dieser Woche gab es wieder die Frage im Institut, ob der Test tatsächlich stimmt. Keine Versetzung, aber IQ 138. Das kann doch eigentlich nicht sein.

Nach wie vor gilt jedoch: Man kann sich während einer Testung immer dümmer stellen als man ist, aber niemals schlauer. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern, LehrerInnen und bereits ErzieherInnen genau hinschauen und bei „Ungereimtheiten“ im Verhalten in Bezug auf Gleichaltrige auch mal eine Hochbegabung des Kindes bzw. eine überdurchschnittliche Begabung des Kindes in Betracht ziehen. Es muss nicht immer eine Legasthenie, eine Dyskalkulie oder gar ADS, ADHS oder Autismus sein, wenn das Kind sich anders als andere verhält, schlechte Noten schreibt oder anscheinend Rechtschreib- oder Rechenprobleme hat. Ein viel genaueres Hinsehen kann viele Schulprobleme schon im Keim ersticken. Und dann noch etwas – keine Angst vor einer Begabung bzw. Hochbegabung. Sie können zwar die Augen davor verschließen, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie vorhanden ist. Und es ist besser unverzüglich zu handeln, als zu warten, in der Hoffnung, es regelt sich alles von selbst. Denn das ist leider ganz, ganz selten der Fall.

http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/
http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest

Hochbegabte Vorschulkinder und hochbegabte Kindergartenkinder

Momentan häufen sich wieder die Nachfragen für IQ-Tests, um herauszufinden, ob bei Kindergartenkindern oder Vorschulkindern eine Hochbegabung vorliegt. Testet man gerade diese kleinen Kinder, so kann man davon ausgehen, dass diese Tests zwar nur eine Tendenz in eine Richtung zeigen, diese aber bei Verdacht auf eine Begabung trotzdem wichtig sind.

Während des Tests achte ich z.B. auch immer auf das Verhalten der Kinder. Diese Verhaltensbeobachtungen in Kombination mit dem IQ-Test, einer Kurzanamnese sowie den Gesprächen mit den Eltern lassen dann eigentlich eine recht gute Einschätzung des Kindes zu und dementsprechend auch die notwendige Beratung. Ist das Kind kognitiv schulreif, hapert es aber noch ein bisschen mit dem „erwarteten“ Schulverhalten, kann man das Kind dann ein bisschen coachen. Ein Coaching selbst bei hochbegabten Kindergartenkindern und Vorschulkindern hat schon gute Erfolge erzielt. Allerdings ist es wichtig auch rechtzeitig zu starten. Deshalb bei Rückfragen gern anrufen oder mailen. Auch meine Internetseiten:

http://www.infobeg.de/hochbegabte_vorschulkinder_erkennen_foerdern_fordern-html/ bzw. www.logios.de, auch unter http://www.logios.de/infos-fuer-erzieher-innen oder hier auch das Forum www.logios.de/forum

Ferien auf dem Bauernhof

Hochbegabte Vorschulkinder, hochbegabte Kindergartenkinder – man sieht es niemandem an!

geben viele wichtige Hinweise.

Hochbegabung, überdurchschnittliche, besondere Begabung? Was bedeutet das?

Leider habe ich auch in diesen Tagen wieder erfahren müssen, dass eine überdurchschnittliche Begabung nicht wirklich ernstgenommen wird. Die Hochbegabung zwar auch nicht wirklich, aber hat ein Kind „nur“ einen IQ von z.B. 124 im Intelligenztest erreicht, dann wird dies nicht als Begabung wahrgenommen.

