Hochbegabung – wann ist man eigentlich hochbegabt?

Wann ist ein Kind hochbegabt? Diese Frage wird, leider, immer wieder gestellt. Geht man von der allgemeinen Ansicht aus, dann betrifft dies Kinder mit einen IQ ab 130. Doch gehen in der Wissenschaft die Meinungen arg auseinander. So liegt die Spanne, wann man denn nun wirklich hochbegabt ist, zwischen 120 und 140. Und viele Wissenschaftler mögen diesen Begriff auch nicht. So gibt es mittlerweile auch die Ansicht die Intelligenz nach Prozenträngen einzuteilen. Doch wo setzt man die Grenze hier?

Und es gibt viele Faktoren, die verhindern, dass man seine wahre Intelligenz auch wirklich zeigen kann. Mögen Kinder z.B. die Testleitung nicht, machen sie nicht mit. Folglich gibt es schlechte Werte. Haben Kinder Wahrnehmungsprobleme, können diese das wirkliche Ergebnis auch nach unten ziehen. Man ist nicht dumm, nur weil man schlecht sehen (oder hören) kann.

Sind Kinder krank, beeinträchtigt das die Messung. Hat man ein geringes Selbstwertgefühl, zweifelt man die Richtigkeit seiner eigenen Aussage an, kann auch das zu niedrigeren Werten führen. Ist die Testleitung inkompetent (und das kommt leider häufiger vor als man denkt) oder wird der Test falsch ausgewertet, weil man zu bequem ist, die Testanweisung zu lesen oder zu bequem eine andere Auswertungsmöglichkeit durchzuführen, falsche oder veraltete Testverfahren, all das kann das Ergebnis verfälschen. Doch eines ist klar, man kann sich immer dümmer stellen als man ist, aber niemals schlauer.

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Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Schüler

Hochbegabte Schüler – der Umgang mit ihnen in der Schule

Und wieder gab es in dieser Woche wieder einen schlimmen Fall von Mobbing in der Schule. Serena, 13 Jahre, wurde in der ersten Klasse als hochbegabt getestet, da bei ihr ein Förderschulverfahren, Bereich Sozial-Emotional, durchgeführt werden sollte. „Sie ist immer so komisch“, sagten Lehrer und Mitschüler und deren Eltern. „Sie weiß immer alles besser und kann sich nicht integrieren.“ Das alles führte also zu einem AOSF-Verfahren, ein Verfahren, um einen sonderpädagogischen Förderbedarf zu erhalten. Doch die testende Psychiaterin testete im Bereich der Hochbegabung und empfahl der Schule Serena einfach eine Klasse springen zu lassen. Doch die Schule lehnte das ab. Stattdessen gab es immer wieder Sticheleien von den Mitschülern und, schlimmer noch, von deren Eltern, und die Lehrer schauten hilflos zu.

Serena reagierte immer stärker psychosomatisch mit Neurodermitis, Kopf- und Bauchschmerzen, Erbrechen und dauernder Übelkeit. Und ging immer weniger zur Schule. Doch nun bekamen die Eltern richtig Ärger. Die Schule unterstellte ihnen, das Kind absichtlich nicht in die Schule zu schicken und auch der behandelnde Arzt bekam Post. Auch ihm unterstellte man Gefälligkeitsatteste auszustellen. Mit Hilfe von Anwälten konnte zumindest der Arzt seine Unschuld beweisen, doch für Serena ging es munter weiter. Die Eltern versuchten erfolglos einen Schulwechsel, dort erging es Serena auch nicht anders, denn die Schulakte wandert immer mit. Und hier wurde das Mobbing noch massiver. Hefte wurden zerrissen, Stifte geklaut, Milch in den Tornister gekippt und die Lehrer sahen auch hier nichts. Lediglich eine Lehrerin wagte es einmal, sich auf die Seite von Serena zu stellen, doch schon nach kurzer Zeit hörte man, dass sie einen Versetzungsantrag gestellt hatte.

Nun ging es weiter auf die Gesamtschule und viele der mobbenden Mitschüler gingen auch dort hin. Und nun gab es auch noch Verstärkung in Richtung Mobbing durch neue Mitschüler. Im Winter verschwand die Jacke, Serena wurde körperlich attackiert und irgendwann klaute man ihr Handy und schloss sie in der Toilette ein. Und auch hier gab es keine Reaktionen von Seiten der Schule. Bei tausend Schülern ist das natürlich auch schwierig alle zu beaufsichtigen.

Momentan versuchen die Eltern Serena auf eine Privatschule zu geben, doch zahlen sollen das die Eltern selbst. Das Jugendamt sieht keine Notwendigkeit und auch ein vorliegendes psychiatrisches Gutachten wurde von Seiten des Jugendamtes nicht anerkannt. Serena besucht nun unser Anti-Mobbing-Training und wir coachen sie, damit sie wieder selbstbewusster wird und lernt sich endlich zu wehren, denn dies hat sie bislang noch nicht getan. Die Drohungen der mobbenden Mitschüler waren einfach zu gefährlich. Und auch die Bezirksregierung, die eingeschalten wurde, hat sich nun Serena angenommen. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels. Weitere Infos unter http://www.infobeg.de/Mobbing_bei_Hochbegabung_ueberdurchschnittlicher_Begabung-html/ oder

http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/mobbing

 

Mobbing beginnt oft schon im Kindergarten

Mobbing beginnt oft schon im Kindergarten

Hochbegabte Erwachsene – Hochbegabung erkennen, wichtige Merkmale

Immer häufiger entdecken erwachsene Menschen ihre Hochbegabung und bitten um einen entsprechenden IQ-Test, eine Beratung oder ein Coaching. Frauen sind dabei in unserem Institut in der Mehrzahl. Wie bei hochbegabten Kindern und Jugendlichen, die heutzutage bereits deutlich öfter als früher einem Intelligenztest unterzogen werden, wenn Auffälligkeiten entstehen, gibt es ebensolche Merkmale bei Erwachsenen. Deshalb gebe ich im Folgenden nochmals einige Hinweise, welche Merkmale vorhanden sind, wie man eine Hochbegabung bei Erwachsenen erkennen kann.

  • Sie fühlen sich anders als andere?

  • Sie verstehen manchmal nicht, dass andere Menschen Sie nicht verstehen?

  • Sie haben das Gefühl, im Leben nicht das erreicht zu haben, was Sie sich vorgestellt haben?

  • Sie waren in der Schule nur Mittelmaß oder ausnehmend schlecht?

  • Die Lehrer hatten keine hohe Meinung von Ihnen?

  • Sie waren verhaltensauffällig oder vielfach geistig abwesend?

  • Sie kamen mit dem System Schule oder mit Ihrer Umwelt nicht zurecht?

  • Sie sind bei Routineaufgaben unkonzentriert oder lustlos?

  • Sie erwischen sich oft anderen nicht zuzuhören, sondern kümmern sich um Ihre eigenen Gedanken?

  • Sie sind schnell ungeduldig, wenn andere länger brauchen als Sie selbst?

  • Sie sind jedoch, wenn es darauf ankommt, in der Lage, wichtige Dinge besser als andere zu erledigen?

  • Trotzdem haben Sie nicht Ihren Wunschberuf?

  • Sie wurden von anderen und werden es vielleicht heute noch?

  • Sie selbst sind hochsensibel und nehmen auch Zwischentöne andere Menschen deutlich wahr?

  • Sie mögen keine Gruppen? Und Teamsitzungen sind eine Qual?

Dies ist nur eine Auswahl an Merkmalen. Auf meiner Internetseite, http://www.infobeg.de/hochbegabte_erwachsene_beraten_erkennen_foerdern_fordern_intelligenztest-html/, auch erreichbar unter www.hochbegabung-testung-coaching.de, finden Sie weitere Hinweise, ebenso wie unter www.logios.de.

Wenn Sie Fragen, eigene Erfahrungen oder Anregungen haben, können Sie mir auch eine Email senden unter info@infobeg.de.

Hochbegabte Erwachsene - stehen Sie zu Ihrer Begabung für ein glücklicheres Leben.

Hochbegabte Erwachsene – stehen Sie zu Ihrer Begabung für ein glücklicheres Leben.

IQ Test – ja oder nein

Immer wieder werden wir gefragt, wann es sinnvoll ist einen IQ-Test durchführen zu lassen. Die Frage ist eigentlich einfach zu beantworten. Immer dann, wenn Ihr Kind Schulprobleme hat, die Sie selbst nicht erklären können, da Ihr Kind sonst eigentlich immer ganz clever ist, macht ein Intelligenztest Sinn. Die Testung bringt Klarheit und gibt Ihnen Entscheidungssicherheit. Wichtig ist allerdings darauf zu achten, wer den Test durchführt. Wiederholt habe ich schon darauf hingewiesen, dass nur solche Menschen einen Test durchführen sollten, die ein abgeschlossenes HOCHschulstudium der Psychologie, der (Sonder)pädagogik oder der Erziehungswissenschaften nachweisen können. Bei Berufsfremden wie z.B. Chemiker, Archäologen, Biologen usw. sollten Sie vorsichtig sein. Auch der Dr.-Titel ist nicht immer ausschlaggebend. Achten Sie deshalb darauf, denn nur so können Sie sicher sein, dass das Ergebnis auch ok ist.

Für weitere Informationen steht wie immer folgende Webside zur Verfügung: http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Wann sollte ein IQ-Test gemacht werden und wann nicht?  Eine wichtige Frage, denn nicht immer ist es nötig.

Hochbegabte Schüler, IQ-Test und Dyskalkulie

In dieser Woche ging es darum herauszufinden, ob ein 8-jähriges Mädchen, Jule, eine Dyskalkulie hat, da es in Mathe immer zwischen einer 5 und einer 6 steht.
Ein vor einigen Wochen durchgeführter IQ-Test zeigte Werte im Normbereich an. Der Gesamt-IQ befand sich im Bereich der Hochbegabung. Außerdem lag eine Winkelfehlsichtigkeit vor, die direkt nach dem IQ-Test behandelt wurde. Der durchgeführte Dyskalkulietest jedoch ergab einen Prozentrang von 94. Das bedeutet: KEINE Dyskalkulie.
Und schon ist es wieder bewiesen, dass hochbegabte Kinder eigene Rechenwege besitzen. Jule durfte nämlich während des Dyskalkulietests rechnen, wie sie es wollte. Und das tat sie auch! Da sie vielfach laut rechnetet, wunderte ich mich, wie sie mit den Zahlen balancierte, Zahlen nannte, die eigentlich überhaupt nicht relevant waren und dann trotzdem zum richtigen Ergebnis kam. Nun ist zu überlegen, ob Jule nicht sogar eine mathematische Begabung besitzt, die sie im IQ-Test nicht zu zeigen imstande war. Denn Jules Selbstbewusstsein ist unterirdisch. Da sie mich nun schon mehrfach gesehen hatte und mich gut kannte, vertraute sie mir und machte dann gut beim Dyskalkulietest mit.
Deshalb, liebe Lehrerinnen und Lehrer der Mathematik: Lasst hochbegabte Schüler so rechnen wie sie es wollen! Sie haben eigene Rechenwege und bauen auf diesen auch immer wieder auf. Sie benötigen wirklich äußerst selten den vorgegebenen schulischen Rechenweg.
Bei Rückfragen wie immer bitte melden unter info@infobeg.de. Oder besuchen Sie unsere Internetseiten, www.infobeg.de, www.logios.de oder www.conzept3b.de.