Aussagen wie: „ Mit 124 liegt man in der Norm“, „ alle Gymnasiasten sind hochbegabt“, „ bis IQ 129 ist man völlig normal, ab 130 ist man hochbegabt“, „eine Hochbegabung beginnt erst ab IQ 140“. All dies sind Aussagen, die völlig unqualifiziert sind, aber leider keine Seltenheit. Im Gegenteil. Dabei ist Begabung extrem facettenreich. Selbst Wissenschaftler variieren in ihren Aussagen. Und dann gibt es auch nicht nur DIE Begabung, DIE Hochbegabung. Auch hier gibt es Unterschiede. Hat man eine hohe naturwissenschaftliche oder mathematische Begabung, eine verbale, soziale, figurale usw. usw. . Es gibt Menschen mit ausgeprägten Inselbegabungen, Menschen, die mehrere Schwerpunkte miteinander vereinen. Es gibt aber auch Menschen, die im IQ-Test nicht in der Lage sind ihr volles Potenzial zu entfalten, da Wahrnehmungsstörungen vorhanden sind. Diese behindern den betroffenen Menschen zwar, was aber keinen Einfluss auf die kognitiven Leistungen hat. Sind diese Störungen „wegtherapiert“, kann man ganz andere Werte im IQ Test erhalten. Viele weitere Infos dazu gibt es wie immer auch unter http://www.infobeg.de/hochbegabung_ueberdurchschnittliche_besondere_begabung-html/ oder unter http://www.logios.de/begabung-talent-intelligenz-hochbegabung-intelligenztest-kinder, bzw. http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/.

Hochbegabte Schüler in den Schulen Deutschlands

Eine Hochbegabung, aber auch schon eine überdurchschnittliche Begabung von Schülern an deutschen Schulen wird leider selten erkannt, insbesondere dann, wenn diese Schüler so ganz anders sind, als man sie sich vorstellt.

Hochbegabte Schüler sind in der Regel ganz normale Kinder und Jugendliche, die nur schneller, querer, eben anders denken als ihre gleichaltrigen Klassenkameraden. Und sie müssen ständig gefordert werden. Doch das ist leider nicht selbstverständlich. Viele Lehrer sind immer noch der Meinung, der hochbegabte Schüler bzw. die hochbegabte Schülerin müsse zunächst einmal den vom Lehrplan geforderten Stoff erfolgreich durcharbeiten, danach kann es mehr „Nahrung“ geben. Dies aber ist gerade bei hochbegabten Schülern eine Katastrophe. Haben sie einmal etwas verstanden, wird jede weitere Wiederholung langweilig und die Schüler schalten ab. Auch in diesen Tagen wieder kommen Eltern mit ihren Kindern zu mir in die Beratung und erzählen, dass eine zusätzliche Forderung erst dann in Betracht gezogen wird, wenn der Schüler/die Schülerin bereit ist den bereits (in der Regel mehrfach) durchgekauten Unterrichtsstoff zu wiederholen. Das ist völlig kontraproduktiv und führt zu Langeweile. Diese wiederum zu Desinteresse, Abschalten vom Unterricht bis hin zur Schulverweigerung. Aber auch Klassenkasper und Träumerchen sind Varianten, die nicht sein müssen.
Aktuell ist auch wieder zu bemerken: Man bestraft hochbegabte Schüler nicht dadurch ihnen schlechtere Noten zu geben, obwohl man als Lehrer meint, dass der Schüler/die Schülerin eigentlich besser gewesen sei. Dadurch wird sich niemand verstärkt anstrengen. Es greift eher den Gerechtigkeitssinn des betroffenen Kindes an, das sich ungerecht behandelt fühlt und sich dann meist gar nicht mehr steigert. Auch die Klassenwiederholung ist in der Regel der falsche Weg. Insbesondere in der Grundschule sollte ein Springen und nicht eine Klassenwiederholung die Regel sein. Viele weitere Infos zum Thema unter http://www.infobeg.de/Hochbegabung-bei-Vorschulkindern,-Schulkindern-u-Erwachsenen/ oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-schueler-kinder-intelligenztest-iq-test

Hochbegabte Schüler – versetzt oder nicht versetzt?

Insbesondere bei hochbegabten Schülern stellt sich jetzt wieder die Frage – Versetzt oder nicht versetzt?

In diesen Tagen beginnt nach und nach die heiße Phase zum Schuljahresende in den Schulen und alljährlich stellt sich wieder die Frage nach der Versetzung der Schüler. Und wie so oft sind es wieder viele begabte und hochbegabte Schüler, die nicht versetzt werden, weil viele Lehrer nicht in der Lage sind begabte und hochbegabte Kinder zu erkennen. Dabei gibt es viele Merkmale, eine hohe Begabung eines Schülers zu erkennen und dann entsprechend zu handeln.
Für die meisten der überdurchschnittlich begabten und hochbegabten Kinder und Jugendlichen ist die Wiederholung einer Klasse eine Katastrophe. Insbesondere hochbegabte Grundschüler langweilen sich noch mehr, das Interesse an der Schule lässt noch weiter nach und nicht selten kommen die Eltern dann ins Institut, weil die Kinder die Schule ganz verweigern. In seltenen Fällen funktioniert eine Wiederholung, in den meisten wird es schlimmer.
Eine Fünf in Mathe muss aber nicht heißen, dass das Kind nicht rechnen kann. Es kann sich auch um eine mathematische Hochbegabung handeln, siehe auch das vorangegangene Blogthema.
Vielfach führen bei den Kindern fehlende Lern- und Arbeitstechniken zum Schulversagen. Mussten sich hochbegabte Schüler in der Grundschule kaum anstrengen bzw. nicht lernen, so rächt sich das dann auf den weiterführenden Schulen. Ein speziell auf hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Kinder zugeschnittenes Lernmethodentraining, das den Kinder Lern-, Arbeits- und Organisationstechniken vermittelt, kann schon kleine Wunder bewirken. Wie bekommt man Vokabeln ins Langzeitgedächtnis? Wie trenne ich Wichtiges von Unwichtigem? Wie kann ich mich optimal organisieren, d.h. Privates und Schulisches optimal unter einen Hut bringen? Wie bereite ich mich auf Klassenarbeiten vor? All diese Fragen werden z.B. in unserem Institut beantwortet.
Und noch etwas Wichtiges. Schulprobleme machen keine Ferien. Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnen sie in der Regel wieder von vorn, auch wenn man nach dem Motto handelt „Neues Schuljahr, neues Glück“. Leider bewahrheitet sich das schulisch selten. Wir raten deshalb den Eltern immer wieder bereits in den Ferien die Weichen für das neue Schuljahr zu stellen. Je früher Probleme angegangen werden, umso eher kann man sie beheben. Wenn das Schuljahr einmal läuft, überschlagen sich dann oft die Ereignisse. Und auch andere Aktivitäten der Kinder führen oft dazu, dass die Zeit für solche zusätzlichen Unterstützungen fehlt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass begabte und hochbegabte Kinder (und auch die Eltern) in den Ferien viel entspannter sind und deshalb ein Coaching recht effektiv ist. Viele weitere Infos gibt es wie immer auch unter www.infobeg.de oder www.logios.de.

Hochbegabt gleich leistungsstark?

Leistungsstarke Schüler sollen gefördert werden – leistungsstark = hochbegabt?

In der Wochenendausgabe der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) vom 13.6.2015 gab es einen großen Artikel zum Thema Hochbegabtenförderung. Leider komme ich erst heute dazu diesen zu kommentieren. Hier geht es wieder einmal darum leistungsstarke Schüler zu fördern. Nur ganz kurz erwähnt man, dass es Lehrern gelingen muss einen Zappelphillip oder Klassenclown als hochbegabt zu identifizieren.