Auch hochbegabte Kinder können eine Dyskalkulie besitzen, es kann aber auch eine mathematische Hochbegabung sein.

Auch hochbegabte Kinder können eine Dyskalkulie besitzen, es kann aber auch eine mathematische Hochbegabung sein.

Hochbegabte Kinder mit ADS bzw. ADHS? – wieder ein Fall für den Optiker

Auch zum Jahresanfang haben wir wieder ein Kind hochbegabt getestet, das in der Schule den Klassenclown gibt.

Der 8-jährige Max ruft in die Klasse, verlässt ohne Erlaubnis den Unterricht und macht Unsinn, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Und die bietet sich leider zu oft. Die meisten Klassenkameraden finden das gut und stacheln Max immer wieder an weiter zu machen. Und das tut Max. Denn der Unterricht ist langweilig. Also gibt es fast täglich Mitteilungen an die Eltern und natürlich mal wieder den Rat, Max auf ADHS untersuchen zu lassen. Er ist nicht mehr tragbar in der Klasse und die Leistungen entsprechen natürlich auch nicht seinen Begabungen. Die Schrift ist eine Katastrophe und lesen mag er auch nicht.
Wir verwenden wie immer für dieses Alter den AID3. Hier zeigen sich neben vielen, teilweise weit überdurchschnittlichen Leistungen wieder extrem niedrige Werte im Antizipieren und Kombinieren – figural. Wir empfehlen einen Besuch bei einem auf Winkelfehlsichtigkeit spezialisierten Optiker und siehe da, Max ist hochgradig winkelfehlsichtig. Vor ein paar Tagen hat Max seine neue Brille erhalten und er sieht schon jetzt die Welt mit ganz anderen Augen. Bereits während er Überprüfung der Augen beim Optiker wurde Max von Minute zu Minute ruhiger.
Leider wird das Thema Winkelfehlsichtigkeit von vielen Augenärzten ignoriert. Wir haben im unserem Institut Dutzende von positiven Beispielen, wie aus sog. ADS oder ADHS Kindern durch eine spezielle Brille wieder ruhige und konzentrierte Kinder wurden. Auch die Schrift wird besser und die meisten Kinder beginnen dann auch mit dem Lesen und erfreuen sich daran.
Weitere Infos unter http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/winkelfehlsichtigkeit-hochbegabung oder http://www.infobeg.de/hochbegabte-kinder-und-winkelfehlsichtigkeit-html/.
Schon im Kindergarten kann man späteren Schulproblemen vorbeugen.

Schon im Kindergarten kann man späteren Schulproblemen vorbeugen.

Hochbegabte Menschen unterstützen – auch in 2016 unser Anliegen

Zunächst möchte ich allen Lesern dieses Blogs ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 wünschen. Damit ist auch die Hoffnung verbunden, dass insbesondere hochbegabte Kinder im Kindergarten und in der Schule endlich rechtzeitig erkannt und entsprechend gefordert und gefördert werden.
Um einmal ein positives Beispiel zum Jahresanfang zu nennen, möchte ich auf die Junior-Uni in Wuppertal hinweisen. Sie fördert Kinder und Jugendliche von 4 bis 20 Jahren schwerpunktmäßig in den Bereichen Natur und Technik. Diese Uni gibt es nun seit rund 7 Jahren und scheint einzigartig zu sein. Kinder, die unser Institut besuchen und diese Uni kennen, sind begeistert. Der professionelle Umgang mit den Kindern macht den Erfolg aus. Die Kinder werden ernst genommen und dürfen sich beweisen. Eine Möglichkeit, die Schule leider wenig bietet. Für alle Interessierten hier die Webside: https://www.junioruni-wuppertal.de/
Wir hoffen, dass in diesem Jahr positive Nachrichten in Sachen Hochbegabung und Begabung überwiegen.
In diesem Sinne: frohes neues Jahr!

Übrigens, wir haben viel Neues auf unseren Internetseiten, z.B. unter www.infobeg.de.

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Die Förderung und Forderung begabter Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

IQ-Test wg. Hochbegabung – Konditionstraining vor dem Test

Manches Mal traut man seinen Ohren kaum. In der vergangenen Woche erzählte mir eine Mutter, dass sich ihre 12-jährige Tochter vor einigen Wochen einem IQtest (HAWIK IV) unterziehen sollte, vor diesem aber sehr nervös war. Die Testleiterin gab dem Kind daraufhin den guten Rat, mehrfach die Treppe „rauf und runter“ zu laufen. Wohlgemerkt, der Testraum befand sich einige Etagen über der Erde! Völlig fertig kam das Kind schon nach dem ersten Mal an der Mutter vorbei, die sie mit einem bösen Blick strafte, frei nach dem Motto: Was soll das hier?
Japsend begann das Mädchen nun mit dem Test. Immer noch in Gedanken an dieses Konditionstraining konnte es sich erwartungsgemäß nicht mehr voll und ganz auf den Test konzentrieren. Er endete trotzdem mit einem Ergebnis von IQ 113. Wie wäre er wohl ausgegangen, wenn es diesen Vorabsport nicht gegeben hätte und man stattdessen ein beruhigendes und freundliches Gespräch mit dem Kind geführt hätte? Das kann ich Ihnen sagen. Die Mutter hat ihre Tochter bei uns im Institut mit dem AID3 testen lassen. In aller Ruhe und entspannter Atmosphäre Das Ergebnis bei uns: Gesamt-IQ 127, Primär-IQ 133.
Deshalb! Schauen Sie nach, wer testet und wie so etwas abläuft. Informieren Sie sich gründlich, bevor es wie oben beschrieben, gründlich schiefläuft.

http://www.infobeg.de/intelligenztest_fuer_kinder-html/

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

IQ-Test für hochbegabte Kinder

Um eine Hochbegabung bei Kindern zu diagnostizieren, bleibt einem nur der IQ-Test als einzige Möglichkeit. Nun ist es in dieser Woche im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen wieder erneut passiert, dass wir feststellen mussten, dass Eltern nicht eindeutig das Ergebnis eines Intelligenztests erklärt wurde.

Timo, 8 Jahre, wurde in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie in NRW getestet, da es wieder einmal darum ging, ein verhaltensauffälliges Kind zunächst auf ADHS zu testen, da es in der Schule in die Klasse rief, aufstand und den Klassenraum verließ und zu Hause immer aggressiver wurde. Der in dieser Klinik durchgeführte Test ergab einen IQ von 129. Den Eltern wurde lediglich der Wert genannt mit dem Kommentar: „Na ja, schlau ist er ja.“ Des Weiteren wurde ADHS ausgetestet und bestätigt. Die daraufhin verordneten Medikamente zeigten aber keine Wirkung. Im Gegenteil. Es entwickelte sich immer stärker eine Schulverweigerung. An Hausaufgaben oder Üben war überhaupt nicht zu denken und die Aggressionen des Kindes, auch seinem kleinen Bruder gegenüber, wurden immer schlimmer. Die Nachbarin, die dieses tägliche Drama mitbekam, riet den Eltern sich über Hochbegabung bei Kindern zu informieren, da sie mit ihrem Kind ähnliche Erfahrungen gemacht hatte.
Die Eltern vereinbarten also einen Termin mit uns. Wir konnten den Eltern mitteilen, dass sie mit Timo ein hochbegabtes Kind haben, denn, wie man wissen sollte, ist die Grenze zur Hochbegabung fließend. Geht man dann auch noch von den Umständen aus, d.h., HAWIK IV mit entsprechender fehlerhafter Auswertung (siehe Intelligenztest) in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie (ein hochbegabtes Kind weiß wo es ist und was das heißt), so kann man davon ausgehen, dass eindeutig eine Hochbegabung vorliegt. Dies wiederum bedeutet, dass dieses Kind vermutlich kein ADHS hat, sondern lediglich unterfordert ist. Hier muss die „Therapie“ ansetzen, in der Schule und mit einer entsprechenden Förderung und Forderung. Dann macht auch das Lernen wieder Spaß.
Insofern ist es unverantwortlich, Eltern nicht über eine vorhandene Hochbegabung ihres Kindes aufzuklären. Aber leider wissen die meisten auch gar nicht, welche Konsequenzen es hat, wenn eine Hochbegabung nicht erkannt wird und das Kind immer nur „klein“ gehalten wird. Psychische Probleme sind dann nicht selten.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, alternativ www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, alternativ www.hochbegabung-kinder.de oder unter www.conzept3b.de.

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Hochbegabte Kinder – lernbehindert? Oder lerngehindert?

Sind hochbegabte Kinder nicht die erwarteten Einser-Kandidaten, so wird gerade dann die Hochbegabung angezweifelt.

Häufig können sie nicht rechnen. Sie machen Rechtschreibfehler, haben eine schlechte, unleserliche Handschrift, beteiligen sich nicht am Unterricht. Sie sind verhaltensauffällig oder träumen sich weg. Hochbegabte Kinder sind durchaus in der Lage nicht sinnzusammenhängend zu schreiben. Es fehlen Wörter, Satzteile, gar ganze Abschnitte. Und es passiert nicht selten, dass diese Kinder auch leere Blätter abgeben, anstatt etwas zu schreiben oder zu rechnen.

Insofern kann man sie als lernbehindert bezeichnen und man kann dann nur zu gut verstehen, wenn ein AOSF, also ein Förderschulverfahren eingeleitet wird. Sie haben es ja nicht anders verdient! Oder?

Im Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen erleben wir häufig, dass hochbegabte Kinder ein Förderschulverfahren durchlaufen müssen, sowohl sozial-emotional oder mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Manchmal auch beides gleichzeitig.
Doch warum ist das so? Hochbegabte Kinder sind nicht lernBEhindert, sondern lernGEhindert. Würde man diese Kinder sofort erkennen, könnte man die Unterforderung in den Griff bekommen und es gäbe keine Verhaltensauffälligkeiten jeglicher Art. Würde man wissen, dass der Erwerb der Schriftsprache durch das Schreiben lernen nach Gehör bei begabten Kindern eine hausgemachte Rechtschreibschwäche auslöst, könnte man auch das ändern. Wüsste man auch, dass hochbegabte Kinder schneller und querer denken als andere, dann erklärt es sich von selbst, dass man das Chaos im Kopf in den Griff bekommen muss. Und letztendlich wüsste man dann auch, dass diese Kinder oftmals eigene Rechenwege haben und deshalb Probleme damit den schulischen Weg zu gehen. Ja hätte man das alles gewusst………………………………
Also, es wird Zeit, dass sich endlich etwas ändert.

Weitere Infos unter www.infobeg.de, www.hochbegabung-testung-coaching.de oder unter www.logios.de, www.hochbegabung-kinder.de.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

ADS/ADHS oder eine Hochbegabung

Immer wieder kommen Kinder ins Institut, die die Diagnose ADS oder ADHS erhalten haben. So auch wieder in der vergangenen Woche.