Doch das ist längst nicht allein das Problem. Die Forderung der Minister nach einer besseren Ausbildung ist zwar gerechtfertigt, doch was geschieht mit den Lehrern, die schon seit Jahrzehnten unterrichten? Ich selbst habe mir einmal von einer Grundschullehrerin sagen lassen, dass sie in ihrer rund dreißigjährigen Berufserfahrung höchstens 1 hochbegabtes Kind in der Klasse hatte. Auf meine Frage, wie sie dieses denn erkannt habe, antwortete sie: „Natürlich an den herausragenden Leistungen.“
Ich habe eine Zeitlang mal Referendare zum Thema Hochbegabung fortgebildet. Meine erste Frage an die Anwesenden lautete immer: „Wie erkennt man hochbegabte Kinder?“ Die Antwort: „An den guten Leistungen.“
Zurück zur Lehrerin. Rechnet man einmal nach, geht von einer Klassenstärke von rd. 25-30 Kindern aus, die alle vier Jahre wechseln, so hat diese Dame (niedrig gerechnet) rd. 200 Kinder durch die Schule gebracht. Statistisch gesehen hat sie also mindestens 4-6 hochbegabte Kinder (sehr hohe Intelligenz) in der Klasse gehabt. Und mindestens 30 – 40 Schüler mit einer überdurchschnittlichen bis hohen Intelligenz. Doch davon schien sie nichts bemerkt zu haben, denn es gab in den Augen dieser Lehrerin nur normale oder hochbegabte Schüler. Dazwischen klafft ein Vakuum.
Vielfach ist es auch die mangelnde Einsicht der Lehrer die Hochbegabung eines Schülers zu akzeptieren, wenn dieser eben schlechte Noten schreibt. Eine Sechs in Mathe, aber eine mathematische Hochbegabung? Das KANN nicht sein. Aber es ist so. Wenn mathematisch begabte Kinder einen eigenen Rechenweg besitzen, aber den von der Schule angegebenen anwenden müssen, geht das oft schief. Die Kinder können selten erklären, wie sie eine Aufgabe gelöst haben. Das aber müssen sie tun, damit man ihnen glaubt nicht abgeschrieben zu haben. Und wenn sie beginnen den eigenen Rechenweg mit dem schulisch vorgegebenen zu mischen, ist die Fünf oder Sechs vorprogrammiert.
Hochbegabtenförderung – und zwar die richtige, die für wirklich hochbegabte, aber vielleicht gerade deshalb leistungsschwachen Schülern – beginnt in der gesamten Gesellschaft. Es kann nicht angehen, dass Eltern und Kinder sich nicht trauen von ihrer Hochbegabung zu reden, weil sie anschließend keine Freunde und Bekannten mehr haben, weil die Schulprobleme nur noch schlimmer werden und den Eltern bereits im Kindergarten vorgeworfen wird ihre Kinder zu puschen, weil diese schon lesen und schreiben können, ohne wahrhaben zu wollen, dass diese Kinder wirklich in der Lage sind es sich selbst beizubringen.                                                 Hochbegabte Kinder sind nicht immer die Überflieger. Im Gegenteil. Ist es ihnen langweilig, werden sie nicht nur zum Klassenclown oder Träumerchen, sie schreiben schlechte Noten, verweigern das Lernen, im schlimmsten Fall die Schule. Oder sie werden krank. Ich kenne eine Menge Kinder und Jugendliche mit ambulanter oder stationärer Psychiatrie-Erfahrung. Doch Begabung kann man nicht wegtherapieren. Es muss dringend etwas passieren.
Aufklärung ist das Zauberwort in diesem Fall, Umdenken wollen, Lehre annehmen, Tatsächliches akzptieren. Dann klappt es auch mit den Aus-und Weiterbildungen. Im Übrigen haben wir im Institut die Erfahrung gemacht, dass LehrerInnen und ErzieherInnen, die selbst begabte und hochbegabte Kinder haben, deutlich sensibler sind und diese Kinder auch in den Klassen und Gruppen erkennen. Es geht also auch anders.
Weitere Hinweise unter http://www.infobeg.de/Schulprobleme/Teilleistungsstoerung/Wahrnehmung/ oder www.logios.de. Hier gibt es auch viele Informationen im Forum.

 

Erste Geschichten bei logios online

Geschichten hochbegabter Menschen – jetzt online bei logios.

Für unsere Internetplattform www.logios.de suchen wir Geschichten, Schicksale hochbegabter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, die wir gern veröffentlichen möchten. Damit möchten wir dokumentieren, dass eine hohe Intelligenz nicht immer mit einer Hochleistung identisch ist. Underachiever sind im deutschen Schulsystem leider keine Seltenheit.
Zwei solcher Geschichten finden Sie unter www.logios.de/wir-suchen-geschichten.
Möchten auch Sie Ihre Geschichte schreiben, bitte eine Mail mit Ihrer Geschichte an info@logios.de senden. Wir veröffentlichen auch Ihre Geschichte, natürlich anonym. Alles Notwendige dazu finden Sie unter der o.g. Webside.
Sie können aber natürlich auch im Blog Ihre Sorgen, Nöte, Erfahrungen (positiv UND negativ) und Erlebnisse mitteilen. Und natürlich alles Gebloggte kommentieren. Jeder Beitrag ist wichtig, damit eine überdurchschnittliche Begabung genauso wahrgenommen wird wie eine unter dem Durchschnitt liegende.

Hochbegabung und Winkelfehlsichtigkeit? –Der IQ-Test gibt Hinweise darauf.

Legasthenie, Dyskalkulie, ADS, ADHS, und dann auch noch hochbegabt und winkelfehlsichtig!

Häufig führe ich IQ-Tests bei Kindern durch, da diese Schwierigkeiten in der Schule haben, sei es, dass eine Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Dyskalkulie oder aber gar ein ADS oder ADHS vermutet wird. Diese Schulprobleme belasten oft die ganze Familie.

So teste ich Schüler, die in vielen Untertests des Intelligenztests herausragende Leistungen erbringen, jedoch in ein oder zwei Subtests sehr niedrig liegen. Da es sich hierbei um visuelle Wahrnehmungsbereiche handelt, ist es sehr wichtig, dass der Grund hierfür abgeklärt wird. So kann es sein, dass es Probleme mit dem Atlaswirbel gibt, die dringend behandelt werden müssen, aber auch eine sog. Winkelfehlsichtigkeit. Davon sind ca. 75% aller Menschen betroffen, individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt. Fragen Sie Augenärzte, so gibt es diese Winkelfehlsichtigkeit nicht, denn es ist auch keine Krankheit im engeren Sinne, aber sie belastet total, wenn sie besonders stark ausgeprägt ist.

Hinweise können sein:

  • Schwierigkeiten beim Ausmalen oder Ausschneiden,
    Verrutschen in der Zeile,
    Schlechtes Erkennen von Schrift,
    Kein Einhalten von Linien, bzw über den Rand hinaus schreiben,
    Anrempeln, stolpern,
    Probleme beim Bälle fangen,
    Brennende oder tränende Augen,
    Kopfschmerzen und/oder Lichtempfindlichkeit,
    feinmotorische Probleme u.v.m..

Nicht alles muss zutreffen, doch treffen nur einige der o.g. Punkte zu, sollte man zu einem mit Winkelfehlsichtigkeit erfahrenen Optiker gehen. Haben Kinder nämlich Schulprobleme dieser Art, kann man diese durch eine Prismenbrille gut beheben. Wir haben in unserem Institut damit gute Erfahrungen gemacht. Viele Kinder sehen die Welt dann mit ganz anderen Augen.

Weitere Infos unter www.infobeg.de/Winkelfehlsichtigkeit.

Hochbegabung und Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibschwäche oder LRS

Hochbegabung und Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche?

Auch in dieser Woche habe ich wieder Schüler als hochbegabt bzw. überdurchschnittlich begabt getestet, die von Seiten der Schule geschickt wurden, da eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche, auch LRS genannt, vermutet wurde. Und auch in dieser Woche kann ich wieder sagen, alle Schulprobleme sind hausgemacht – von Seiten der Schule.

Die Hochbegabung bestätigte sich durch den IQ-Test, nicht aber die Legasthenie. Dazu muss ich auch bemerken, dass meine Definition einer Legasthenie nicht unbedingt konform geht mit der allgemeinen Definition, die keinerlei Unterschiede macht zwischen einer Legasthenie, die in der Regel angeboren ist und einer Lese-Rechtschreibschwäche oder LRS, die angelernt oder anderweitig erworben wurde.

Hierzu bitte unter www.infobeg.de/ Legasthenie-Hochbegabung-LRS/ nachlesen.