Marvin, 7 Jahre alt, 2. Klasse, macht nur Unsinn im Unterricht. Er ruft unaufgefordert in den Klassenraum, verlässt auch schon mal scheinbar ohne Grund die Klasse oder ärgert die Mitschüler. Auch macht er ständig den Klassenclown, albert herum und die anderen finden das toll (wenn er nicht gerade ärgert). Der Klassenlehrer weiß nicht so recht, was er mit Marvin machen soll, hält ihn eigentlich für recht fit und schickt die Eltern zum Kinderarzt. Dieser untersucht auf ADHS, Allergien etc., wird aber nicht fündig. Also schickt er die Eltern in unser Institut. Wir testen Marvin und können den verdutzten Eltern einen IQ von 130 präsentieren. Marvin ist also hochbegabt. Wir empfehlen den Eltern in diesem Fall mit der Schule zu reden, denn der Lehrer ist recht aufgeschlossen. Er muss Marvin fordern, insbesondere im Fach Mathematik, da er dort die höchsten Werte erreicht hat. Auch ein Überspringen der Klasse ist denkbar, jedoch ist dies immer dann problematisch, wenn der derzeitige Klassenlehrer (oder die Lehrerin) sehr viel Verständnis hat. Denn Sie kennen ja den Spruch, was man hat, das hat man, was man bekommt….???. Es gibt aber auch die Möglichkeit Marvin innerhalb des Klassenverbandes so zu fördern, dass Marvin am Ende der dritten Klasse den Stoff der vierten auch schon beherrscht, sodass er dann früher auf die weiterführende Schule wechseln kann. Mal sehen, wie der Lehrer in Marvins Fall entscheiden wird. Weitere Infos auch unter http://www.infobeg.de/ads_adhs_hochbegabung-html/ oder http://www.conzept3b.de/ads-adhs-hochbegabung-kinder-vorschulkinder-html/

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder in der Schule – Beteiligung am Unterricht oft ein Problem

„Meine Tochter meldet sich nicht. Sie weiß doch die Antwort. Warum sagt sie nichts“. Diese Aussage hören wir häufig, meist geht es dann um begabte und hochbegabte Mädchen, aber immer häufiger auch um Jungen mit hohen Begabungen.

Woran liegt das? Nun, es gibt mehrere Antworten. Zunächst gibt es Kinder, die schlechte Erfahrungen mit der Beteiligung am Unterricht gemacht haben. Begabte Kinder sind in der Regel sehr sensibel. Haben sie etwas Falsches gesagt und wurden ausgelacht, dann kann das dazu führen, dass sie sich gar nicht mehr melden. Eine andere Variante ergibt sich daraus, dass begabte und hochbegabte Kinder weiter, schneller, querer denken, als es die Schule erlaubt. Wird die Frage gestellt: “Welche Farbe haben Erdbeeren?“, so wird die allgemeine Antwort rot lauten. Begabte Kinder hingegen fragen sich: „Sind reife Erdbeeren gemeint? Oder die unreifen? Ist hellrot oder dunkelrot gemeint, je nach Reifegrad?“ Und während sie noch überlegen, haben andere schon geantwortet.

Oder aber die Frage: „Welches Tier legt Eier?“ Die erwartete Antwort lautet: „Huhn!“. Ein begabtes oder hochbegabtes Kind hat mehrere Antworten parat. „Natürlich Vögel. Aber welche sind wohl gemeint? Das Huhn ist doch zu einfach, das weiß doch jeder!“ Und wieder sind die anderen schneller.

Und begabte Kinder denken vorausschauend. „Wie entsteht ein Haus?“, lautet die Frage. Begabte Kinder denken nun wie folgt: Hat das Haus einen Keller? Wenn ja, muss man zuerst ausschachten, wenn nicht, kommt zuerst die Bodenplatte. Danach die Wände, dann wieder ein Boden und, je nach Größe des Hauses, geht es immer so weiter. Es kommen Handwerker…usw,usw.! Sie können sich vorstellen, worauf ich hinaus will. In der Regel kommt aber die Antwort „Man setzt Ziegel aufeinander.“ „Und was noch?“ „Es kommt ein Dach drauf“. „Und was noch?“ „Es wird ein Loch gebuddelt.“ U.s.w., u.s.w.. Das scheinbar komplizierte Denken der Kinder passt nicht ins System. Was kann man tun? Wenn begabte und hochbegabte Kinder Probleme dieser Art haben, benötigen sie ein Coaching, speziell auf ihre Begabung zugeschnitten. Hier lernen die Kinder sich selbstbewusst am Unterricht zu beteiligen und mit unbefriedigenden Situationen klarzukommen. Wie immer können Sie sich über unsere Internetseite noch intensiver informieren oder aber auch gern eine Mail schreiben oder anrufen unter 02302/1781792.

 

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder in der Schule – Rechnen dürfen wie man möchte

Hochbegabte Schulkinder, insbesondere mathematisch hochbegabte Kinder, darüber habe ich schon häufiger berichtet, haben oft Probleme in der Mathematik. Das liegt u.a. daran, dass diese Schüler eigene Rechenwege besitzen und somit mit dem schulischen Rechenweg nicht zurechtkommen. Das hat wiederum schlechte Noten zur Folge. Die meisten Lehrer berufen sich auf die Schulgesetze, wenn man sie bittet diese Kinder anders zu bewerten.

Doch es gibt auch Ausnahmen. Vor einigen Tagen telefonierte ich mit einer Lehrerin in Mecklenburg-Vorpommern. Wir unterhielten uns über einen Schüler mit eben diesen Problemen. „Das ist doch gar kein Problem, das mache ich immer so“, war ihre Antwort, als ich sie bat, das Kind seinen eigenen Rechenweg zu lassen. Also, geht doch! Und das auch noch in der 6. Klasse. Denn, wenn es geht, dann meist nur in den Klassen 1-4. Dort sind die Lehrer schon aufgeschlossener.

Und bei allen anderen frage ich mich immer: Wo ist das Problem? Wenn ich als Lehrer befürchte, das Kind könne abschreiben, dann setze ich es separat an einen Platz, von welchem ein Abschreiben unmöglich ist. So kann man überprüfen, ob das Ergebnis richtig oder falsch ist. Ist es richtig, fehlen jedoch die Rechenwege, dann bitte trotzdem die volle Punktzahl geben. Mathematisch hochbegabte Kinder haben eben ihre eigenen Rechenwege, auf denen sie auch aufbauen können.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Unsere Internetseiten www.infobeg.de oder www.logios.de geben Ihnen weitere Hilfestellungen. Dort finden Sie auch Kontaktmöglichkeiten, entweder per Mail, per Telefon, per Post.

Höchstbegabung -Hochbegabung

Hochbegabung oder Höchstbegabung, wo liegt der Unterschied?

Wie überall, wenn es um Definitionen der Begriffe Hochbegabung, besondere Begabung, überdurchschnittliche Begabung, Talent u.s.w. geht, gibt es sehr viele kontroverse Meinungen. Auch der Begriff der Höchstbegabung ist wissenschaftlich nicht eindeutig definiert. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass bereits ab einem IQ von über 140 eine Höchstbegabung vorliegt, andere wiederum sehen diese ab IQ 145 aufwärts, wieder andere lehnen diesen Begriff komplett ab. Auch gibt es wissenschaftliche Meinungen, die ein Asperger-Syndrom mit einer Höchstbegabung gleichsetzen.

Dies kann ich insofern nachvollziehen, da viele Symptome hochbegabter Menschen mit denen eines Asperger-Autisten identisch sind. Deshalb sind weitergehende Forschungen in diesem Bereich notwendig und wichtig, insbesondere im Umgang unserer Gesellschaft mit hochbegabten bzw. höchstbegabten Kindern und Jugendlichen. Diese Kinder zu akzeptieren und einfach so zu nehmen wie sie sind, gleichgültig, ob es nun hochbegabt, höchstbegabt oder Asperger-Kind heißt, , ist schon, wie man so schön sagt, die halbe Miete. Diese Kinder mit Druck anpassen zu wollen entspricht schon einer Kindeswohlgefährdung. Empathie und Geduld hingegen bewirken manchmal Wunder im Umgang mit diesen Kindern.

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Da jeder Mensch in irgendeiner Weise begabt ist, sollte er herausfinden, wo diese Begabungen liegen!

Hochbegabte Kinder in der Schule – warum viele hochbegabte Kinder keine Hochleister sind –

Jetzt, da schon einige Zeit ins Land gegangen ist und wir in NRW schon wieder Herbstferien haben, stellen sich auch die ersten Schulprobleme in Form von schlechten Noten ein. Die Eltern berichten von schlechten Noten, obwohl das Kind doch gelernt habe, sie sprechen von miserablen Vokabeltests, von mangelnder Beteiligung am Unterricht u.s.w., u.s.w..

Schüler, die sich in der 5. und 6. Klasse eines Gymnasiums befinden, haben jetzt wieder gerade die Hinweise der LehrerInnen erhalten die falsche Schulform gewählt zu haben. Die Eltern berichten von Schulgesprächen, in denen sie die Hochbegabung ihrer Kinder thematisiert haben und mal wieder belächelt wurden. „ Der Knabe soll hochbegabt sein? Der soll erst einmal lernen stillzusitzen“. „Das Mädchen kann nicht begabt sein, sonst würde es ja nur Einsen schreiben und nicht Vieren und Fünfen“. Solche unqualifizierten Äußerungen hören wir immer wieder von Lehrern. Und anstatt sich auf diesem Gebiet fortzubilden, wird es immer wieder gern verdrängt. Muss man sich dann etwa mehr um das einzelne Kind bemühen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und, Gott sei Dank, sind nicht alle Lehrer so. Aber leider noch zu viele.

Da man aber Lehrer leider nicht ändern kann, muss man das Kind stärken. In den meisten Fällen fehlen den Kindern Lern- und Arbeitstechniken, die, wenn man sie gut beherrscht, das Schulleben kräftig erleichtern. In unserem Institut findet es meist in Kombination mit einem Motivationstraining statt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Und wer weiter weg wohnt, kann das Ganze auch als Online-Coaching über das Internet durchführen. Und im Übrigen: hochbegabte Kinder werden erst dann zu Hochleistern, wenn das Umfeld, sprich Schule UND Elternhaus, entsprechend interessant gestaltet wird, die Kinder aufgrund ihres Potenzials eine ausreichende Forderung erhalten und diese ihrer Begabung entsprechend auch dargeboten wird. Findet dies nicht in ausreichendem Maße statt, entwickeln sich hochbegabte Kinder leicht zu Underachievern und können selten oder nur mit viel Mühe ihre Begabung voll entfalten.
Weitere Infos wie immer unter http://www.infobeg.de/Schulprobleme/Teilleistungsstoerung/Wahrnehmung/ oder unter www.logios.de.

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder – durch Mobbing zu Schulproblemen

Die ersten Wochen des neuen Schuljahres sind vergangen und auch die ersten Fälle von Mobbing treten wieder auf.

Gerade haben wir im Institut wieder von einem heftigen Fall erfahren, der uns alle geschockt hat. Und wieder ist ein hochbegabter Schüler der Sündenbock.

Nennen wir diesen Jungen Max. Max ist 9 Jahre alt, hat eine Klasse übersprungen und geht nun in die 5. Klasse eines Gymnasiums. Bereits nach einigen Tagen wollte er nicht mehr hingehen und schon bald klingelte das Telefon bei den Eltern. Der Klassenlehrer rief an und teilte den erstaunten Eltern mit, ihr Sohn habe einen Klassenkameraden getreten, so dass dieser sogar zum Arzt gehen musste. Auch sonst wäre ja nicht viel los mit Max. Auf Fragen antworte er nicht, melde sich ohnehin nicht und die ersten Tests wären weit unter dem gymnasialen Niveau. Auch würden ständig irgendwelche Arbeitsmaterialien, aber auch Hausaufgaben fehlen.

Die Eltern stellen Max zur Rede, aber Max ist verstockt und antwortet nicht. Die Eltern rufen bei uns an, wir vereinbaren schnell einen Termin und besprechen die Situation. Ich spreche auch mit Max alleine und nach einer Weile erzählt er mir, dass er regelmäßig von drei Klassenkameraden fertiggemacht werde. Auf dem Nachhauseweg lauern sie ihm auf, schubsen, treten und beleidigen ihn, haben ihm auch schon Stifte und Geld geklaut und auch versucht ihm sein Handy abzunehmen. Auch haben sie sein Hausaufgabenheft zerrissen und ihm angedroht, ihn krankenhausreif zu schlagen, wenn er etwas erzählen sollte.
Es eskalierte dann, als Max von den Jungen auf dem Schulhof gezwungen werden sollte, einer Klassenkameradin die Geldbörse zu stehlen. Da rastete Max aus und wehrte sich. Als eine Lehrerin einschritt, wurde Max von allen als Täter und Anstifter beschimpft.
Max schämte sich, dies alles seinen Eltern zu erzählen. Er wollte ihnen keinen Kummer bereiten. Aus Angst davor in die Schule zu gehen, konnte er sich gar nicht mehr auf die schulischen Dinge konzentrieren.
Mobbing ist leider nicht immer sofort offensichtlich. Bitte achten Sie deshalb darauf, ob sich Ihr Kind, Ihr Schüler verändert, die Schule verweigert oder psychosomatisch reagiert. Es gibt immer einen Grund dafür.

 

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabung – lassen Sie sich beraten!

Man merkt es deutlich, Deutschland verabschiedet sich nach und nach von den Sommerferien. Und schon gibt es wieder jede Menge Probleme, da sich nur wenige mit einer Hochbegabung auskennen. Hochbegabten-Beratung ist deshalb wichtig und notwendig. Wenn Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, der Meinung sind ein hochbegabtes Kind vor sich zu haben, ist es notwendig dieses sofort zu identifizieren, besonders dann, wenn die schulischen Leistungen schlecht, das Verhalten nicht akzeptabel ist. Lassen Sie sich deshalb beraten.

Aber bitte nur von Fachleuten! Das bedeutet zunächst, dass der /die Beratende einen akademischen Abschluss in den Bereichen Erziehungswissenschaften/Pädagogik/Psychologie haben sollte und schon länger in der Beratung hochbegabter Kinder tätig ist. Um eine Beratung für hochbegabte Kinder durchführen zu können, benötigt man eine lange Erfahrung, damit man auch effektiv und erfolgreich beraten kann.

Also, wenn eine Hochbegabten-Beratung, dann vorher kundig machen, wer sich mit dem Thema auskennt.

Weitere Infos wie immer unter http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/ oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabte Kinder mit einer Dyskalkulie oder Rechenschwäche

Hochbegabung, Dyskalkulie oder beides?

In der vergangenen Woche haben wir wieder ein Kind, Max, 9 Jahre, 3. Klasse, auf eine Dyskalkulie oder Rechenschwäche getestet. Das Schuljahr habe kaum begonnen, sagt die Mutter und schon seien die ersten Probleme wieder da. Die Mutter erzählt, das Kind sei vor zwei Jahren schon einmal mit dem WISC IV (HAWIK IV) getestet worden. Das Ergebnis sei ein IQ von 127 gewesen. Auch sei damals eine Dyskalkulie festgestellt worden. Und nun, mit Beginn des neuen Schuljahres, habe die neue Lehrerin nochmals alles aus der zweiten Klasse wiederholt und sofort besorgt bei den Eltern angerufen. Max beherrsche ja noch nicht einmal die Grundlagen der zweiten Klasse. Da müsse dringend etwas geschehen. Da die Mutter immer schon sehr skeptisch bzgl. des Dyskalkulie-Ergebnisses war, möchte sie eine zweite Meinung hören. Im privaten Bereich kann Max merkwürdiger Weise rechnen. Deshalb kommt sie ins Institut.

Wir rechnen zunächst obligatorisch den WISC IV nach und kommen dort schon auf ein anderes Ergebnis. Der IQ des Jungen beträgt 132. Da, wie in den meisten Fällen beim WISC IV das angewandte Rechnen nicht mitgetestet wurde, da dies nur optional ist, gibt es hier auch keine weiteren Rückschlüsse. Auf Wunsch der Mutter testen wir nochmals die Intelligenz mit dem AID3 und erhalten einen Prozentrang von >99, was einem IQ in diesem Fall von 138 entspricht. Im Bereich „Angewandtes Rechnen“ erzielt Max einen T-Wert von 79, was einem IQ von 144 entspricht. Den Dyskalkulietest können wir uns sparen.
Max hat eine mathematische Hochbegabung. Die Aufgaben in der Schule sind zu leicht, Max schaltet ab. Max hat eigene Rechenwege, deshalb kommt er mit dem schulisch vorgegebenen nicht klar. Aber am Schlimmsten sind die Wiederholungen. Bei Kindern mit einer Hochbegabung ein NO-GO. Deshalb mein Rat: wenn Sie als Eltern (oder Lehrer) der Meinung sind Ihr Kind bzw. Schüler sei falsch ausdiagnostiziert worden, holen Sie sich eine Zweitmeinung ein. Achten Sie dabei aber immer darauf, dass diese Menschen auch qualifiziert sind, sich z.B. auch mit einer Hochbegabung und allen damit verbundenen Facetten auskennen. Eine falsche Diagnose kann fatale Folgen für das Kind haben.

Hochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

Hochbegabte Kinder, überdurchschnittlich begabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen!

Die Schule hat begonnen und es gibt wieder die ersten Probleme. Viele Eltern rufen jetzt wieder an und fragen nach, wie man eine Begabung, speziell eine Hochbegabung erkennen kann. Auf welche Merkmale der Kinder muss man achten?

Hier gibt es einige Hinweise. Schläft Ihr Kind wenig? Oder sehr viel? Interessierte es sich früh für Buchstaben und/oder Zahlen? Denkt Ihr Kind über Leben und Tod nach? Hat es einen ungewöhnlich großen Wortschatz? Hat Ihr Kind ein ausgeprägtes Detailwissen auf einem speziellen Gebiet? Spricht Ihr Kind erwachsen, ist aber emotional altersgerecht?
Dies sind einige Merkmale, die auf eine Hochbegabung oder überdurchschnittliche Begabung hinweisen. Viele weitere Informationen finden Sie wie immer auch unter http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/ oder auch unter www.logios.de.

Sollten Sie Merkmale erkennen, die auf eine Hochbegabung oder überdurchschnittliche Begabung hindeuten, informieren Sie sich! Das deutsche Schulsystem ist leider kaum darauf ausgerichtet, hochbegabte Kinder zu fördern und zu fordern. Das obliegt leider immer noch den Eltern. Und je eher eine Begabung erkannt wird, umso besser kann man helfen. Eine Testung bringt im Zweifelsfall immer eine Lösung, denn dann wissen alle, woran man ist und man hat Gewissheit. Aber achten Sie auf den richtigen Test! Ich empfehle immer den AID3 für Schüler, da er einfach optimal ist eine Hochbegabung zu erkennen. Auch hier weitere Infos unter http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/.

Hochbegabte Kinder - Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Hochbegabte Kinder – Merkmale einer Hochbegabung erkennen.

Bitte schreiben Sie Ihre Erfahrungen ins Blog oder kommentieren Sie diesen Artikel.

Hochbegabte Kinder, überdurchschnittlich begabte Kinder – Verhaltensauffälligkeiten vorprogrammiert!

Von der Verhaltensauffälligkeit bis hin zur Verhaltensstörung – viele Probleme hochbegabter Kinder sind durch schulische Langeweile vorprogrammiert. Wenn hochbegabte bzw. besonders begabte Kinder ständig wiederholen müssen, was sie schon können, reagieren sie mit Abwehr. Und dies ist individuell.

Jedes Kind versucht anders mit der Langeweile umzugehen. Während Mädchen oft abschalten und mit den Gedanken ganz woanders während des Unterrichts sind, spielen Jungen oft den Klassenclown. Obwohl auch hier die Ausnahme die Regel bestimmt. Trotzdem sind Jungen diejenigen, die meist durch Zwischenrufe, Unsinn und gesteigerte Unruhe manchmal auch durch aggressives Verhalten auffallen. Da sie mit diesem Verhalten den Unterricht stören, wird alles negativ wahrgenommen und es gibt Ärger. Mädchen dagegen sind unauffälliger und gehören eher zu den Träumerchen. Damit stören sie nicht und werden positiver wahrgenommen. Wird nichts gegen die Langeweile getan, kann das Kind schlimmstenfalls im Underachievement enden. Dies wiederum bedeutet schlechte Noten, fehlende Motivation, Schulunlust oder gar Schulverweigerung.
Doch dieser Entwicklung kann man vorbeugen. Eine individuelle Förderung des Kindes und die Akzeptanz der Hochbegabung und des Wissen darüber wie man mit diesen Kindern umgeht, ist die Lösung vieler Probleme. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Weitere Infos unter www.logios.de oder www.infobeg.de.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Schulische Krisen sind leider für viele hochbegabte Kinder an der Tagesordnung.

Hochbegabung und Legasthenie

Legasthenie oder Lese-Rechtschreibstörung bei hochbegabten Kindern –

 – es gibt viele Gründe einer fehlerhaften Rechtschreibung. Das kann man nicht oft genug betonen. Und gerade jetzt, wo viele Kinder wieder neu in die Schule kommen, sollten Eltern hochbegabter Kinder gut informiert sein.

Nur die eigentliche Legasthenie stellt wirklich ein schwieriger lösbares Problem dar, weil sie angeboren ist und nur durch eine spezielle Therapie verbessert werden kann. Die sog. Rechtschreibstörung oder Rechtschreibschwäche ist vielfach hausgemacht von Seiten der Schule. Wenn Kinder so schreiben sollen, wie sie es hören und dann nicht verbessert werden, kann es bei hochbegabten Kindern z.B. vorkommen, dass aus dem Stuhl der Schtul wird, aus dem Fenster das Fänsta, aus dem Garten der Gahten usw., usw. Hochbegabte Kinder zeichnen sich durch hohe Gedächtnisleistungen aus. Das bedeutet, dass sie alles was sie wahrnehmen, sofort abspeichern, egal ob richtig oder falsch. So kommt es dann immer wieder zu Rechtschreibfehlern.

Hat das Kind Probleme mit dem Atlaswirbel, eine Winkelfehlsichtigkeit, Blicksprünge oder andere visuelle oder auditive Probleme, so kann es ebenfalls dazu führen, dass eine Lese-Rechtschreibstörung vermutet wird. Doch auch hier sind die Ursachen andere. Deshalb ist es wichtig sich zu informieren und eine Diagnose Legasthenie oder LRS nicht ungeprüft zu akzeptieren.

Viele weitere Infos unter

http://www.infobeg.de/legasthenie_u_lese_rechtschreibstoerung_u_lrs_u_hochbegabung-html/

oder http://www.infobeg.de/hochbegabte-kinder-und-winkelfehlsichtigkeit-html/.

Hochbegabung und Legasthenie - viele Probleme sind von Seiten der Schule hausgemacht.