Alle getesteten Kinder zeigten in dem für eine Legasthenie relevanten Werte überdurchschnittliche Leistungen. Auf Nachfrage aber erklärten alle Eltern, dass ihre Kinder nach der sog. Anlauttabelle das Schreiben erlernt haben. Und dies ist dann der Grund für die sog. Legasthenie. Begabte und hochbegabte Schüler speichern ein einmal wahrgenommenes Wort sofort ab, ganz gleich, ob es richtig oder falsch ist. Beispiel: Stuhl. Hört man dieses Wort, kann man es auch folgendermaßen schreiben: Schtul, Schtuhl, Schtuul oder aber auch Stul, wenn man mal gehört hat, dass das deutsche ST wie SCH gesprochen, aber ST geschrieben wird.
Ein hochbegabtes oder ein überdurchschnittlich, besonders begabtes Kind speichert nun eine fehlerhafte Version ab. Irgendwann erfährt es dann, dass dieses Wort anders geschrieben wird. Und nun weiß es nicht mehr wie. Das kann dazu führen, dass das Wort Stuhl nun in unterschiedlichen Varianten im Text vorkommt. Das ist keine Legasthenie, sondern fehlerhafte Lernmethodik.
Weitere Infos wie immer auch unter www.infobeg.de.

Schlechte Noten, Rückversetzung?Oder einfach unterfordert?

IQ-Test, damit das Kind nicht „sitzenbleibt“, nicht wiederholen muss.

In der vorletzten Woche gab es, wie schon oft im Insitut, wieder einen klassischen Fall einer nicht erkannten Begabung durch die Schule. Ben, 8 Jahre, kommt mit seiner Mutter zum Intelligenztest, da er von der von der dritten Klasse in die zweite zurückgestuft werden soll. Er zeigt keine Leistung, klagt ständig über Bauchschmerzen, will nicht mehr in die Schule. Wenn er dort ist, beteiligt er sich nicht am Unterricht, sondern döst vor sich hin. Wenn er gefragt wird, weiß er zwar die Antwort, doch diese kommt sehr gelangweilt daher. Das kleine 1×1 kann er gar nicht (mehr). Die Eltern sprechen mit der Lehrerin. Ein typischer Fall von totaler Überforderung, meint sie und empfiehlt eine sofortige Zurücksetzung in die zweite Klasse, damit das Kind sich dort erst einmal erholen und wieder zu sich finden kann. Solche Geschichten wiederholen sich regelmäßig in unserem Institut.

Die Mutter geht zum Kinderarzt, der ihr einen IQ-Test zur Abklärung der Leistungsfähigkeit des Kindes empfiehlt. Bereits während des Erstgesprächs mit dem Kind erkenne ich, dass dieses Kind mit Sicherheit nicht über-, sondern eher unterfordert ist. Der durchgeführte Intelligenztest, das AID3, macht Ben sehr viel Spaß. Er ist hoch konzentriert dabei und arbeitet eifrig alle Aufgaben ab.

Das Ergebnis zeigt einen Prozentrang von >99. Das bedeutet, in IQ-Werten ausgedrückt, einen IQ von 143. Im Untertest „Angewandtes Rechnen“ zeigt er ebenfalls eine Hochbegabung mit einen umgerechneten Wert von 138.

Die Eltern sprechen mit der Lehrerin und haben in diesem Fall Glück. Ben darf nun in die vierte Klasse weitergehen, wird aber in den ersten Monaten des vierten Schuljahres intensiv gefördert, auch mithilfe unseres Instituts. Danach wird er in die fünfte Klasse des Gymnasiums gehen.

Endlich einmal eine Geschichte mit positivem Ausgang. In der Regel müssen Eltern enorm kämpfen, teilweise sogar Rechtsanwälte einschalten, damit dem Kind geholfen wird. Warum geht es nicht immer so?