Hochbegabung und Legasthenie – viele Probleme sind von Seiten der Schule hausgemacht.

Hochbegabte Schüler, überdurchschnittlich begabte Schüler – Achtung, Schulprobleme!

Hochbegabte Schüler, überdurchschnittlich begabte Schüler – Achtung, Schulprobleme!

Die Ferien sind fast vorbei in NRW und die Schule beginnt wieder. Und es werden wieder viele hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Kinder eingeschult. Und nicht erkannt! Damit beginnt dann für viele Schüler eine Leidenszeit, die vermeidbar wäre, wenn das Thema hochbegabte Schüler bzw. überdurchschnittlich begabte Schüler im Studium der Lehrerinnen und Lehrer ausführlich behandelt würde oder aber Fortbildungen in diesen Bereichen Pflicht wären. Hochbegabte Schüler zu erkennen ist eben auch nicht einfach, weil sie in sehr seltenen Fällen dem Klischee entsprechen. Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu massiven Verhaltensstörungen, schlechte Noten, Schulunlust bis hin zur Schulverweigerung, Probleme mit den Hausaufgaben, all das könnte vermieden werden.

Unser Institut bietet Fortbildungen zum Thema Hochbegabung und überdurchschnittliche Begabung an, aber auch viele Informationen, die Merkmale anzeigen, die auf eine Begabung hindeuten. Bitte, informieren Sie sich über Anzeichen, wie man eine Begabung erkennen, fördern und fordern kann. Wir brauchen Querdenker, Menschen, die um die Ecke denken können, die versuchen Unmögliches möglich zu machen. Viel zu viel Potenzial geht in unserem Lande jährlich verloren, weil Unwissenheit, aber auch Unbelehrbarkeit, dazu beiträgt, begabte und hochbegabte Kinder und Jugendliche nicht zu erkennen.

Bitte beteiligen Sie sich auch unter www.logios.de am Forum, lesen Sie wichtige Hinweise unter www.infobeg.de oder www.logios.deHochbegabte Schüler - erkennen, fördern, fordern

 

Hochbegabte Kinder, IQ testen und helfen

Immer wieder erleben wir im Institut, dass Eltern Angst vor einem IQ-Test haben, der eine Hochbegabung ihrer Kinder bestätigt. Meist handelt es sich um Eltern, deren Kinder schon viele Schulprobleme haben, schlechte Noten schreiben, verhaltensauffällig bis verhaltensgestört sind – und das nur, weil sie sich in der Schule langweilen, mit den Klassenkameraden nicht zurecht kommen. Eben- weil es hochbegabte Kinder oder überdurchschnittlich begabte Kinder sind.

Und diese gilt es zu erkennen! Auch wenn es Eltern nicht glauben. Eine Hochbegabung kann man nur durch einen IQ-Test sicher erkennen. Und nur dann, wenn man Sicherheit hat, kann man etwas tun. Und noch etwas. Wenn ein Kind hochbegabt ist, kann man es ohnehin nicht ändern. Warum also Angst vor der Wahrheit haben?
Ein IQ-Test macht den Kindern viel Spaß, weil sie endlich zeigen können, was sie „drauf“ haben. Kein einziges Kind hat sich bislang bei uns beschwert, das der Test nicht schön war. Im Gegenteil. Ich bin bereits von Kindern gefragt worden, ob man den Intelligenztest auch irgendwo kaufen könne. Doch das geht leider nicht. Denn testen dürfen nur Fachleute. Weitere Infos wie immer unter

http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/
http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/
http://www.infobeg.de/AID3_HAWIK-IV_Intelligenztest_iq_test-html/
http://www.logios.de/intelligenztest-iq-test-hochbegabung-kinder-erwachsene-jugendliche
http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest

Cheerful smiling  little boy sitting at the table. Looking at camera. School concept

Hochbegabte Kinder – ein IQ-Test kann helfen.

Hochbegabte Vorschulkinder – Hochbegabung schon im Kindergarten erkennen.

Ferien auf dem Bauernhof

Hochbegabte Kindergartenkinder

Hochbegabte Kindergartenkinder werden noch weniger erkannt als Schulkinder, da sie ja noch keinerlei Leistung zeigen müssen. Deshalb wieder folgende Geschichte aus aktuellem Anlass.

„Ich habe Bauchschmerzen“, sagt der vierjährige Finn. „Schon wieder, dann müssen wir zum Arzt“, sagt die besorgte Mutter. Der Arzt untersucht gründlich, doch Finn ist körperlich total gesund. Immer morgens, wenn Finn in den Kindergarten soll, spielt sich das gleiche Drama ab. Er klagt über Bauchschmerzen, muss sich sogar einmal erbrechen, klüngelt herum, will nicht aus dem Auto. Die Mutter ist verzweifelt.

Eine Freundin, die Ähnliches mit ihrem Kind durchgemacht hat, sagt eines Tages: „ Willst du nicht mal einen IQ-Test machen lassen? Vielleicht ist Finn ja hochbegabt.“ Finns Mutter lacht: Ja gut, er ist ja nicht auf den Kopf gefallen, aber gleich hochbegabt? Das glaube ich nicht.“ Da Finns Verhalten nicht besser wird und er nun schon im Kindergarten verhaltensauffällig wird, greift die Mutter doch zum Hörer und ruft uns an.

Einige Tage später wird Finn mit dem Intelligenztest für (Vorschul)kinder, BIVA, getestet und es zeigt sich, dass Finn einen IQ von 127 hat. Da Intelligenztests bei Vorschulkindern noch nicht so sehr genau sind, ist aber davon auszugehen, dass sich der Wert später, wenn Finn Schulerfahrungen hat, entweder bestätigt oder sogar noch höher sein wird. Dies kann man auch schon aufgrund der Anamnese und der Testbeobachtungen ableiten.

Finn benötigt nun im Kindergarten eine intensive Forderung. Ob die Erzieherinnen das leisten können, wird sich zeigen. Auch muss über eine evtl. vorzeitige Einschulung gesprochen werden. Finn darf auf keinen Fall unterfordert bleiben, denn das ist er momentan. Er darf nicht ausgebremst werden. Fragen, die er stellt, sollten auch beantwortet werden. Finn möchte gern schon lesen und schreiben lernen und kennt schon alle Buchstaben. Warum auch nicht? Ein dauerhaftes Ausbremsen führt zu einem immer geringer werdenden Selbstwertgefühl und kann auch psychische Krankheiten auslösen. Psychosomatisch reagiert er ja schon.
Deshalb bitte immer beachten: Zeigt Ihr Kind Auffälligkeiten, weisen andere Sie auf eine mögliche Begabung hin, nehmen Sie diesen Hinweis ernst. Unterforderung kann Ihr Kind krank machen.
Weitere Infos über

http://www.infobeg.de/hochbegabte_vorschulkinder_erkennen_foerdern_fordern-html/

oder unter http://www.logios.de/infos-fuer-erzieher-innen .

Oder einfach ins Forum schauen. Auch dort gibt es viel Interessantes und Informatives von Eltern für Eltern unter www.logios/forum.de

Hochbegabte Erwachsene – viel zu oft zu spät erkannt.

Ein aktueller Fall beschäftige uns in dieser Woche im Institut. Eine Frau von 35 Jahren suchte uns auf mit der Bitte um einen IQ-Test.

Sie fühlte sich immer anders, litt lange Zeit unter Depressionen und hatte nur mit Mühe und Not einen Realschulabschluss geschafft. Ausbildungen brach sie immer wieder ab, wurde früh schwanger und wechselte ständig die Partner, da sie niemals auf einer Wellenlänge mit ihnen lag, wie sie sagte. Im Rahmen einer psychiatrischen Untersuchung wurde vor einiger Zeit auch ein Grundintelligenztest durchgeführt, der einen IQ von 126 ergab. Dazu gab es den Hinweis, sie sei ja ganz schön schlau und warum sie aus ihrem Leben nichts gemacht habe. Diese nicht gerade positive Äußerung des Psychologen führte nur zu weiteren Depressionen. Eine Therapie schließlich brachte sie dazu sich nochmals neu zu orientieren. U.a. führten wir mit ihr den IST 2000-R durch, der einen Gesamt-IQ von über 130 ergab. Allein das Wissen nicht „blöd“ zu sein, so wie sie all die Jahre über sich selbst dachte, gab ihr schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Doch das allein wird nicht ausreichen. Sie selbst überlegt nun, noch einmal völlig neu durchzustarten, das Abi nachzumachen und dann evtl. zu studieren. Ein Coaching wird sie dabei unterstützen. Die Psychotherapie benötigt sie nach eigenen Angaben nun auch nicht mehr, da sie endlich weiß, warum sie anders als andere war und ist, denn sie ist nicht krank, nur hochbegabt. Doch manchmal entsteht bei mir der Eindruck, dass man das gleichsetzt?

Wir informieren über hochbegabte Erwachsene auf unseren Internetseiten: http://www.infobeg.de/hochbegabte_erwachsene_beraten_erkennen_foerdern_fordern_intelligenztest-html/

oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-erwachsene

Geben Sie Ihre Erfahrungen an. Beteiligen Sie sich im Blog oder im Forum unter www.logios.de/forum

Businessman finding the solution of a maze

Hochbegabte Erwachsene haben häufig Probleme.

IQ-Test ist gleich IQ-Test – diese Rechnung geht leider nicht auf!

Um herauszufinden, ob ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener hochbegabt ist, gibt es die Möglichkeit einen Intelligenztest durchführen zu lassen. Doch IQ Test ist nicht gleich IQ-Test. Intelligenztests für Vorschulkinder sind bereits anders aufgebaut als für Schüler. Auch ist es wichtig zu wissen, dass es sowohl für Schulkinder als auch für Jugendliche und Erwachsene unterschiedliche IQ-Testungen gibt. Ein aktueller Fall im Institut macht es nochmals notwendig darüber zu berichten.

Es gibt bei den unterschiedlichen Testverfahren solche, die nur die Grundintelligenz messen und auch solche, die sowohl die angeborene als auch die erworbene Intelligenz messen. Die sog. Grundintelligenztests erfordern eine hohe visuelle Konzentration und Sehfähigkeit um bestimmte Aufgaben lösen zu können. Hat man damit Probleme dreidimensional zu sehen, eine Winkelfehlsichtigkeit oder anders gelagerte Wahrnehmungsstörungen, so ist man „körperlich“ gar nicht in der Lage die gestellten Aufgaben zu lösen. Häufig sind es Testverfahren, wie sie z.B. bei Mensa durchgeführt werden. Aber auch in vielen anderen Bereichen, z.B. wenn es um einen neuen Job geht, werden diese Verfahren bevorzugt. Man muss dann natürlich nicht glauben in der Norm oder sogar unterdurchschnittlich zu sein, selbst dann, wenn das Ergebnis dies aussagt. Korrigiert man seine Wahrnehmung, kann das Ergebnis schon ganz anders aussehen.

Leider kennen sich die Wenigsten, die sich mit Intelligenztests beschäftigen, damit aus. Dies hat zur Folge, dass nicht alle, die eigentlich einen hohen IQ haben, diesen auch im IQ-Test zeigen können. Aber auch die Intelligenztests selbst sind nicht alle gleich, haben die gleiche Intention oder die gleiche Aussagekraft. Und man muss sie auch noch richtig durchführen und interpretieren können. Also aufgepasst bei der Wahl der IQ-Testungen. Bitte immer genau informieren, wer testet wann was mit welchem Verfahren.

Weitere Infos unter http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/, http://www.infobeg.de/AID3_HAWIK-IV_Intelligenztest_iq_test-html/ oder unter http://www.logios.de/intelligenztest-iq-test-hochbegabung-kinder-erwachsene-jugendliche

Businessman finding the solution of a maze

IQ-Test ist nicht gleich IQ-Test, jeder Intelligenztest sagt etwas anderes aus. Deshalb immer informieren!

Hochbegabte Kinder – wie erkennt man sie?

Diese Frage stellt sich immer wieder aufs Neue und auch bei erfahrenen Eltern gibt es immer wieder Zweifel, ob denn der IQ-Test überhaupt stimmt. Auch in dieser Woche gab es wieder die Frage im Institut, ob der Test tatsächlich stimmt. Keine Versetzung, aber IQ 138. Das kann doch eigentlich nicht sein.

Nach wie vor gilt jedoch: Man kann sich während einer Testung immer dümmer stellen als man ist, aber niemals schlauer. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern, LehrerInnen und bereits ErzieherInnen genau hinschauen und bei „Ungereimtheiten“ im Verhalten in Bezug auf Gleichaltrige auch mal eine Hochbegabung des Kindes bzw. eine überdurchschnittliche Begabung des Kindes in Betracht ziehen. Es muss nicht immer eine Legasthenie, eine Dyskalkulie oder gar ADS, ADHS oder Autismus sein, wenn das Kind sich anders als andere verhält, schlechte Noten schreibt oder anscheinend Rechtschreib- oder Rechenprobleme hat. Ein viel genaueres Hinsehen kann viele Schulprobleme schon im Keim ersticken. Und dann noch etwas – keine Angst vor einer Begabung bzw. Hochbegabung. Sie können zwar die Augen davor verschließen, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie vorhanden ist. Und es ist besser unverzüglich zu handeln, als zu warten, in der Hoffnung, es regelt sich alles von selbst. Denn das ist leider ganz, ganz selten der Fall.

http://www.infobeg.de/hochbegabte_kinder_jugendliche_erkennen_foerdern_fordern-html/
http://www.logios.de/hochbegabte-kinder-ueberdurchschnittliche-begabung-hochbegabung-bei-kindern-intelligenztest

Hochbegabte Vorschulkinder und hochbegabte Kindergartenkinder

Momentan häufen sich wieder die Nachfragen für IQ-Tests, um herauszufinden, ob bei Kindergartenkindern oder Vorschulkindern eine Hochbegabung vorliegt. Testet man gerade diese kleinen Kinder, so kann man davon ausgehen, dass diese Tests zwar nur eine Tendenz in eine Richtung zeigen, diese aber bei Verdacht auf eine Begabung trotzdem wichtig sind.

Während des Tests achte ich z.B. auch immer auf das Verhalten der Kinder. Diese Verhaltensbeobachtungen in Kombination mit dem IQ-Test, einer Kurzanamnese sowie den Gesprächen mit den Eltern lassen dann eigentlich eine recht gute Einschätzung des Kindes zu und dementsprechend auch die notwendige Beratung. Ist das Kind kognitiv schulreif, hapert es aber noch ein bisschen mit dem „erwarteten“ Schulverhalten, kann man das Kind dann ein bisschen coachen. Ein Coaching selbst bei hochbegabten Kindergartenkindern und Vorschulkindern hat schon gute Erfolge erzielt. Allerdings ist es wichtig auch rechtzeitig zu starten. Deshalb bei Rückfragen gern anrufen oder mailen. Auch meine Internetseiten:

http://www.infobeg.de/hochbegabte_vorschulkinder_erkennen_foerdern_fordern-html/ bzw. www.logios.de, auch unter http://www.logios.de/infos-fuer-erzieher-innen oder hier auch das Forum www.logios.de/forum

Ferien auf dem Bauernhof

Hochbegabte Vorschulkinder, hochbegabte Kindergartenkinder – man sieht es niemandem an!

geben viele wichtige Hinweise.

Hochbegabung, überdurchschnittliche, besondere Begabung? Was bedeutet das?

Leider habe ich auch in diesen Tagen wieder erfahren müssen, dass eine überdurchschnittliche Begabung nicht wirklich ernstgenommen wird. Die Hochbegabung zwar auch nicht wirklich, aber hat ein Kind „nur“ einen IQ von z.B. 124 im Intelligenztest erreicht, dann wird dies nicht als Begabung wahrgenommen.

Aussagen wie: „ Mit 124 liegt man in der Norm“, „ alle Gymnasiasten sind hochbegabt“, „ bis IQ 129 ist man völlig normal, ab 130 ist man hochbegabt“, „eine Hochbegabung beginnt erst ab IQ 140“. All dies sind Aussagen, die völlig unqualifiziert sind, aber leider keine Seltenheit. Im Gegenteil. Dabei ist Begabung extrem facettenreich. Selbst Wissenschaftler variieren in ihren Aussagen. Und dann gibt es auch nicht nur DIE Begabung, DIE Hochbegabung. Auch hier gibt es Unterschiede. Hat man eine hohe naturwissenschaftliche oder mathematische Begabung, eine verbale, soziale, figurale usw. usw. . Es gibt Menschen mit ausgeprägten Inselbegabungen, Menschen, die mehrere Schwerpunkte miteinander vereinen. Es gibt aber auch Menschen, die im IQ-Test nicht in der Lage sind ihr volles Potenzial zu entfalten, da Wahrnehmungsstörungen vorhanden sind. Diese behindern den betroffenen Menschen zwar, was aber keinen Einfluss auf die kognitiven Leistungen hat. Sind diese Störungen „wegtherapiert“, kann man ganz andere Werte im IQ Test erhalten. Viele weitere Infos dazu gibt es wie immer auch unter http://www.infobeg.de/hochbegabung_ueberdurchschnittliche_besondere_begabung-html/ oder unter http://www.logios.de/begabung-talent-intelligenz-hochbegabung-intelligenztest-kinder, bzw. http://www.infobeg.de/intelligenztest_iq_test_diagnostik-html/.

Hochbegabte Schüler in den Schulen Deutschlands

Eine Hochbegabung, aber auch schon eine überdurchschnittliche Begabung von Schülern an deutschen Schulen wird leider selten erkannt, insbesondere dann, wenn diese Schüler so ganz anders sind, als man sie sich vorstellt.

Hochbegabte Schüler sind in der Regel ganz normale Kinder und Jugendliche, die nur schneller, querer, eben anders denken als ihre gleichaltrigen Klassenkameraden. Und sie müssen ständig gefordert werden. Doch das ist leider nicht selbstverständlich. Viele Lehrer sind immer noch der Meinung, der hochbegabte Schüler bzw. die hochbegabte Schülerin müsse zunächst einmal den vom Lehrplan geforderten Stoff erfolgreich durcharbeiten, danach kann es mehr „Nahrung“ geben. Dies aber ist gerade bei hochbegabten Schülern eine Katastrophe. Haben sie einmal etwas verstanden, wird jede weitere Wiederholung langweilig und die Schüler schalten ab. Auch in diesen Tagen wieder kommen Eltern mit ihren Kindern zu mir in die Beratung und erzählen, dass eine zusätzliche Forderung erst dann in Betracht gezogen wird, wenn der Schüler/die Schülerin bereit ist den bereits (in der Regel mehrfach) durchgekauten Unterrichtsstoff zu wiederholen. Das ist völlig kontraproduktiv und führt zu Langeweile. Diese wiederum zu Desinteresse, Abschalten vom Unterricht bis hin zur Schulverweigerung. Aber auch Klassenkasper und Träumerchen sind Varianten, die nicht sein müssen.
Aktuell ist auch wieder zu bemerken: Man bestraft hochbegabte Schüler nicht dadurch ihnen schlechtere Noten zu geben, obwohl man als Lehrer meint, dass der Schüler/die Schülerin eigentlich besser gewesen sei. Dadurch wird sich niemand verstärkt anstrengen. Es greift eher den Gerechtigkeitssinn des betroffenen Kindes an, das sich ungerecht behandelt fühlt und sich dann meist gar nicht mehr steigert. Auch die Klassenwiederholung ist in der Regel der falsche Weg. Insbesondere in der Grundschule sollte ein Springen und nicht eine Klassenwiederholung die Regel sein. Viele weitere Infos zum Thema unter http://www.infobeg.de/Hochbegabung-bei-Vorschulkindern,-Schulkindern-u-Erwachsenen/ oder unter http://www.logios.de/hochbegabte-schueler-kinder-intelligenztest-iq-test

Hochbegabte Schüler – versetzt oder nicht versetzt?

Insbesondere bei hochbegabten Schülern stellt sich jetzt wieder die Frage – Versetzt oder nicht versetzt?

In diesen Tagen beginnt nach und nach die heiße Phase zum Schuljahresende in den Schulen und alljährlich stellt sich wieder die Frage nach der Versetzung der Schüler. Und wie so oft sind es wieder viele begabte und hochbegabte Schüler, die nicht versetzt werden, weil viele Lehrer nicht in der Lage sind begabte und hochbegabte Kinder zu erkennen. Dabei gibt es viele Merkmale, eine hohe Begabung eines Schülers zu erkennen und dann entsprechend zu handeln.
Für die meisten der überdurchschnittlich begabten und hochbegabten Kinder und Jugendlichen ist die Wiederholung einer Klasse eine Katastrophe. Insbesondere hochbegabte Grundschüler langweilen sich noch mehr, das Interesse an der Schule lässt noch weiter nach und nicht selten kommen die Eltern dann ins Institut, weil die Kinder die Schule ganz verweigern. In seltenen Fällen funktioniert eine Wiederholung, in den meisten wird es schlimmer.
Eine Fünf in Mathe muss aber nicht heißen, dass das Kind nicht rechnen kann. Es kann sich auch um eine mathematische Hochbegabung handeln, siehe auch das vorangegangene Blogthema.
Vielfach führen bei den Kindern fehlende Lern- und Arbeitstechniken zum Schulversagen. Mussten sich hochbegabte Schüler in der Grundschule kaum anstrengen bzw. nicht lernen, so rächt sich das dann auf den weiterführenden Schulen. Ein speziell auf hochbegabte und überdurchschnittlich begabte Kinder zugeschnittenes Lernmethodentraining, das den Kinder Lern-, Arbeits- und Organisationstechniken vermittelt, kann schon kleine Wunder bewirken. Wie bekommt man Vokabeln ins Langzeitgedächtnis? Wie trenne ich Wichtiges von Unwichtigem? Wie kann ich mich optimal organisieren, d.h. Privates und Schulisches optimal unter einen Hut bringen? Wie bereite ich mich auf Klassenarbeiten vor? All diese Fragen werden z.B. in unserem Institut beantwortet.
Und noch etwas Wichtiges. Schulprobleme machen keine Ferien. Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnen sie in der Regel wieder von vorn, auch wenn man nach dem Motto handelt „Neues Schuljahr, neues Glück“. Leider bewahrheitet sich das schulisch selten. Wir raten deshalb den Eltern immer wieder bereits in den Ferien die Weichen für das neue Schuljahr zu stellen. Je früher Probleme angegangen werden, umso eher kann man sie beheben. Wenn das Schuljahr einmal läuft, überschlagen sich dann oft die Ereignisse. Und auch andere Aktivitäten der Kinder führen oft dazu, dass die Zeit für solche zusätzlichen Unterstützungen fehlt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass begabte und hochbegabte Kinder (und auch die Eltern) in den Ferien viel entspannter sind und deshalb ein Coaching recht effektiv ist. Viele weitere Infos gibt es wie immer auch unter www.infobeg.de oder www.logios.de.