Bitte informieren Sie sich intensiv über das Thema Begabung. Begabung ist sehr facettenreich und wird deshalb oft nicht wahrgenommen. Wir klären auf unter www.infobeg.de oder www.logios.de. Oder schauen Sie in unseren Büchershop unter www.logios.de/buecher-und-materialien.

 

Dyskalkulie und Hochbegabung

Bei Verdacht auf Dyskalkulie muss genau geschaut werden, sonst kann es zu Fehldiagnosen kommen, denn auch eine Hochbegabung ist möglich.

In der vergangenen Woche habe ich ein Kind getestet, bei welchem der Verdacht einer Dyskalkulie bestand. Die Mutter erzählte mir, dass ihre Tochter Emma schon vor Beginn der Schulzeit gern gezählt hat und dann begann es bereits im ersten Schuljahr, dass das Kind Probleme hatte leichte Aufgaben zu rechnen. Je mehr es übte, umso schlimmer wurde es. Die Lehrerin vermutete im Gespräch mit den Eltern eine Dyskalkulie. Da man diese aber im ersten Schuljahr noch nicht mit Sicherheit bestimmen kann, warteten die Eltern nun bis zum Ende des zweiten Schuljahres mit der Diagnose. Die Mutter berichtete mir, dass Emma merkwürdigerweise mal ganz gut rechnen könne, dann aber wieder gar nicht. Selbst das kleine 1×1 habe sie zunächst gut gekonnt, dann aber nicht mehr. Nun würde sie die leichtesten Aufgaben nicht mehr lösen können.

Der IQ-Test, der mit Emma durchgeführt wurde, ergab eine überdurchschnittiche Intelligenz mit einem Gesamtwert von 125. Im Untertest „Angewandtes Rechnen“ jedoch lag Emma bei einem Prozentrang von 98, was in etwa einem IQ von 130 gleichzusetzen ist, also im Bereich der sog. Hochbegabung. Nun, wie kann das sein?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Wenn mathematisch hoch begabte Kinder (und nicht nur die) für sie viel zu leichte Aufgaben bekommen und/oder ständig Aufgaben wiederholen müssen, die sei bereits beim ersten Mal verstanden haben, ziehen sie sich zurück, werden zum Klassenclown und /oder schreiben schlechte Noten und alle denken, dieses Kind kann nicht rechnen. Unterforderung ist nicht zu unterschätzen, denn es kann Kinder körperlich oder psychisch krank machen. Auch haben mathematisch hochbegabte Kinder auch eigene Rechenwege, sodass sie sich auf den von der Schule vorgegebenen Rechenweg nicht einlassen können. Dies ist keine Absicht, es geht einfach nicht. Auch können die Kinder in der Regel nicht mehr sagen, wie sie auf eine Lösung gekommen sind. Sie ist einfach da!

Immer wieder frage ich mich dann, warum sieht das keiner ein? Warum versteht und akzeptiert man diese Kinder nicht? Es ist doch eigentlich so einfach zu helfen!

Weitere Infos auch unter

www.infobeg.de/dyskalkulie-hochbegabung-rechenschwaeche/

www.logios.de/buecher-materialien-hochbegabung

Bei logios finden Sie unter dem o.g. Link in Zusammenarbeit mit amazon viele Bücher, Spiele und mehr zum o.g. Thema.  Informieren Sie sich genau, denn nur so können Sie Ihrem Kind wirklich helfen.

Haben Sie auch solche Erfahrungen gemacht? Bitte geben Sie einen Kommentar ab, damit wir möglichst viele Menschen erreichen.

 

 

 

Asperger-Autismus oder Fehldiagnose?

Ein Fall in dieser Woche hat mich erneut dazu gebracht, über die Richtigkeit der Diagnose Asperger-Syndrom oder Asperger-Autismus nachzudenken. So berichtet mir eine Mutter, deren Kind gerade die Asperger-Diagnose bekommen hat, dass ihr Kind doch eigentlich sehr empatisch ist, sie tröstet, wenn es ihr schlecht geht und auch Witze versteht und selbst welche erfindet. Eigentlich ganz untypisch für diese Diagnose.