Hochbegabt gleich leistungsstark?

Leistungsstarke Schüler sollen gefördert werden – leistungsstark = hochbegabt?

In der Wochenendausgabe der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) vom 13.6.2015 gab es einen großen Artikel zum Thema Hochbegabtenförderung. Leider komme ich erst heute dazu diesen zu kommentieren. Hier geht es wieder einmal darum leistungsstarke Schüler zu fördern. Nur ganz kurz erwähnt man, dass es Lehrern gelingen muss einen Zappelphillip oder Klassenclown als hochbegabt zu identifizieren.

Doch das ist längst nicht allein das Problem. Die Forderung der Minister nach einer besseren Ausbildung ist zwar gerechtfertigt, doch was geschieht mit den Lehrern, die schon seit Jahrzehnten unterrichten? Ich selbst habe mir einmal von einer Grundschullehrerin sagen lassen, dass sie in ihrer rund dreißigjährigen Berufserfahrung höchstens 1 hochbegabtes Kind in der Klasse hatte. Auf meine Frage, wie sie dieses denn erkannt habe, antwortete sie: „Natürlich an den herausragenden Leistungen.“
Ich habe eine Zeitlang mal Referendare zum Thema Hochbegabung fortgebildet. Meine erste Frage an die Anwesenden lautete immer: „Wie erkennt man hochbegabte Kinder?“ Die Antwort: „An den guten Leistungen.“
Zurück zur Lehrerin. Rechnet man einmal nach, geht von einer Klassenstärke von rd. 25-30 Kindern aus, die alle vier Jahre wechseln, so hat diese Dame (niedrig gerechnet) rd. 200 Kinder durch die Schule gebracht. Statistisch gesehen hat sie also mindestens 4-6 hochbegabte Kinder (sehr hohe Intelligenz) in der Klasse gehabt. Und mindestens 30 – 40 Schüler mit einer überdurchschnittlichen bis hohen Intelligenz. Doch davon schien sie nichts bemerkt zu haben, denn es gab in den Augen dieser Lehrerin nur normale oder hochbegabte Schüler. Dazwischen klafft ein Vakuum.
Vielfach ist es auch die mangelnde Einsicht der Lehrer die Hochbegabung eines Schülers zu akzeptieren, wenn dieser eben schlechte Noten schreibt. Eine Sechs in Mathe, aber eine mathematische Hochbegabung? Das KANN nicht sein. Aber es ist so. Wenn mathematisch begabte Kinder einen eigenen Rechenweg besitzen, aber den von der Schule angegebenen anwenden müssen, geht das oft schief. Die Kinder können selten erklären, wie sie eine Aufgabe gelöst haben. Das aber müssen sie tun, damit man ihnen glaubt nicht abgeschrieben zu haben. Und wenn sie beginnen den eigenen Rechenweg mit dem schulisch vorgegebenen zu mischen, ist die Fünf oder Sechs vorprogrammiert.
Hochbegabtenförderung – und zwar die richtige, die für wirklich hochbegabte, aber vielleicht gerade deshalb leistungsschwachen Schülern – beginnt in der gesamten Gesellschaft. Es kann nicht angehen, dass Eltern und Kinder sich nicht trauen von ihrer Hochbegabung zu reden, weil sie anschließend keine Freunde und Bekannten mehr haben, weil die Schulprobleme nur noch schlimmer werden und den Eltern bereits im Kindergarten vorgeworfen wird ihre Kinder zu puschen, weil diese schon lesen und schreiben können, ohne wahrhaben zu wollen, dass diese Kinder wirklich in der Lage sind es sich selbst beizubringen.                                                 Hochbegabte Kinder sind nicht immer die Überflieger. Im Gegenteil. Ist es ihnen langweilig, werden sie nicht nur zum Klassenclown oder Träumerchen, sie schreiben schlechte Noten, verweigern das Lernen, im schlimmsten Fall die Schule. Oder sie werden krank. Ich kenne eine Menge Kinder und Jugendliche mit ambulanter oder stationärer Psychiatrie-Erfahrung. Doch Begabung kann man nicht wegtherapieren. Es muss dringend etwas passieren.
Aufklärung ist das Zauberwort in diesem Fall, Umdenken wollen, Lehre annehmen, Tatsächliches akzptieren. Dann klappt es auch mit den Aus-und Weiterbildungen. Im Übrigen haben wir im Institut die Erfahrung gemacht, dass LehrerInnen und ErzieherInnen, die selbst begabte und hochbegabte Kinder haben, deutlich sensibler sind und diese Kinder auch in den Klassen und Gruppen erkennen. Es geht also auch anders.
Weitere Hinweise unter http://www.infobeg.de/Schulprobleme/Teilleistungsstoerung/Wahrnehmung/ oder www.logios.de. Hier gibt es auch viele Informationen im Forum.

 

Erste Geschichten bei logios online

Geschichten hochbegabter Menschen – jetzt online bei logios.

Für unsere Internetplattform www.logios.de suchen wir Geschichten, Schicksale hochbegabter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, die wir gern veröffentlichen möchten. Damit möchten wir dokumentieren, dass eine hohe Intelligenz nicht immer mit einer Hochleistung identisch ist. Underachiever sind im deutschen Schulsystem leider keine Seltenheit.
Zwei solcher Geschichten finden Sie unter www.logios.de/wir-suchen-geschichten.
Möchten auch Sie Ihre Geschichte schreiben, bitte eine Mail mit Ihrer Geschichte an info@logios.de senden. Wir veröffentlichen auch Ihre Geschichte, natürlich anonym. Alles Notwendige dazu finden Sie unter der o.g. Webside.
Sie können aber natürlich auch im Blog Ihre Sorgen, Nöte, Erfahrungen (positiv UND negativ) und Erlebnisse mitteilen. Und natürlich alles Gebloggte kommentieren. Jeder Beitrag ist wichtig, damit eine überdurchschnittliche Begabung genauso wahrgenommen wird wie eine unter dem Durchschnitt liegende.

Hochbegabung und Winkelfehlsichtigkeit? –Der IQ-Test gibt Hinweise darauf.

Legasthenie, Dyskalkulie, ADS, ADHS, und dann auch noch hochbegabt und winkelfehlsichtig!

Häufig führe ich IQ-Tests bei Kindern durch, da diese Schwierigkeiten in der Schule haben, sei es, dass eine Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Dyskalkulie oder aber gar ein ADS oder ADHS vermutet wird. Diese Schulprobleme belasten oft die ganze Familie.

So teste ich Schüler, die in vielen Untertests des Intelligenztests herausragende Leistungen erbringen, jedoch in ein oder zwei Subtests sehr niedrig liegen. Da es sich hierbei um visuelle Wahrnehmungsbereiche handelt, ist es sehr wichtig, dass der Grund hierfür abgeklärt wird. So kann es sein, dass es Probleme mit dem Atlaswirbel gibt, die dringend behandelt werden müssen, aber auch eine sog. Winkelfehlsichtigkeit. Davon sind ca. 75% aller Menschen betroffen, individuell mehr oder weniger stark ausgeprägt. Fragen Sie Augenärzte, so gibt es diese Winkelfehlsichtigkeit nicht, denn es ist auch keine Krankheit im engeren Sinne, aber sie belastet total, wenn sie besonders stark ausgeprägt ist.

Hinweise können sein:

  • Schwierigkeiten beim Ausmalen oder Ausschneiden,
    Verrutschen in der Zeile,
    Schlechtes Erkennen von Schrift,
    Kein Einhalten von Linien, bzw über den Rand hinaus schreiben,
    Anrempeln, stolpern,
    Probleme beim Bälle fangen,
    Brennende oder tränende Augen,
    Kopfschmerzen und/oder Lichtempfindlichkeit,
    feinmotorische Probleme u.v.m..

Nicht alles muss zutreffen, doch treffen nur einige der o.g. Punkte zu, sollte man zu einem mit Winkelfehlsichtigkeit erfahrenen Optiker gehen. Haben Kinder nämlich Schulprobleme dieser Art, kann man diese durch eine Prismenbrille gut beheben. Wir haben in unserem Institut damit gute Erfahrungen gemacht. Viele Kinder sehen die Welt dann mit ganz anderen Augen.

Weitere Infos unter www.infobeg.de/Winkelfehlsichtigkeit.

Hochbegabung und Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibschwäche oder LRS

Hochbegabung und Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche?

Auch in dieser Woche habe ich wieder Schüler als hochbegabt bzw. überdurchschnittlich begabt getestet, die von Seiten der Schule geschickt wurden, da eine Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche, auch LRS genannt, vermutet wurde. Und auch in dieser Woche kann ich wieder sagen, alle Schulprobleme sind hausgemacht – von Seiten der Schule.

Die Hochbegabung bestätigte sich durch den IQ-Test, nicht aber die Legasthenie. Dazu muss ich auch bemerken, dass meine Definition einer Legasthenie nicht unbedingt konform geht mit der allgemeinen Definition, die keinerlei Unterschiede macht zwischen einer Legasthenie, die in der Regel angeboren ist und einer Lese-Rechtschreibschwäche oder LRS, die angelernt oder anderweitig erworben wurde.

Hierzu bitte unter www.infobeg.de/ Legasthenie-Hochbegabung-LRS/ nachlesen.

Alle getesteten Kinder zeigten in dem für eine Legasthenie relevanten Werte überdurchschnittliche Leistungen. Auf Nachfrage aber erklärten alle Eltern, dass ihre Kinder nach der sog. Anlauttabelle das Schreiben erlernt haben. Und dies ist dann der Grund für die sog. Legasthenie. Begabte und hochbegabte Schüler speichern ein einmal wahrgenommenes Wort sofort ab, ganz gleich, ob es richtig oder falsch ist. Beispiel: Stuhl. Hört man dieses Wort, kann man es auch folgendermaßen schreiben: Schtul, Schtuhl, Schtuul oder aber auch Stul, wenn man mal gehört hat, dass das deutsche ST wie SCH gesprochen, aber ST geschrieben wird.
Ein hochbegabtes oder ein überdurchschnittlich, besonders begabtes Kind speichert nun eine fehlerhafte Version ab. Irgendwann erfährt es dann, dass dieses Wort anders geschrieben wird. Und nun weiß es nicht mehr wie. Das kann dazu führen, dass das Wort Stuhl nun in unterschiedlichen Varianten im Text vorkommt. Das ist keine Legasthenie, sondern fehlerhafte Lernmethodik.
Weitere Infos wie immer auch unter www.infobeg.de.

Schlechte Noten, Rückversetzung?Oder einfach unterfordert?

IQ-Test, damit das Kind nicht “sitzenbleibt”, nicht wiederholen muss.

In der vorletzten Woche gab es, wie schon oft im Insitut, wieder einen klassischen Fall einer nicht erkannten Begabung durch die Schule. Ben, 8 Jahre, kommt mit seiner Mutter zum Intelligenztest, da er von der von der dritten Klasse in die zweite zurückgestuft werden soll. Er zeigt keine Leistung, klagt ständig über Bauchschmerzen, will nicht mehr in die Schule. Wenn er dort ist, beteiligt er sich nicht am Unterricht, sondern döst vor sich hin. Wenn er gefragt wird, weiß er zwar die Antwort, doch diese kommt sehr gelangweilt daher. Das kleine 1×1 kann er gar nicht (mehr). Die Eltern sprechen mit der Lehrerin. Ein typischer Fall von totaler Überforderung, meint sie und empfiehlt eine sofortige Zurücksetzung in die zweite Klasse, damit das Kind sich dort erst einmal erholen und wieder zu sich finden kann. Solche Geschichten wiederholen sich regelmäßig in unserem Institut.

Die Mutter geht zum Kinderarzt, der ihr einen IQ-Test zur Abklärung der Leistungsfähigkeit des Kindes empfiehlt. Bereits während des Erstgesprächs mit dem Kind erkenne ich, dass dieses Kind mit Sicherheit nicht über-, sondern eher unterfordert ist. Der durchgeführte Intelligenztest, das AID3, macht Ben sehr viel Spaß. Er ist hoch konzentriert dabei und arbeitet eifrig alle Aufgaben ab.

Das Ergebnis zeigt einen Prozentrang von >99. Das bedeutet, in IQ-Werten ausgedrückt, einen IQ von 143. Im Untertest “Angewandtes Rechnen” zeigt er ebenfalls eine Hochbegabung mit einen umgerechneten Wert von 138.

Die Eltern sprechen mit der Lehrerin und haben in diesem Fall Glück. Ben darf nun in die vierte Klasse weitergehen, wird aber in den ersten Monaten des vierten Schuljahres intensiv gefördert, auch mithilfe unseres Instituts. Danach wird er in die fünfte Klasse des Gymnasiums gehen.

Endlich einmal eine Geschichte mit positivem Ausgang. In der Regel müssen Eltern enorm kämpfen, teilweise sogar Rechtsanwälte einschalten, damit dem Kind geholfen wird. Warum geht es nicht immer so?

Bitte informieren Sie sich intensiv über das Thema Begabung. Begabung ist sehr facettenreich und wird deshalb oft nicht wahrgenommen. Wir klären auf unter www.infobeg.de oder www.logios.de. Oder schauen Sie in unseren Büchershop unter www.logios.de/buecher-und-materialien.

 

Dyskalkulie und Hochbegabung

Bei Verdacht auf Dyskalkulie muss genau geschaut werden, sonst kann es zu Fehldiagnosen kommen, denn auch eine Hochbegabung ist möglich.

In der vergangenen Woche habe ich ein Kind getestet, bei welchem der Verdacht einer Dyskalkulie bestand. Die Mutter erzählte mir, dass ihre Tochter Emma schon vor Beginn der Schulzeit gern gezählt hat und dann begann es bereits im ersten Schuljahr, dass das Kind Probleme hatte leichte Aufgaben zu rechnen. Je mehr es übte, umso schlimmer wurde es. Die Lehrerin vermutete im Gespräch mit den Eltern eine Dyskalkulie. Da man diese aber im ersten Schuljahr noch nicht mit Sicherheit bestimmen kann, warteten die Eltern nun bis zum Ende des zweiten Schuljahres mit der Diagnose. Die Mutter berichtete mir, dass Emma merkwürdigerweise mal ganz gut rechnen könne, dann aber wieder gar nicht. Selbst das kleine 1×1 habe sie zunächst gut gekonnt, dann aber nicht mehr. Nun würde sie die leichtesten Aufgaben nicht mehr lösen können.

Der IQ-Test, der mit Emma durchgeführt wurde, ergab eine überdurchschnittiche Intelligenz mit einem Gesamtwert von 125. Im Untertest “Angewandtes Rechnen” jedoch lag Emma bei einem Prozentrang von 98, was in etwa einem IQ von 130 gleichzusetzen ist, also im Bereich der sog. Hochbegabung. Nun, wie kann das sein?

Dafür gibt es mehrere Gründe.

Wenn mathematisch hoch begabte Kinder (und nicht nur die) für sie viel zu leichte Aufgaben bekommen und/oder ständig Aufgaben wiederholen müssen, die sei bereits beim ersten Mal verstanden haben, ziehen sie sich zurück, werden zum Klassenclown und /oder schreiben schlechte Noten und alle denken, dieses Kind kann nicht rechnen. Unterforderung ist nicht zu unterschätzen, denn es kann Kinder körperlich oder psychisch krank machen. Auch haben mathematisch hochbegabte Kinder auch eigene Rechenwege, sodass sie sich auf den von der Schule vorgegebenen Rechenweg nicht einlassen können. Dies ist keine Absicht, es geht einfach nicht. Auch können die Kinder in der Regel nicht mehr sagen, wie sie auf eine Lösung gekommen sind. Sie ist einfach da!

Immer wieder frage ich mich dann, warum sieht das keiner ein? Warum versteht und akzeptiert man diese Kinder nicht? Es ist doch eigentlich so einfach zu helfen!

Weitere Infos auch unter

www.infobeg.de/dyskalkulie-hochbegabung-rechenschwaeche/

www.logios.de/buecher-materialien-hochbegabung

Bei logios finden Sie unter dem o.g. Link in Zusammenarbeit mit amazon viele Bücher, Spiele und mehr zum o.g. Thema.  Informieren Sie sich genau, denn nur so können Sie Ihrem Kind wirklich helfen.

Haben Sie auch solche Erfahrungen gemacht? Bitte geben Sie einen Kommentar ab, damit wir möglichst viele Menschen erreichen.

 

 

 

Asperger-Autismus oder Fehldiagnose?

Ein Fall in dieser Woche hat mich erneut dazu gebracht, über die Richtigkeit der Diagnose Asperger-Syndrom oder Asperger-Autismus nachzudenken. So berichtet mir eine Mutter, deren Kind gerade die Asperger-Diagnose bekommen hat, dass ihr Kind doch eigentlich sehr empatisch ist, sie tröstet, wenn es ihr schlecht geht und auch Witze versteht und selbst welche erfindet. Eigentlich ganz untypisch für diese Diagnose.

Gleichzeitig erzählt sie, dass ihr Sohn, solange sie denken kann, Menschen nicht wiedererkennt, auch dann nicht, wenn er sie mehrfach gesehen hat. Obwohl er aufgrund seiner hohen Intelligenz, er liegt weit über IQ 140, sich alles andere sehr gut merken kann. Trifft er die Nachbarn im Garten, erkennt er sie, trifft er sie in der U-Bahn, dann nicht. Auch hat er Probleme Freundschaften zu schließen, da ihn alle Bekannten und Schulkameraden für arrogant und unhöflich halten, wenn sie ihn auf der Straße sehen und er nicht auf sie reagiert. Diese Hinweise führten dann u.a. zu der Asperger-Diagnose in der Psychiatrie.

Dann jedoch sagte die Mutter etwas, dass mich stutzig machte. Sie sprach davon, dass er ihr irgendwann einmal gesagt habe, dass er Menschen nur an der Kleidung, an der Länge oder der Farbe der Haare unterscheiden könne. Dies aber lässt nicht auf ein Asperger-Syndrom, sondern eher auf eine Gesichtsblindheit schließen. Durchforstet man dann das Internet, kann man feststellen, dass diese Diagnose häufig übersehen wird, und stattdessen oft die Asperger-Diagnose gestellt wird. Wir werden das nun in unserem Institut in den nächsten Wochen überprüfen und mitteilen, ob sich eine Gesichtsblindheit bestätigt. Ich werde über das Ergebnis auf jeden Fall berichten.

Intelligenztests- oder was man bei IQ-Tests beachten muss

In  der vergangenen Woche gab es wieder viele Nachfragen nach Intelligenztest für Kinder, aber auch Vorschulkinder und Erwachsene. Insbesondere bei Kindergartenkindern sind Eltern immer noch sehr verunsichert, ob ein Test sinnvoll ist. Hierzu ein wichtiger Rat: Wenn der Hinweis von anderern kommt, man solle sein Kind doch mal auf eine Begabung testen, soll man dies sehr ernst nehmen. Insbesondere dann, wenn ErzieherInnen daraufhinweisen. Eltern, die noch keine schulpflichtigen Kinder haben, sehen die Grundschule noch als einen Ort an, an dem die Kinder in der ersten Klasse noch etwas lernen können. Das mag für viele Kinder auch richtig sein. Haben Sie jedoch ein überdurchschnittlich, besonders begabtes oder gar ein hochbegabtes Kind, kann es schnell zu Problemen kommen, da diese Kinder in der ersten Klasse bereits unterfordert sind. Deshalb ist es dann wichtig zu wissen, ob es tatsächlich der Fall ist. Um dies herauszufinden, hilft ein professionell durchgeführter IQ-Test von entsprechenden Fachleuten. Was Sie dabei beachten müssen, finden Sie unter www.infobeg.de, alternativ auch zu finden unter www.hochbegabung-testung-coaching.de, meinen Institut zur Fo(e)rderung besonderer Begabungen.

Wenn Ihr Kind schon ETWAS lesen oder schreiben, im Zahlenraum von 20 rechnen kann, sind Probleme, insbesondere bei Jungen, vorprogrammiert. Leider haben die meisten Menschen keine Ahnung, wie nicht nur hochbegabte, sondern bereits überdurchschnittlich begabte Kinder denken und handeln, selbst Kinderärzte oder Kinderpsychologen auch nur in geringen Maße. Denn in keiner Ausbildung, in keinem Studium, kommt eplizit das Thema Begabung vor. Und alle haben Klischees vor Augen, die aber mit einer tatsächlichen Begabung nicht übereinstimmen.

Deshalb informieren Sie sich. Wir haben jede Menge Informationen rund um das Thema Hochbegabung zusammengestellt, auch unter www.logios.de.. Hier gibt es u.a. auch ein sehr beliebtes Forum.

Bloggen Sie auch kräftig mit, teilen Sie allen Interessierten Ihre Erfahrungen mit: Damit möglichst viele Informationen in die Öffentlichkeit gelangen und begabte Kinder endlich ihren Stärken entsprechend gefordert werden.

 

Dieses Kind und hochbegabt? Niemals!

Diese Aussage von vielen LehrerInnen und ErzieherInnen gehört für unser Team immer noch zum Alltag, und das seit fast 20 Jahren. Nach einem kleinen Hype in den Jahren von ca. 2005 bis 2010, geht es nun wieder stetig bergab. Das Verständnis, wie hochbegabte Kinder “ticken”, nimmt wieder ab oder bleibt konstant schlecht. Leider! Aber es herrscht in Deutschland immer noch der Trend vor alle auf eine Linie zu ziehen. Defizitorientiert werden die schlechteren Schüler nach oben und die besseren nach unten gezogen. Oder aber, es werden unter dem Durchschnitt liegende Kinder nach oben gefördert, hochbegabte Kinder dürfen unterfordert nach unten gezogen werden.

Natürlich sollen Kinder mit Defiziten eine vernünftige Förderung erhalten, aber im Zuge des Spruchs “Gleiches Recht für alle”, müssen auch begabte Kinder gefordert werden, damit sie nicht den Spaß am Lernen verlieren und dadurch bedingt zu schlechten Schülern werden.

Dieses Blog wird in regelmäßigen Abständen von negativen, aber auch von positiven Entwicklungen in der Begabtenfo(e)rderung berichten.