Gleichzeitig erzählt sie, dass ihr Sohn, solange sie denken kann, Menschen nicht wiedererkennt, auch dann nicht, wenn er sie mehrfach gesehen hat. Obwohl er aufgrund seiner hohen Intelligenz, er liegt weit über IQ 140, sich alles andere sehr gut merken kann. Trifft er die Nachbarn im Garten, erkennt er sie, trifft er sie in der U-Bahn, dann nicht. Auch hat er Probleme Freundschaften zu schließen, da ihn alle Bekannten und Schulkameraden für arrogant und unhöflich halten, wenn sie ihn auf der Straße sehen und er nicht auf sie reagiert. Diese Hinweise führten dann u.a. zu der Asperger-Diagnose in der Psychiatrie.

Dann jedoch sagte die Mutter etwas, dass mich stutzig machte. Sie sprach davon, dass er ihr irgendwann einmal gesagt habe, dass er Menschen nur an der Kleidung, an der Länge oder der Farbe der Haare unterscheiden könne. Dies aber lässt nicht auf ein Asperger-Syndrom, sondern eher auf eine Gesichtsblindheit schließen. Durchforstet man dann das Internet, kann man feststellen, dass diese Diagnose häufig übersehen wird, und stattdessen oft die Asperger-Diagnose gestellt wird. Wir werden das nun in unserem Institut in den nächsten Wochen überprüfen und mitteilen, ob sich eine Gesichtsblindheit bestätigt. Ich werde über das Ergebnis auf jeden Fall berichten.

Intelligenztests- oder was man bei IQ-Tests beachten muss

In  der vergangenen Woche gab es wieder viele Nachfragen nach Intelligenztest für Kinder, aber auch Vorschulkinder und Erwachsene. Insbesondere bei Kindergartenkindern sind Eltern immer noch sehr verunsichert, ob ein Test sinnvoll ist. Hierzu ein wichtiger Rat: Wenn der Hinweis von anderern kommt, man solle sein Kind doch mal auf eine Begabung testen, soll man dies sehr ernst nehmen. Insbesondere dann, wenn ErzieherInnen daraufhinweisen. Eltern, die noch keine schulpflichtigen Kinder haben, sehen die Grundschule noch als einen Ort an, an dem die Kinder in der ersten Klasse noch etwas lernen können. Das mag für viele Kinder auch richtig sein. Haben Sie jedoch ein überdurchschnittlich, besonders begabtes oder gar ein hochbegabtes Kind, kann es schnell zu Problemen kommen, da diese Kinder in der ersten Klasse bereits unterfordert sind. Deshalb ist es dann wichtig zu wissen, ob es tatsächlich der Fall ist. Um dies herauszufinden, hilft ein professionell durchgeführter IQ-Test von entsprechenden Fachleuten. Was Sie dabei beachten müssen, finden Sie unter www.infobeg.de, alternativ auch zu finden unter www.hochbegabung-testung-coaching.de, meinen Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen.

Wenn Ihr Kind schon ETWAS lesen oder schreiben, im Zahlenraum von 20 rechnen kann, sind Probleme, insbesondere bei Jungen, vorprogrammiert. Leider haben die meisten Menschen keine Ahnung, wie nicht nur hochbegabte, sondern bereits überdurchschnittlich begabte Kinder denken und handeln, selbst Kinderärzte oder Kinderpsychologen auch nur in geringen Maße. Denn in keiner Ausbildung, in keinem Studium, kommt eplizit das Thema Begabung vor. Und alle haben Klischees vor Augen, die aber mit einer tatsächlichen Begabung nicht übereinstimmen.

Deshalb informieren Sie sich. Wir haben jede Menge Informationen rund um das Thema Hochbegabung zusammengestellt, auch unter www.logios.de.. Hier gibt es u.a. auch ein sehr beliebtes Forum.

Bloggen Sie auch kräftig mit, teilen Sie allen Interessierten Ihre Erfahrungen mit: Damit möglichst viele Informationen in die Öffentlichkeit gelangen und begabte Kinder endlich ihren Stärken entsprechend gefordert werden.